Forum: Politik
Ukrainisch-russischer Zwischenfall: Nervenkrieg in der Meerenge
DPA/ TASS

Moskau und Kiew liefern sich einen Konflikt in der Straße von Kertsch. Nun eskaliert die Lage, russische Spezialkräfte haben drei ukrainische Marineschiffe beschossen und festgesetzt. Was steckt dahinter?

Seite 1 von 10
exHotelmanager 26.11.2018, 13:20
1. Die Kollsion war russischer Vorsatz

Der ukrainische Schlepper machte gut erkennbar keine Fahrt mehr und ist damit den weisunngen der Russen gefolgt. Das russische Schiff hat den Schlepper vorsätzlich gerammt - ein Akt der Piraterie.

Beitrag melden
fortelkas 26.11.2018, 13:26
2. Was hat die NATO

...mit diesem Zwischenfall zu tun? Ist der Verteidigungsfall (dazu ist die NATO gegründet worden) eingetreten? Nein! Poroschenko will das Kriegsrecht über die Ukraine verhängen lassen. Dann kann demnächst kein Wahlkampf in der Ukraine stattfinden, und seine Wiederwahl ist gesichert. Der Herr ist nämlich in der Ukraine politisch nicht mehr unumstritten. Nachtigall, ich hör dir.....Im übrigen ist die Ukraine nicht Miglied der NATO, und ich hoffe politisch, dass das auch so bleibt.
Erwin Fortelka

Beitrag melden
Outdated 26.11.2018, 13:28
3. artillerieschiffe soso...

Musste erstmal nachschauen was damit gemeint sein könnte, weil artillerieschiffe eigentlich eine ausgestorbene Gattung von Kriegschiffen ist.
Gemeint waren vom Autor wohl Korvetten der Bujan Klasse.

Beitrag melden
spondabel 26.11.2018, 13:31
4. Zeit zum Handeln

Man hat Russland in der Krim Frage schon viel zu lange gewähren lassen. Es wäre Zeit die Sanktiönchßen zu beenden und durch Maßnahmen zu ersetzen, die Russland wirklich weh tun. Zum Beispiel könnte man den Bau von Nord Stream 2 auf Eis legen. Aušerdem den Gasimportt halbieren. Sollte binnen sechs Monaten keine konkreten Verhandlungsergebnisse vorliegen, weitere 50% reduzieren. Patin wäre schneller am Verhandlungstisch, wie die EU einen aufbauen könnte.

Beitrag melden
wynkendewild 26.11.2018, 13:44
5. Abwarten

Zitat von exHotelmanager
Der ukrainische Schlepper machte gut erkennbar keine Fahrt mehr und ist damit den weisunngen der Russen gefolgt. Das russische Schiff hat den Schlepper vorsätzlich gerammt - ein Akt der Piraterie.
Ohne die direkte Vorgeschichte zu kennen würde ich so etwas nicht unbedingt behaupten wollen.

Beitrag melden
thormueller 26.11.2018, 14:01
6. Wenn der Ivan zweimal klingelt

Wladimir Putin ist klug genug um zu wissen, dass dieser Zwischenfall keine nennenswerten Folgen haben wird. Ich halte zwei Beweggründe für denkbar:
(a) Einschüchterung und Androhung von Gewalt bei Widerstand im Donbas
(b) Vorbereitung eines erneuten Angriffskriegs

Was auch immer ihn treiben mag - die Ukraine, der Westen, die NATO, die UN oder wer auch immer diesbezüglich intervenieren könnte, wird ihn nicht an seinem Tun hindern.

Wir im Westen müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, dass die katastrophale Russland-Politik seit Perestroika und Glasnost einen Mann wie Putin übergroß hat werden lassen.

Wer mit Verachtung, Geringschätzung und Spott den Untergang und den qualvollen Wiederaufstieg einer potenten Großmacht überzieht, darf sich nach ihrer Renaissance nicht über die Folgen beklagen.
Ungerecht ist, dass die Ukrainer unsere Zeche zahlen müssen.

Beitrag melden
Tostan 26.11.2018, 14:08
7.

Zitat von exHotelmanager
Der ukrainische Schlepper machte gut erkennbar keine Fahrt mehr und ist damit den weisunngen der Russen gefolgt. Das russische Schiff hat den Schlepper vorsätzlich gerammt - ein Akt der Piraterie.
Vorsicht mit solchen Äußerungen! Es kann kein "Akt der Piraterie" sein, denn das war ein Schiff der Russischen Armee, also ein staatliches Schiff. Und staatliche Schiffe in staatlichem Auftrag können gar keine Piraterie begehen, egal was sie tun.

Denn Piraterie ist laut Definition:
"... jede rechtswidrige Gewalttat oder Freiheitsberaubung oder jede Plünderung, welche die Besatzung oder die Fahrgäste eines privaten Schiffes oder Luftfahrzeugs zu privaten Zwecken begehen ." (Art. 101 SRÜ – Definition der Seeräuberei)
Das hat noch nichts mit der Diskussion zu tun, ob die Aktion rechtmäßig war - aber Piraterie war es halt nicht.

Beitrag melden
Hukowski 26.11.2018, 14:08
8. Achso

Zitat von spondabel
Man hat Russland in der Krim Frage schon viel zu lange gewähren lassen. Es wäre Zeit die Sanktiönchßen zu beenden und durch.....
Darum gehts also. Das ist eine Marketingaktion für schmutziges amerikanisches Fracking-Gas.

Beitrag melden
syracusa 26.11.2018, 14:13
9.

Zitat von arwi
Nüchtern betrachtet kann es nur der Ukraine von Nutzen sein, so eine Provokation vom Zaun zu brechen. Es stehen Wahlen an und wenn das Kriegsrecht .....
Das kann schon sein. Tatsache aber ist, dass Russland illegal gehandelt hat. Warum lässt sich Russland durch legales Handeln der Ukraine zu illegalem Handeln provozieren?

Beitrag melden
Seite 1 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!