Forum: Politik
Umfrage: AfD legt auf sieben Prozent zu
REUTERS

Die Alternative für Deutschland erreicht ein neues Umfragehoch: Laut Forsa kommt die rechtspopulistische Partei auf sieben Prozent. Kanzlerin Merkels Beliebtheit fällt auf den bislang schwächsten Wert in diesem Jahr.

Seite 17 von 36
hjquante 07.10.2015, 12:01
160. Flüchtlinge und der Islam

Als «Aufklärung» bezeichnet man eine geistige Bewegung, die seit dem Ende des 17. und dem 18.Jahrhundert Europa prägt; sie hat neue Denkweisen und neue Methoden in der Philosophie, der Geschichtsschreibung und den Naturwissenschaften entwickelt, entscheidende Anstöße zur Kritik von Religion, Kirche und Offenbarung gegeben und sich bis in unsere Zeit hinein in Kunst und Literatur, Recht und Verfassung, Moral und Politik ausgewirkt...

Vor dieser Zeit hat auch das Christentum im Namen Gottes in Europa unsägliches Leid über den Kontinent und darüber hinaus auch über eroberte Gebiete iÜbersee gebracht. Ganze Völker wurden fast ausgerottet.

Europa hat im Großen und Ganzen die Aufklärung hinter sich, nicht aber der Islam in den meisten seiner Staaten.
Das zeigen dort die vielen Feindschaften und unmenschlichen Greueltaten

Für mich ist es daher nicht zu verstehen, dass die Verantwortlichen in Europa es zulassen, dass diese mittelalterliche Religion mit den vielen Flüchtlingen ungehindert über die offenen Grenzen Einlass findet.

Vielleicht kommt die Zeit, wo Europa diese Willkommenskultur bitter bereut.

Beitrag melden
GrinderFX 07.10.2015, 12:01
161.

Zitat von conocedor
Das ist mal ein kreativer Ansatz. Aber einer bestimmten erreichten Zahl Wählerstimmen (vielleicht noch effektiver: Prozente bei Meinungsumfragen) werden „rechtspopulistische“ Parteien einfach verboten. Schneller ginge das dann zudem, wenn nicht erst träge Behördenmaschinerien wie das Bundesverfassungsgericht darüber befinden, sondern die Bundeskanzlerin oder der Innenminister nach Morgenlektüre der neuesten Forsa-Zahlen per Tageserlass das Betätigungsverbot kundtut. Unklar, wieso solche einfachen, aber überzeugenden Lösungen zur Bekämpfung des grassierenden Rechtspopulismus immer erst hier im Forum entwickelt werden müssen.
Klingt ja sehr nach Demokratie.
Erst versauen die führenden Politiker es total, dann betitelt man aufsteigende Parteien als Rechte oder Nazis, auch wenn diese es gar nicht wirklich sind und versucht diese dann zu verbieten, damit man ja nicht abgewählt werden kann vom Volk.
Nur hat das mit Demokratie so rein gar nichts mehr zutun und ist eher dem Nazitum ähnlich als alles andere!

Beitrag melden
bernd.dillner 07.10.2015, 12:01
162. Umfrage

Weiter so Deutschland.Ja das schaffen wir. Es gibt noch hoffendlich eine echte Alternative. Gegen die Interessen des Großkapitals Ihre Lobbyistenverträter im Reichstag und der Systemerhaltenden Meinungsindustrie.....und kommt mir nicht schon wieder mit eurer Nazikeule!

Beitrag melden
Hajojunge 07.10.2015, 12:02
163. Beharrliche Verwendung des Adjektivs

Das hat schon etwas von linker Sprachregelung, Motto: "Steter Tropfen höhlt den Sein". Die AfD ist zweifellos rechts von der Mitte zu verorten, wobei die CDU nach links abgedriftet und allenfalls noch die CSU der Mitte zuzuordnen ist. Sie aber in die Nähe der rechten NPD et al zu rücken, ist perfide. Was ist denn schon "populistisch"? Etwa eine Partei, die fast ohne eigenes Zutun durch die Wahnsinnspolitik des sprechenden Hosenanzuges in nicht-linken Kreisen populär geworden ist, weil sie die Dinge beim Namen nennt? Als "populistisch" würde ich eine Rattenfängerpartei bezeichnen. Das ist die AfD weiß Gott nicht. Die etablierten Parteien werden so langsam panisch, anders kann man ihre schrille Sprachregelung, wie sie gedankenlos auch von den Journalisten übernommen wird, nicht verstehen.

