Forum: Politik
Umfrage: Amerikaner sind gegen US-Intervention in Syrien
REUTERS

Die US-Regierung bereitet sich auf eine Intervention in Syrien vor, das Volk ist strikt dagegen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Etwa 60 Prozent lehnen ein militärisches Eingreifen ab - selbst wenn das Assad-Regime Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt haben sollte.

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muttisbester 25.08.2013, 17:28
120. wer wars??

ich glaube nicht, dass der vermutete giftgaseinsatz von der regierung kam.
eher traue ich das den verrückten taliban zu.
aber eigentlich ist es egal wer es war. bei bürgerkriegen, egal in welchem land gilt: raushalten!
das ausland macht alles nur noch schlimmer. man denke an den 30-jährigen krieg. oder vietnam.
wenn die usa eingreifen würden, würde der iran, russland und china eingreifen. und dann wieder jihad irgendwo, weil diesem und jenem das eingreifen nicht gefällt. am ende dauert das morden ewig, und die zahl der toten steigt immer weiter.
das ist nicht unser krieg! so hart das klingt, das müssen die menschen da unten selber lösen.

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rotertraktor 25.08.2013, 17:42
121. und wenn...?

Und was wäre, wenn sich herausstellt, dass nicht Assad, sondern die radikalislamistischen Rebellen (aka Freiheitskämpfer) das Giftgas eingesetzt haben?

Wäre die US-Regierung dann auch bereit, gegen diese militärisch vorzugehen?

Oder geht es nur darum, Assad loszuwerden und nach Afghanistan, Irak und Libyen das nächste Land in Krieg, Verwüstung und Chaos zu stürzen?

Es ist ja tröstlich, dass 60% der US-Bürger noch nicht vollständig von Fox und CNN verblödet wurden, aber was nützt es, wenn eh jede Regierung vom Militärisch-Industriellen Komplex gesteuert wird.

Egal ob Demokraten oder Republikaner, Krieg geführt wird immer.
Ähnlich wie bei uns: Egal ob CDU oder SPD, Waffenexporte gibt es neben den Kürzungen für die Armen und Wohltaten für die Reichen auch immer.

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GerhardKlem 25.08.2013, 18:15
122.

Zitat von larry
Mite welchem Recht eigentlich dürfen die USA in einen Land einmarschieren ? Und vor llem, wieso ? In Afghanistan haben sie nichts erreicht, in Itak gehen täglich Bomben hoch, in Libyen herrscht das komplette Chaos. Was wollen die eigentlich in Syrien, die USA, ein Volk von Kriegtreiber in einem Land, das 7000 Jahre alt ist ?
Was hat sich seit Vietnam getan? Nach einer kriegerischen Pause ging die Einmischung der Supermacht USA in die Angelegeheiten souveräner Völker weiter. Einmal war der militärische Überfall begründet mit der Bekämpfung des Terrorismus (Afganistan). Das andere Mal war der Grund für den Überfall auf den Irak das angebliche Vorhandensein von Atomwaffen, die eine besondere Gefahr für Israel darstellen würde. Der Herr Bush täte jetzt noch gut daran - auch während seiner Pensionszeit - die Atomwaffen im Irak weiter zu suchen. Der US-Präsident ist der absolute Herr über die Streitkräfte. Das scheint falsch zu sein in der US-Demokratie. Nach einer neuesten Umfrage bei den US-Bürgern, sind 60 % der Bürger gegen ein Eingreifen in Syrien, auch wenn die Regierung dort Giftgas eingesetzt hätte. Ich glaube, daß die US-Bürger die Schnauze davon voll haben, daß ihr Land sich immer wieder in die Angelegenheiten anderer Staaten militärisch mit viel Kosten einmischt. Der aufgeblasene Militärhaushalt macht der Volkswirtschaft gehörig zu schaffen. Vielleicht tun die USA gut daran, sich von der Rolle der Weltpolizisten zu lösen. Die bisherigen Einmischungen haben möglicherweise die Leiden in den jeweiligen Staaten vergrößert.

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messwert 25.08.2013, 18:19
123. Zählt hier Volkes Stimme überhaupt?

Nicht nur die US-Bürger sind gegen ihre Kriegsmaschinerie in Fremdländern. Mit Sicherheit gilt das auch für die große Bürgermehrheit in den verbündeten Nato-Staaten! Vor allem weil die humanitären Begründungen dafür bei den betroffenen Völkern, erfahrungsgemäß, Gegenteiliges bewirken. Wogegen Wirtschafts-/Machtinteressen wesentlich glaubhafter wurden. Im Übrigen kommt es doch nicht von Ungefähr, dass namentlich die USA weltweit deutlich an Vertrauen und Beliebtheit verloren hat.

