Forum: Politik
Umfrage: AfD legt auf sieben Prozent zu
REUTERS

Die Alternative für Deutschland erreicht ein neues Umfragehoch: Laut Forsa kommt die rechtspopulistische Partei auf sieben Prozent. Kanzlerin Merkels Beliebtheit fällt auf den bislang schwächsten Wert in diesem Jahr.

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nixkapital 07.10.2015, 13:38
320. ...

Zitat von corastern
Hat uns je einer gefragt, ob wir ein Einwanderungsland sein möchten? Nein! Wieso spricht man schon von Integration, obwohl doch nur 1% der Flüchtlinge Anspruch auf Asyl haben und daher länger bei uns bleiben werden. Nur dieses 1% muss integriert werden, die anderen müssen wieder zurück in ihre Heimat. Was für ein Problem hat die Regierung, allen voran Merkel mit Abschiebung? Die meisten müssen doch gar nicht intergriert werden, weil sie kein Anrecht haben.
Wer ist "wir"?

Ich vermisse in dieser Diskussion größtenteils Mitgefühl. Fremdwort? Ich meine, sich in die Menschen hineinzuversetzen, nachzuvollziehen, warum jemand seine Heimat verlässt. Was sind das für Gründe, die von Amts wegen nicht gelten sollen?

Ist Ihnen z.B. bewusst, dass Sie in Wohlstand leben, weil andere es nicht können? Dass wir einen Wohlstand verteidigen, den wir auf Kosten der 3. Welt aufgebaut haben? Da sind Zusammenhänge, die zu entdecken sind. Es ist nicht damit getan, Menschen in Not einfach nur wegzubeißen, auch wenn Sie das an die Politik delegieren.

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pratter 07.10.2015, 13:39
321. Regen sie sich nicht auf,

Zitat von cum infamia
..das waren "Vertriebene" INNERHALB Deutschlands. Das ist doch wohl ein Unterschied, ob ich z.B. von Bayern nach NRW "vertrieben " werde oder von Syrien nach D. "flüchte"mit wieviel sicheren Zwischenländern ?. --DDR- Bürger waren IMMER Deutsche gem. GG. .Lesen bildet !!
solche Statements sind es nicht wert.
Diese Leute glauben bis heute, dass nur die Westdeutschen Soli bezahlen und sind ebenso davon überzeugt, dass sie die Flüchtlingskrise als Wessi genauso unverändert überstehen werden wie seinerzeit die Wiedervereinigung.
Nur - diesmal funktioniert das mit Sicherheit nicht.
Dann möchte ich erst das Geschrei hören.

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salute12 07.10.2015, 13:40
322. #266 In Geschichte...

Zitat von stimmvieh_2011
Das Christentum hat Blut an den Händen kleben. Ich erinnere an 7 Kreuzzüge, die nichts anderes waren als Angriffskriege. Ich erinnere an die Zeit der Hexenverfolgung als die Unschuldigen scharenweise hingerichtet wurden. Das mag alles weit weg sein, weil die Kirche sich in den letzten 150 Jahren stark gewandelt hat, aber es sind trotzdem über ein dreiviertel Jahrtausend blutige Geschichte. Übrigens, rein theologisch gesehen, treten sie mit dem Verwaltungsakt zwar aus der Kirche als Organisation aus. Aus der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen können Sie laut christlicher Theologie nach der Taufe nicht austreten. Theologisch sind und bleiben Sie Christ. Außerdem und das letzter Punkt: Streng nach Koran gelten Christen und Juden als Völker des Buchs (Bibel) und damit steht ihnen weiterhin Religionsausübung zu und auch keine Zwangskonvertierung. Das ist das Problem, wenn sich islamistische Terrororganisationen nicht an den Koran halten, sondern ihre eigene radikale Islamauslegung verfolgen.
nicht aufgepasst? Über die Ursache der Kreuzzüge scheinen Sie keinen blassen Schimmer zu haben. Hierüber sollten Sie sich dringend informieren. Drehen wir doch den Schuh mal um. Was glauben Sie was heute los wäre wenn bsp.weise ein "christlicher" oder "hinduistischer" Staat oder was auch immer Saudi -Arabien besetzen würde und den Muslimen den Zugang nach Mekka verweigern würde? Des Weiteren wurde Hexenurteile von weltlichen Gerichten ausgesprochen und war überwiegend ein Problem in deutschsprachigen Landen. Diese "Praxis" hatte oft völlig banale Gründe um z.B. unliebsame Nachbarn loszuwerden oder sich am Vermögen der Opfer zu bereichern. Die Entscheidungsgewalt lag immer beim jeweiligen Herrscher im damaligen Flickenteppich Deutschland. Es gab Fürsten- und Herzogtümer in der nie ein Hexenprozess stattgefunden hat. Der Hexenwahn hörte erst auf, als ein katholischer (!) Priester die Cautio Criminalis veröffentlichte. Es ist unredlich das Christentum pauschal zu verunglimpfen.