Beitrag melden
BenHoffmann 07.10.2015, 12:02
164. Das wundert mich nicht...

Ich denke, keiner von uns hat etwas gegen Flüchtlinge, die wirklich in Not sind und für eine Zeit bei uns unterkommen. So hat auch niemand etwas gegen Hartz4 Empfänger, die wirklich darauf angewiesen sind. Das Problem geht dann los, wenn ein System auf dem Rücken anderer ausgenutzt wird. Die Tatsache, dass der Flüchtlingsansturm in Deutschland im Vergleich zu anderen EU Ländern jedoch derart groß ist, deutet auf einen Großteil Wirtschaftsflüchtlinge hin. Ginge es rein um die Sicherheit wären andere Länder ebenso begehrt.

Was ist jedoch mit den vermutlich schwindend geringen Anteil der Extremisten, die sich unter den Flüchtlingen "verstecken" und bei uns untertauchen? Nutzt der IS diese Situation vielleicht als Teil ihrer Strateigie, um sich auszubreiten? Wie hoch ist die Motivation für die Flüchtlinge, jemals in die Heimat zurückzukehren, wenn man hier mehr Geld "geschenkt" bekommt als zu Hause für harte Arbeit verdient? Sind diese an Integration überhaupt interessiert? Wer soll die Rente von Menschen zahlen, die vermutlich eher einen schwindend geringen Anteil in die Rentenkassen einzahlen? Welche Auswirkungen hat der Männerüberschuss auf unsere Gesellschaft? Welche Werte und Einstellungen (z.B. in Bezug auf Toleranz und Arbeit) bekommen die Kinder von ihren Eltern mit auf den Weg gegeben? Was machen Menschengruppen ohne Arbeit und mit viel Zeit – warum kommt es so häufig zu Gewalt? Sind bestimmte Gruppen eventuell weniger tolerant? Da sehe ich durchaus eine Gefahr – auch vor dem Hintergrund unserer oft viel zu weichen Gesetze. Mit "Blümchenpolitik" sehe ich langfristig keine gute Zukunft und stehe mit dieser Meinung vermutlich nicht allein da.

Deutschland sollte sich beim Thema Einwanderung (ich rede nicht von Flüchtlingen!) mehr an der Politik von Zuwandererländern wie z.B. Australien orientieren. Ohne Englischkenntnisse und eine Ausbildung im Bereich fehlender Fachkräfte bzw. hohen Ersparnissen kommt da niemand hinein.

Beitrag melden
wortmacht 07.10.2015, 12:02
165.

Zitat von otzer
Es geht den "Besorgten" nicht darum, etwas abzugeben und "weniger" zu haben. Das ist für die wenigsten der Punkt. Es geht um Themen wie innere Sicherheit, das Zusammenbrechen des Sozialsystems (eines der bisher großzügigsten weltweit!), die Herausbildung von Parallelgesellschaften etc. Ja, wie wunderbar ironisch von Ihnen: "Und dann glauben die auch noch an den falschen Gott!". NEIN - es geht nicht im Geringsten darum, an welchen "Gott" jemand privat glaubt. Sondern es geht um zivilisatorische Errungenschaften wie - Gleichberechtigung von Mann und Frau - Gewaltfreiheit - Meinungsfreiheit - Toleranz - Überwinden der Homophobie. Besorgen Sie sich doch bitte mal den Koran und lesen Sie zu diesen Themen die entsprechenden Suren nach. Im Islam gibt es keine Trennung von Religion und Politik bzw. Recht. Es ist geradezu grotesk, Menschen die all diese Themen differenzierter als Sie sehen, als "überforderte Stammtischler" zu bezeichnen - auch wenn es Ihr "Feindbild" sicher einfacher macht. Beziehen Sie doch sachlich-inhaltlich Stellung...wenn Sie können.
Sie haben im Grunde Recht! Ersetzen Sie aber doch bitte mal Koran durch Bibel, v.a. AT, schauen Sie sich das Verhalten der Katholiken zu diesen Themen an. Finden Sie große Unterschiede? Nein!
Es ist ein Problem der Religionen, nicht einer Religion: Nur ein Staat der sich an keine Religion bindet, also säkular ist kann Ihre Attribute umsetzen. D ist es mit seiner zu engen Bindung an den Aberglauben der Christen (noch) nicht. Das D trotzdem viel weiter ist als alle muslimischen Länder ist allerdings korrekt.