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90-grad 25.08.2013, 18:20
124. Ich denke auch

Zitat von muttisbester
ich glaube nicht, dass der vermutete giftgaseinsatz von der regierung kam. eher traue ich das den verrückten taliban zu. aber eigentlich ist es egal wer es war. bei bürgerkriegen, egal in welchem land gilt: raushalten! das ausland macht alles nur noch schlimmer. man denke an den 30-jährigen krieg. oder vietnam. wenn die usa eingreifen würden, würde der iran, russland und china eingreifen. und dann wieder jihad irgendwo, weil diesem und jenem das eingreifen nicht gefällt. am ende dauert das morden ewig, und die zahl der toten steigt immer weiter. das ist nicht unser krieg! so hart das klingt, das müssen die menschen da unten selber lösen.
Nichteinmischung ist die menschlichste und kluegste Option!

Warum hier GB und Frankreich zum Saebelrasseln auffordern ist nicht nachvollziehbar.

Ausser ein paar dubiose Politiker sind auf der Suche nach Profil.

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west7 25.08.2013, 18:48
125. wieder in fremder Länder Bürgerkriege einmischen .

was führ ein Wahnsinn. Um was genau gehts eigentlich, wenn man so entlegenen Ländern "helfen" will . Falls die BRD sich da einmischen sollte, müßen wir als Volk endlich auf die Barrikaten gehen

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Dumme–Pute 25.08.2013, 20:03
126.

Denken Sie vielleicht auch mal an die Kinder, die man vor dem Giftgas retten muss, oder denken Sie nur daran "was das jetzt wieder kostet" ?

Zitat 4. Ich kann die Amerikanischen Bürger verstehen, ...
kampfti heute, 09:10 Uhr
,,,
Sowas geht ja auch wieder in die Milliarden an Kosten. Der Haushalt eh schon hoch Verschuldet..... - Daumen hoch - Für diese Einsicht der Amerikaner

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hugahuga 26.08.2013, 00:57
127. Aber auch sicher ist, dass keiner

Zitat von Sackaboner
Denn eines ist sicher, eine Intervention ginge mit noch vielen, vielen weiteren Toten auf allen Seiten einher.



der einen Angriff Befürwortenden selbst Schaden nehmen würde. Auch würde keine der ,interessierten' besser involvierten Lobbygruppen Schaden nehmen.
Sie warten nur darauf, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Beispiel: Haliburton und die Aufträge, die nach dem Irak Krieg die Kassendieses Konzerns zu füllen begannen.

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hugahuga 26.08.2013, 01:00
128. Sie sagen es - aber leider gehört zur Wahrheit auch, dass

Zitat von larry
Mite welchem Recht eigentlich dürfen die USA in einen Land einmarschieren ? Und vor llem, wieso ? In Afghanistan haben sie nichts erreicht, in Itak gehen täglich Bomben hoch, in Libyen herrscht das komplette Chaos. Was wollen die eigentlich in Syrien, die USA, ein Volk von Kriegtreiber in einem Land, das 7000 Jahre alt ist ?



die kriegsgeilen Lobbies ein großes Geschäft wittern und dass sowohl der große, als auch der kleine Hegemon Territorium dazugewinnen will, um sich gegen Iran, Russland und China in eine gute Position zu bringen.

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hugahuga 26.08.2013, 01:06
129. Sicherlich differenziert - aber Fakt ist auch, dass

Zitat von kannmanauchsosehen
Wie denkt eigentlich die Bevölkerung der kriegstreibenden Nationen in Frankreich und GB darüber?



viele nicht an Politik interessiert sind. Franzosen kümmern sich in erster Linie um Frankreich - und vielleicht noch ein wenig um das Gewicht gegenüber Deutschland. Ums Ausland kümmern sich die kleinen Napoleons - vormals Sarkozy, jetzt Hollande und deren Hetzer L. Fabius, vormals Kouchner - die beide auch noch israelische Interessen vertreten.

In GB ist der Normalbürger damit beschäftigt, satt zu werden, ein Dach über dem Kopf zu haben und um Fussball.

Die Eliten beider Länder sind nur dann involviert, wenn irgendwas finaztechnisch Interessantes für sie dabei rausspringt.

Das war's - und so sehr viel anders dürfte es auch bei uns selbst nicht sein.

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