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Umfrage: AfD in Umfragen drittstärkste Partei
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Nach den Anschlägen von Paris hat sich die AfD in der Wählergunst deutlich nach vorn geschoben. In einer Umfrage ist sie jetzt die dritte Kraft hinter Union und SPD.

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achim-bonn 18.11.2015, 07:13
510.

Zitat von comod
Schon erstaunlich wie sogenannte "Linke" sich der CDU-Merkel so anbiedern und verbiegen die doch vor nicht all zu langer Zeit der/die größte Gegnerin war und auf das schärfste zu bekämpfen war. Das macht euch ja so unglaubwürdig und für lange Zeit unwählbar.
unwählbar waren Linke und Grüne eh vorher schon, darum ist es eigentlich unerheblich, was sie äussern und wie sie programmatisch sich aufstellen.

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lorenz.winter92 18.11.2015, 07:57
511.

Zitat von Sumerer
Philosophisch kann man schlecht etwas generelles gegen die Flüchtlingspolitik haben, wenn man in vergleichbarer Situation befindlich selbst so behandelt werden wollte.
Wenn Sie aus wirtschaftlichen Gründen aus Deutschland fliehen - das kann langfristig durchaus die Konsequenz dieser Flüchtlingspolitik sein - und in Amerika, Australien, Russland, Syrien, Irak, dem Libanon oder der Schweiz leben & arbeiten wollen, werden die alle Juchhu schreien, Sie mit offenen Armen empfangen und rufen: Wunderbar, an unserem amerikanische, australischen .... Wesen soll die Welt genesen.

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achim-bonn 18.11.2015, 08:07
512.

Zitat von der-schwarze-fleck
Da stimme ich Ihnen zu. Solang Merkel die Linie der CDU bestimmt, werde ich diese Partei nicht mehr wählen. Meine Hoffnung liegt bei Leuten wie Bosbach, die sich nicht das Maul verbieten lassen und geradlinig Interessen vertreten können, auch wenn ihnen der Wind von vorn heftig ins Gesicht bläst. Mir scheint, davon haben wir zu wenige, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Die AFD ist keine Alternative, das sind zwar ein paar Leute dabei, wie Gauland, die Klartext reden und mit deren Positionen ich z. T. übereinstimme. Allerdings sind dort auch viele unbeschriebene Blätter dabei, wo niemand weiß, in welche Richtung sie das Schiff steuern würden, wenn sie wirklich etwas zu sagen hätten, ein riskantes Spiel!
Würde Bosbach hier in NRW zur Landtagswahl als Spitzenkandidat antreten, dann wäre der rot-grüne Spuk hier ganz schnell erledigt.
Aber leider ist der Mann todkrank.

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bimmer 18.11.2015, 08:24
513. Erschreckend

Es ist erschreckend, dass es einer AfD bedarf, um eine breite Strömung im Volk politisch abzubilden.
Da aber quasi alle etablierten Parteien nach ganz links abdriften, bleibt in der Mitte eine Leere, die jetzt von Rechtspopulisten bedient werden muss.

Ein Armutszeugnis für die etablierten Parteien, vielleicht mit Ausnahme der (wenn auch eher zahnlosen) CSU.

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kutzsche 18.11.2015, 08:54
514. AfD

Warum wird die AfD als rechte Partei dargestellt? Sicherlich, aus der Sicht der Ultralinken, erscheint sie rechts. Bitte, lesen Sie mal die politische RIchtung der AfD durch, insbesondere Migrationspolitik, direkte Demokratie etc.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_für_Deutschland#Migrationspolitik

Was bitteschoen ist da rechts? Was gibt es gegen direkte Demokratie einzuwenden? Wieso ist der Vorschlag, eine Einwanderungspolitik nach dem kanadischen Modell einzufuehren, rechtsradikal und auslaenderfeindlich.

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friedrich_eckard 18.11.2015, 08:58
515.

Zitat von bimmer
Es ist erschreckend, dass es einer AfD bedarf, um eine breite Strömung im Volk politisch abzubilden. Da aber quasi alle etablierten Parteien nach ganz links abdriften, bleibt in der Mitte eine Leere, die ......
Ich habe mir oben in #297 schon in etwas ironischer Formulierung die Frage zu stellen erlaubt, woran denn das "Abdriften aller Parteien nach links" eigentlich zu erkennen sei, erklärt hat mir das niemand - ich wiederhole die Frage, bin aber kein Narr, der auf Antwort wartet. Ich werde sicher auch nicht erklärt bekommen, warum ganz gewöhnliche Rechte solchen Wert darauf legen, als "Mitte" zu gelten, während Linke sich selbstverständlich selbst als solche bezeichnen und auch gar nicht anders bezeichnet werden wollen.

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friedrich_eckard 18.11.2015, 09:11
516.

Zitat von achim-bonn
unwählbar waren Linke und Grüne eh vorher schon, darum ist es eigentlich unerheblich, was sie äussern und wie sie programmatisch sich aufstellen.
Wie das bei den GRÜNEN aussieht weiss ich ja nicht... der LINKEn würde ich es aber als ihr Wähler und Parteigänger sehr verübeln, wenn sie es für erstrebenswert hielte, von dem zitierten Mitforisten für "wählbar" erklärt zu werden.

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