Beitrag melden
nestor01 07.10.2015, 12:03
166. Jede Hunderttausend mehr Flüchtlinge bring der AfD 0,5%

Herr Güllner von Forsa behauptet, die "Boot ist voll-Rhetorik" von Seehofer treibt der AfD die Wähler zu.
Nein es ist die Chaos-Politik von Merkel und die Tatsache dass alle Politiker dem täglichen Zustrom von 10.000 Flüchtlingen hilflos gegenüber stehen. Die Menschen verfallen zunehmend in Panik, angesichts der Lügen und leeren Versprechungen der Berufspolitiker.

Beitrag melden
kenterziege 07.10.2015, 12:04
167. Ich mag zwar die AfD seit Luckes Austritt nicht mehr, ....

....aber sie ist ein notwendiges Überdruckventil. Ich habe schon vor einem Monat prognostiziert, dass die AfD in alle Landtage , auch der westlichen Bundesländer , einzieht. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind für die AfD sicher. Und die werden bis nächstes Jahr " traumhafte " Ergebnisse erreichen. Was die Leute Forsa am Telefon erzählen und was sie geheim wählen, ist noch mal ein großer Unterschied.
Es ist schon eine Ironie: Zum Höhepunkt des dritten Rettungspaketes quittiert Lucke seine Mitgliedschaft in der AfD. Die AfD, die ihr Entstehen und ihren Namen Frau Merkel verdankt, sinkt auf 3% und nun sorgt die "alternativlose" Kanzlerein dafür, dass die AfD einen Höhenflug machen wird! Frauke Petry und Co. lachen sich tot! Ich schätze im Westen >> 10%!

Beitrag melden
TheFrog 07.10.2015, 12:04
168. Von wollen kann keine Rede sein...

Zitat von janne2109
soviel zum Thema - wir schaffen das--, die Mehrzahl der Deutschen will es gar nicht schaffen. Die Mehrzahl der Deutschen, nein der Menschen generell ist dumm genug um nun so eine unsägliche Partei zu wählen. Allerdings -- wenn Wohnraum gekündigt werden darf ( wollen wir mal hoffen, dass der Gesetzgeber anders entscheidet) um Flüchtlingen ein Heim zu geben, wenn Gewerbeimmobilien ohne Einwilligung der Eigentümer genutzt werden dürfen -- dann darf sich der Saat nicht wundern.
Die Mehrzahl der Deutschen ist nur realistisch genug, nicht auf den Weichspülmainstream hereinzufallen, weil sich die Realität eben vor der Tür der meisten Deutschen abspielt.
Und, es mangelt an Alternativen.

Die Vorort-Gutmenschen mögen ja mit Willens-, Sympathie- und Solidaritätsbekundungen sowie Kuscheltieren um sich werfen, nur löst das kein einziges Problem.

Und die echten Probleme, die kommen erst noch.

Beitrag melden
pratter 07.10.2015, 12:05
169. AfD und dann?

Machen wir uns doch nichts vor.
Jede Parteineugründung übt eine magische Anziehung nicht nur auf echt zu Veränderungen Bereite sondern auch (und nicht zu knapp) auf Karrieristen und Heißluftdüsen aus (sh. zuletzt bei den Piraten).
Auch die AfD wird neben einigen guten Leuten ein solches Sammelbecken werden.
Luckes AfD-Nachfolger ist und bleibt ein intellektueller Verein ohne jegliche Breitenwirkung.

Tatsächlicher Veränderungsdruck kann entweder nur außerparlamentarisch entstehen und die vorhandenen Parteien zum Umdenken zwingen oder es erfolgt eine radikale Neuorientierung der bestehenden Parteien von Innen heraus - oder beides.

Die beabsichtigte Gründung einer Pegida-Partei ist der Todesstoß für diese Protestbewegung. Zersplitterung der Kräfte wegen politischer Eitelkeiten führt ins politische Abseits. Womit wir wieder bei den magischen Anziehungskräften einer neuen Partei wären - nur eben nicht für deren Wähler sondern für die eiskalten Karrieristen und SichSelbstÜberschätzer.

Leider !!

Beitrag melden
Seite 17 von 36
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!