Forum: Politik
Umfrage: Amerikaner sind gegen US-Intervention in Syrien
REUTERS

Die US-Regierung bereitet sich auf eine Intervention in Syrien vor, das Volk ist strikt dagegen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Etwa 60 Prozent lehnen ein militärisches Eingreifen ab - selbst wenn das Assad-Regime Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt haben sollte.

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mosquitojg 25.08.2013, 11:48
90. Amerikanisches Volk klüger als seine Regierung

Wann lernt der Westen endlich, dass Einmischung in innere Konflikte von islamischen Ländern nichts bringt, solange keine Bedrohung nach aussen ersichtlich ist? Der Einsatz in Libyen war schon ein Desaster, wo die Russen schon bereuen, dem zugesagt zu haben, und die Rebellen dort sind keineswegs "die Guten", mit ihrem Islamismus, den sie dort eingeführt haben. In Syrien ist es nicht anders, sondern eher noch schlimmer. Besser: Finger weg. Assad ist dort die legitime Regierung, damit könnten sich die Rebellen auch wieder abfinden und Ruhe geben, wenn sie augenscheinlich keinen Sieg in absehbarer Zeit alleine hinbekommen.

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volker_morales 25.08.2013, 11:53
91. Lasst den Assad

doch sein Volk abschlachten, was mucken die auch so frech auf. Selbst schuld, nicht wahr liebe Mitforisten, habe ich doch wohl richtig verstanden.

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dargis5 25.08.2013, 11:58
92. fragwürdig

mit gleicher Begründung kann man annehmen, dass die Oppsitionellen, sprich Dschihadisten solche Kampfstoffe bekommen haben, sind ja eh auch schwer bewaffnet -von wem auch immer und provozieren eine weltweite Reaktion. Frage auch: wieso sind in den Flüchtlingsklagern vorwiegend Leute, die ihr ganzes Hab und Gut aufgeben mußten, das sie in der "Diktatur" von Assad erreichen konnten, jetzt aufgeben. Eindeutig nur aus Angst vor den lieben Rebellen!

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BettyB. 25.08.2013, 11:59
93. Eine Frage...

Man sollte die US-Amerikaner vielleicht nicht nur fragen, ob sie für einen militärischen Einsatz in Syrien sind, sondern auch, gegen wen sie dort kämpfen wollten, gegen die Christen und Aleviten oder gegen Islamisten...

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Hiero49 25.08.2013, 12:02
94. Die Achse des Bösen

Als G.W.Bush nach 9/11 die neue Weltordnung ausrief, war Syrien das erste der genannten Länder, das von ihrer Regierung befreit werden müsse. Seitdem haben die Geheimdienste in Syrien rebellische Gruppen finanziell unterstützt, die freie Presse geknebelt, und ungeduldig auf die Zustimmung der westlichen Bevölkerungen zur zunehmenden Destabilisierung durch zunehmende Waffenverkäufe gewartet. - Im Falle Syrien ging es ihnen etwas zu langsam, die Agenda war für früher vorgesehen. Es warten ja noch andere Regionen auf diese Art der Befreiung. - Was einige Leser hier nicht verstehen, ist der Umstand, dass das danach für viele Jahre herrschende Chaos und die Zerstörung der Natur nicht als Misserfolg der Hintermänner (die sich zB in Waffenhändlermarkt in Monte Carlo treffen) gewertet sind, sondern zu den Dingen gehört, welche jener geistig-moralische Abschaum in Kauf nimmt. - Interessant auch der Abstand des Durchblicks der Leser zu den Redaktions-Schlagzeilen des Spiegels, der als eine der ersten deutschen Zeitschriften nach dem Weltkrieg die Druckerlaubnis von der amerikansichen Besatzung erhielt.

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c++ 25.08.2013, 12:03
95.

Zitat von derfuchs79
Hmmm wie war das damals Adolf hatte fast alle schon platt gemacht, noch ein paar Monate und im Kreml würde heute Deutsch gesprochen und London wäre ein wäre ein Vorort von Hamburg. Damals erwachten die USA auch nur durch einen lauten knall aus ihrem Isolationismus. Zum Glück spielten sie damals Weltpolizei!!!
Die USA haben im 2. WK eigene Interessen vertreten, um zur Weltmacht aufzusteigen. Kommen Sie hier also nicht mit Märchen. Und am Ende herrschte Stalin über halb Europa statt Hitler.
In Afghanistan, Libyen, dem Irak ging es auch nur um Eigeninteressen der USA, nicht um Zivilisten zu schützen. Denen geht es heute schlechter als vorher. (Das gilt nicht nur für die USA als Interventionsmacht!)
Und wenn Teile der Nato in Syrien eingreifen, dann ganz sicher nicht, um den Opfern des Bürgerkrieges zu helfen, die werden vermutlich noch mehr leiden müssen

