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Umfrage: AfD in Umfragen drittstärkste Partei
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Nach den Anschlägen von Paris hat sich die AfD in der Wählergunst deutlich nach vorn geschoben. In einer Umfrage ist sie jetzt die dritte Kraft hinter Union und SPD.

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delta058 17.11.2015, 08:07
1.

Ich mag die AfD nicht, weil sie im wesentlichen eine radikale FDP ist aber es trotzdem schön wenn endlich mal frisches Blut in die Politik kommt. Seit 25 Jahren, im Westen mit 4 noch länger, verschieben die 5 etablierten Parteien die Probleme nur, doktoren vielleicht mal dran rum, aber sie waren nicht in der Lage auch nur eins zu lösen. Rente, Arbeitslosigkeit, Krankenversorgung, Pflege, Korruption, Schutz der Bevölkerung, Integration,... kann hier irgendeiner etwas davon nennen was durch Kohl, Schröder oder Merkel besser wurde? Klar bei den Armen die Ausgaben bei den Reichen die Einnahmen kürzen, funktioniert ja seit 25 Jahren blendend, genauso wie in den USA.

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wersglaubt77 17.11.2015, 08:09
2. Wenn keine Partei...

mehr die bürgerliche Mitte vertritt, muss man sich auch nicht wundern... Links, linker am linkenstens, so lautet doch das Motto. Alle anderen sind Rechtsradikale... Auch ich gebe meine Stimme demnächst der AFD. Nicht weil ich ihre Politik unterstütze, sondern weil ich dieses weltfremde Gehabe nicht mehr ertragen kann...

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m.brunner 17.11.2015, 08:10
3. Einfach ignorieren.

Solange die AFD noch unter 30% bleibt und die anderen Parteien mit Koalitionen an der Macht bleiben können, brauchen wir keine Angst vor der AFD zu haben.

Einfach ignorieren.

Unsere Parteien sollten nicht der AFD nachlaufen und sich auf den Willen ihrer Wähler konzentrieren.

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japhet 17.11.2015, 08:10
4. Wundert es wirklich Jemanden?

Ich werde - sollten die sog. etablierten Parteien keinen radikalen Kurswechsel in Zuwanderungs- und Asyl-Plotik vollziehen - sicherlich bei den nächsten Wahlen sicherlich auch AfD wählen. Erschien mir diese Partei mit ihrem ehemals allein auf die EU und den Euro konzentrierten Programm einst nicht als "Alternative", so präsentiert sich diese Partei heute - abgesehen von den leider innerhalb der Gesamt-Union erfolglosen Bemühungen der CSU - als einzige Bewegung, welche die Interessen der aktuellen Bevölkerung Deutschlands in den Mittelpunkt ihrer Ziele stellt.

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fördeanwohner 17.11.2015, 08:11
5. -

Das war zu erwarten.
Allerdings betrachte ich es als positiv, dass es doch recht wenig Zuwachs bei dieser Gruppierung gab. Die meisten Deutschen lassen sich also nicht durch Populismus und dem Schüren von Ängsten einfangen.
Das stimmt mich ein wenig hoffnungsvoll in dieser Zeit.

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fw115 17.11.2015, 08:13
6.

Solange das Thema Islam tabuisiert wird, solange keine Grenzen gesichert werden, obwohl das Gesetzlich vorgeschrieben ist, solange den Leuten erzählt wird, wir haben keine Möglichkeit unsere Grenzen zu schützen und müssen alle reinlassen, im Gegenzug dazu das Internet (VDS) als Ort des Teufels ausgemacht wird ( da Terroristen ja über das Seekabel zu uns kommen und nicht über ungesicherte Grenzen), solange die Medien ALLES im Keim mit der Nazi Keule ersticken was ansatzweise als Kritik gilt, ja SOLANGE wird die Afd steigen wie die Skala an einem Fieberthermometer!


Denn der Patient Deutschland ist wirklich schwer
Krank !

Und wer sich einmal die Mühe macht, in das erste Deutsche Demokratie Experiment anzusehen : Das Deutsche Reich , Weimarer Republik 1918 bis 1933 wird schnell feststellen, dass das selbe Chaos in der Politik geherrscht hat, die selbe Unfähigkeit der Medien wahre Probleme zu benennen und auch zuzulassen.

Das hat damals wie heute die Rechten gestärkt und letztlich Adolf Hitler an die Macht verholfen.

Aber man kann natürlich wieder lamentieren und in allem und jedem das Gute sehen, nur Probleme werden damit nicht gelöst.

Sollte es so weitergehen, wird sich die Geschichte wiederholen. So einfach ist das.

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Leser161 17.11.2015, 08:14
7. Und wer ist schuld?

Jedenfalls nicht die Neu-AfD allein mit ihrem Holzschnittprogramm. Schuld sind auch die Etablierten, mit ihrem Willst-Du-nicht-des-Flüchtlings-Bruder-sein-hau-ich-Dir-die-Glatze-ein.

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drvoigt 17.11.2015, 08:15
8. Fdp???

Ich frage mich seit Monaten: Was macht eigentlich die FDP? Gibts die noch? Genau jetzt bräuchte man eine liberal-demokratische Partei und Politik als ergänzende Alternative zu Schwarz/Rot und als Gegengewicht zu AfD und Konsorten - aber still ruht der See.

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janne2109 17.11.2015, 08:16
9. diskutieren?

Diskutieren kann ich nicht mehr darüber. Das ist genau das Bild, dass ich immer von den Deutschen hatte.
Die Wiedervereinigung hatte mich milde gestimmt.

Ich schäme mich eine eine sog. reinrassige Deutsche zu sein wenn ich das lese.

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