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ka117 07.10.2015, 13:41
323. Nein

Zitat von norwegen1965
Die einzige Demokratie in Europa hat die Schweiz. Dort stimmt das Volk direkt über wichtige Themen ab. Deshalb geht's den Schweizern gut.
Den Schweizern geht es deswegen gut, weil sie sich aus zwei Weltkriegen fein rausgehalten haben und seit eh und je Geld der Verbrecher aus der ganzen Welt reinwaschen.

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Münchner MV 07.10.2015, 13:41
324.

Vor dem Arabischen Frühling habe ich bereits vor den weitreichende Folgen gewarnt, die dies mit sich bringen wird. Meine damalige Befürchtung ist heute leider bewiesenes Faktum - Der arabische Raum ist aufgrund der kulturellen und religiösen Belastung durch den Islam nur durch Despoten oder Diktatoren regierbar. In islamischen Ländern ist Demokratie nicht möglich, da die Scharia die Demokratie ausschließt. Als Beispiel nannte ich schon damals die Türkei und deren oberste Maxime bei Staatsgründung: Strikteste Trennung von Staat und Religion und keinerlei rechtliche Befügnis für Islamgelehrte. Nun, auch dies ist mitllerweile osbolet und der türkische Kalif bekräftigt meine These erneut. Die Wandlung einer demokratischen Türkei zu einem weiteren "failed islamic state" ist bereits so gut wie abgeschlossen. Die blauäugikeit mit der in Deutschland jahrzehnte lang nicht sein konnte was nicht sein darf herrscht noch immer vor. Integration funktioniert? Wo, bei den arabischen Großfamilien die Berlin tyrannisieren? Bei den schon jetzt ausgeprägten Parallelgesellschaften? Die Massenschlägereien wegen Nichtigkeiten in den Unterkünften zeigen doch a) den Bildungsstand des Großteils der Flüchtlinge b) deren Willen sich an hier geltendes Recht und Ordnung zu halten c) den Respekt vor unserer "Obrigkeit" d) die Dankbarkeit "ohne Gewalt und Krieg" leben zu können.

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jowitt 07.10.2015, 13:43
325. @fritzyoski

Zitat von fritzyoski
... Viele dieser Fluechtlinge sind reine Wirtschftsreissende. Sie wollen sich nicht integrieren, wozu auch? Den Lebensunerhalt gibt es umsonst ...Da ist es voellig ueberfluessig die Sprache oder einen Beruf zu lernen oder sich in irgend einer Weise anzupassen. ... Bei soviel Lernresistenz bleibt den gemeinen Steuerzahler eigentlich nur noch auszuwandern. Rette sich wer kann!
Gute Reise! Ich werde Sie bestimmt nicht aufhalten. Aber bedenken Sie: Dann sind Sie in einem fremden Land und sind selber Ausländer. Ihre Gesinnungsgenossen werden dann Sie anfeinden.

Was Sie hier posten strotzt vor übelsten Vorurteilen: Weder haben die Menschen ihren Lebensunterhalt "umsonst", noch sind Menschen, die vor Terror und Fassbomben, vor Hunger und Verelendung fliehen "Wirtschaftsreisende".

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freespeech1 07.10.2015, 13:44
326.

Zitat von themistokles
Lesen Sie mal "Biedermeier und die Brandstifter", das hilft.
Wenn ich das lese, muss ich immer an Merkel und die Anhänger denken. Das passt genau.

Wer glaubt, mit devoter Unterwerfung werden Millionen Migranten aus den arabischen Staaten und Afrika alles gute Deutsche, der ist der Einfältigkeit verfallen.

Beim deutschen Biedermann muss es leider erst zur ganz großen Krise kommen, bevor er merkt, dass hier nicht Millionen Menschen kommen, weil sie unser Grundgesetz gut finden, unsere Werte und Traditionen teilen oder vom Geist der Aufklärung nach Deutschland gelockt wurden.

Was völlig ignoriert wird, sind die Folgen der großen Frustration, wenn Millionen Araber und Afrikaner merken, dass sie Merkel mit dem Versprechen von Wohlstand, Arbeit und Wohnung angelockt und irregeführt hat, um ihren Nobelpreis zu bekommen. Sie werden es einfordern, nicht nur friedlich.