Die US-Bürger haben keine Lust mehr, ebensowenig die Franzosen oder Briten, sich instrumentalisieren zu lassen. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen schon gar nicht. Wenn Sie meinen, der Kampf gegen die syrische Regierung dient den Menschen, fliegen Sie doch in die Türkei und schließen Sie sich den Dschihaddisten an. Ansonsten bleiben Sie im Sessel sitzen, spielen aber bitte nicht die Heimatfront.

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techcon1 25.08.2013, 12:04
96. und immer wieder grüßt

nur leiden in diesem Szenario echte Menschen. Die Amerikaner haben weder die Mittel, noch die moralische Integrität, noch den nötigen Intellekt, um die zum Teil seit tausend Jahren andauernde Konflikte in dieser Region zu beenden. Ich sage nicht, dass man sich komplett raushalten soll, jedoch ist ein militärisches Angreifen oder heimliche Waffenlieferungen nicht der richtige Weg.

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hoimar 25.08.2013, 12:07
97. Au weia (...)

Zitat von derfuchs79
Ach ja das wäre genau das richtige, sich einfach umdrehen und schön den heimischen Sessel voll pupsen (...) Zum Glück spielten sie damals Weltpolizei!!! Sadam Hussein weg, Taliban Regierung in Afganistan weg (...) "einfach mal die Fresse halten"
Sie scheinen unter einen besonderen Form der Diskalkulie und der Ethik im Allgemeinen wie Besonderen zu leiden.
Politik verstehen Sie auch nur sehr begrenzt, aber damit teilen Sie sich ein Schicksaal einer breiten Masse.
Ihr begrenztes Wissen über Hintergründe, Kriegseintritte und wiederholtes Abschlachten der Weltbevölkerung inkl. Destabilisierung Südamerikas, ist zutiefst bedauerlich.
Die USA sind kein freundliches Land, wenn es um ihre Interessen geht. Sie morden in aller Welt, sabotieren demokratische Regierungen, installieren beliebige Systeme, solange es dienlich ist.
Sie haben mehr Gefangene als Stalin seinerzeit einsitzen und 2040 wird dieses Land (home of the free, sehr sinnig) die Hälfte aller Einwohner im Knast sitzen haben.
Man muss kein Prophet sein, um festzustellen, das dies totalitäres Potential besitzt. Im Nahen Osten hat die US Administration einen epischen Scherbenhaufen hinterlassen. Der Konflikt um Syrien kann zudem böse eskalieren, weil hier ein markanter Stellvertreterkrieg geführt wird.
3 oder 4 Tausend Tote mittels Giftgas? Ja, klar, da setze ich noch 100 Tausend Tote oben drauf, damit die einmal klar verstehen, dass der Westen das nicht gut findet.
Und, bevor Sie in die Tasten greifen und noch unsäglicheres von sich geben, googlen Sie mal nach den "Kongo-Wirren" und verfolgen Sie aufmerksam die US Außenpolitik der darauf folgenden Jahre.

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ein anderer 25.08.2013, 12:08
98. ...

Zitat von derfuchs79
Damals erwachten die USA auch nur durch einen lauten knall aus ihrem Isolationismus.
Ich finde es immer wieder fast komisch wie noch heute die USA von damals aus eurozentrischer Sicht beschrieben wird. Denn die mittelamerikanischen Ländern haben von diesem Isolationismus nichts mitbekommen. Ausserhalb des englischen Empires und Europas waren die USA damals sehr aktiv. Wieviel die US-Bevölkerung davon mitbekam ist natürlich eine andere Frage. Damals hat die US-Regierung auch mit verdeckten Operationen die eigene Bevölkerung verar...t.

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kuac 25.08.2013, 12:19
99.

Zitat von juliettebrown
... Kann es sein, dass die Bürger ...eines jeden Landes sich untereinander (im selben Land) und auch mit Bürgern andere Länder viel besser verstehen, als den politischen und religiösen Hetzern lieb ist? Haben nicht alle ähnliche Bedürfnisse, Sorgen und Träume?
Richtig. Aber die "Lobbyisten" können auch einfach die Menschen manipulieren. Stichwörter : Patriotismus, Landesverräter, Sicherheit, Massenvernichtungswaffen usw.

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