87% der Personen aus Kriegs- und Krisenländern sind ohne Berufsaubildung (IAB). Während es noch vor Wochen hieß, die sind überdurchschnittlich qualifiziert, heißt es jetzt, bis zu 10% könnten irgend einen Job finden, aber in einigen Jahrzehnten könnte (!) es sich möglicherweise dann positiv für Deutschland auswirken.

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sonicprisma 07.10.2015, 13:44
327.

Zitat von hjquante
Als «Aufklärung» bezeichnet man eine geistige Bewegung, die seit dem Ende des 17. und dem 18.Jahrhundert Europa prägt; sie hat neue Denkweisen und neue Methoden in der Philosophie, der Geschichtsschreibung und den Naturwissenschaften entwickelt, entscheidende Anstöße zur Kritik von Religion, Kirche und Offenbarung gegeben und sich bis in unsere Zeit hinein in Kunst und Literatur, Recht und Verfassung, Moral und Politik ausgewirkt... Vor dieser Zeit hat auch das Christentum im Namen Gottes in Europa unsägliches Leid über den Kontinent und darüber hinaus auch über eroberte Gebiete iÜbersee gebracht. Ganze Völker wurden fast ausgerottet. Europa hat im Großen und Ganzen die Aufklärung hinter sich, nicht aber der Islam in den meisten seiner Staaten. Das zeigen dort die vielen Feindschaften und unmenschlichen Greueltaten Für mich ist es daher nicht zu verstehen, dass die Verantwortlichen in Europa es zulassen, dass diese mittelalterliche Religion mit den vielen Flüchtlingen ungehindert über die offenen Grenzen Einlass findet. Vielleicht kommt die Zeit, wo Europa diese Willkommenskultur bitter bereut.
Das letzte Mal dass ein Volk in Europa Krieg und unsägliches Leid über den Kontinent gebracht hat war eindeutig nach dem Zeitalter der Aufklärung, man kann also schlecht die Aufklärung als Garant gegen Gräueltaten heranziehen.

Nichtsdestotrotz hat die Aufklärung die allgemeingültigen Menschenrechte und damit auch die Religionsfreiheit hervorgebracht. Zum Schutz dieser Menschenrechte existiert unter anderem die Genfer Flüchtlingskonvention. Wer also fordert, aufgrund von Religionszugehörigkeit die Grenzen für Flüchtlinge zu schließen, handelt im Grunde anti-aufklärerisch. Von "offenen Grenzen" kann auch nicht wirklich die Rede sein wenn Flüchtlinge gezwungen sind zum vielfachen des Preises von Flugtickets den gefährlichen Weg über das Mittelmeer zu nehmen.

Die Willkommenskultur ist der Versuch, die Flüchtlinge so zu behandeln wie es zu einer aufgeklärten Gesellschaft passt: vorurteilsfrei und mit Respekt. Dass das nicht ohne Probleme ablaufen wird, ist jedem klar. Vorurteilsfrei heißt nicht blauäugig. Man sollte jedoch vorsichtig damit sein essentielle Werte der Aufklärung einfach über Bord zu werfen nur weil das gerade einfacher wäre.

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nixkapital 07.10.2015, 13:44
328. ...

Zitat von jago_33
Dieses unsägliche und stets wiederkehrende Scheinargument. In der Türkei und Jordanien befinden sich die Flüchtlinge in von der UNHCR geführten Aufnahmelagern. Das einzige, was die dortigen Gesellschaften dazu beitragen, ist die Bereitstellung von öffentlichen Flächen und dazugehöriger Infrastruktur. Punkt! Keine Sozialleistungen, keine Eingliederungshilfe, kein Einsatz von Steuergeldern.
Unsäglich ist höchstens Ihr Wissensstand: In Jordanien leben vielleicht 20% der Flüchtlinge in Lagern, 80% in Städten und Gemeinden: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/jordaniens-menschlicher-umgang-mit-fluechtlingen-13734213.html

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nixkapital 07.10.2015, 13:51
329. ...

Zitat von cum infamia
..das waren "Vertriebene" INNERHALB Deutschlands. Das ist doch wohl ein Unterschied, ob ich z.B. von Bayern nach NRW "vertrieben " werde oder von Syrien nach D. "flüchte"mit wieviel sicheren Zwischenländern ?. --DDR- Bürger waren IMMER Deutsche gem. GG. .Lesen bildet !!
Die Ostdeutschen (Vertriebene???) wurden damals mit offenen Armen aufgenommen und wir zahlen heute noch am Aufbau der neuen Bundesländer. Kein Problem. Aber in dem Lichte (hier kommen Sie ins Spiel) nicht-deutsche Notleidende abzulehnen, ist einfach grottig.


Ach so. Gerüchteweise sind Flüchtlinge auch Menschen. Auch dazu gibt es Interessantes im GG.

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