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Umfrage in Baden-Württemberg: Mehrheit gegen Stuttgart 21
REUTERS

Stuttgart 21 wird immer teurer - und in Baden-Württemberg verliert das Großprojekt zunehmend an Unterstützung. Laut einer aktuellen Umfrage ist die Stimmung gekippt. Sprachen sich beim Volksentscheid noch 59 Prozent für das Milliarden-Vorhaben aus, sind es jetzt gerade einmal 39 Prozent.

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Hölderlinkarussell 24.02.2013, 13:26
10. Nur Mehrkosten für den Bahnhof

Das sind wohlgemerkt nur die Mehrkosten für den Stuttgarter HBF. Weitere Kosten werden noch an den Ausbaustrecken fällig.
Was für ein Schwachsinn, wenn das Gefälle im HBF die von der Bahn erstellte und damit zulässige Richtlinie um das 2 1/2 fache überschreitet. Also darf der Bahnhof so gar nicht gebaut werden. Auch die Kosten für den Brandschutz sind vorsichtig geschätzt.
War übr. gestern zwar kalt, aber lustig auf der Kundgebung in Stuggitown.

HK, _OBEN_BLEIBEN_

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spiegelallerlei 24.02.2013, 13:27
11.

Sind 1500 Befragte repräsentativ - bestimmt nicht....

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austübingen 24.02.2013, 13:28
12. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf ...

zaubert Schäuble nun ein "gesamtstaatliches Interesse" an der Magistrale aus dem Hut.

Es wird immer peinlicher. Hört endlich auf - lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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neu_ab 24.02.2013, 13:28
13. Mehrheit, ja &?

Die Mehrheit der Deutschen ist ja auch gegen die "EU". Seit wann interessiert denn, was Mehrheiten wollen?

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karlsiegfried 24.02.2013, 13:29
14. Enorme Tragweite??

Was meint denn Herr Schäuble damit? Tragweite? Für wen oder was? Nur damit so ein dämlicher Zug 30 Minuten oder so ähgnlich schneller in München ankommt werden Milliarden verplempert?

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cm1 24.02.2013, 13:29
15. Gruß aus Bärlin

Die Schwaben sind clever, sonst wären sie in ein paar Jahren die Deppen der Nation, so wie wir Berliner aktuell, mit dem Unterschied allerdings, dass das Desaster dann absehbar war und beweisen würde, dass die Lernfähigkeit mancher Entscheider in diesem Land gegen Null tendiert.

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abc-xyz 24.02.2013, 13:32
16. Diese Energie gegen ein nationales Projekt...

... hätte ich mir gewünscht, als es darum ging unzählige Milliarden in südeuropäische Fässer ohne Böden zu stecken. Da wollte irgendwie niemand auf die Straße gehen und die grüne Dagegenpartei kungelt auch noch mit Fakelaki-Minister rum.

Lieber 10Mrd in Stuttgart versenkt, als 200 Mrd an Europa verschenkt!

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reutter 24.02.2013, 13:33
17. Made in Germany

Hier glaubt doch wohl keiner mehr, dass nach den jetzt schon ausufernden Kosten, das ganze Desaster besser läuft als BER oder Elbphilharmonie oder U-Bahn Köln?

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klaritt 24.02.2013, 13:33
18. Unsinn!

@wutentbrannt, wie kommen Sie dazu, solchen Unsinn zu verbreiten? Gibt es dazu eine Umfrage? Wohl kaum. Sie schreiben "zum Glück gibt es kein Zurück mehr". Da gebe ich Ihnen bezüglich der CDU-Regentschaft recht.

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Isildur 24.02.2013, 13:33
19. Geteilte Meinung ...

hinsichtlich des Projektes: einerseits finde ich schon, dass die Kosten enorm hoch sind und das Geld für andere Projekte (der Bahn) u.U. sinnvoller angelegt wäre. Andererseits finde ich es auch gefährlich, Großprojekte aus den Bereichen Technik, Wissenschaft, Ingenieurswesen von vorne herein abzulehnen, mit dieser Einstellung wird es niemals irgend einen Fortschritt geben. Insgesamt sieht es aber schon so aus, dass dieses Projekt als Profilierungsprojekt ge- und vielleicht missbraucht wird. Auf der anderen Seite sind es auch gerade solche Projekte, die den Thrill gewisser Städte und Orte ausmachen (man vergleiche Hamburg und Wien und wird in der einen Stadt sofort die Nichtexistenz eines [ehem.] Kaiserhofes bemerken). Und ein Teil der Mehrkosten kommen nun schliesslich durch ein neues Teilprojekt, nämlich die Streckenänderung der Bahntrasse an das Flughafenterminal, was sicherlich extrem sinnvoll ist, wie jeder attestieren wird, der mit dem ICE direkt in den Frankfurter Flughafen eingefahren ist. Das sehe ich schon eine Infrastrukturmassnahme mit Zukunftsvision. Dass Frankfurt (unter der Ägide Petra Roths) ein ähnliches Tunnelprojekt unter dem Römerberg abgelehnt hat, war sicher schlau, denn die beiden Projekte lassen sich nicht vergleichen, da Frankfurt ein um Größenordnungen bedeutenderer Bahnknotenpunkt ist, den unter die Erde zu verlegen fast unmöglich gewesen ist. Was mich im Detail interessieren würde, ist, ob die Logistik funktioniert, statt mit 17 oberirdischen Endgleisen mit 8 unterirdischen Durchgangsgleisen auszukommen!? Allerdings müssen die oberirdischen Gleise natürlich auch bei Ein- und Ausfahrt doppelt benutzt werden. Aber ich denke, dass die DB dieses Planspiel sicher duchgeführt haben wird. Insgesamt scheint mir tatsächlich die Kostenerhöhung vergleichsweise im Rahmen zu sein. Am Ende ist es eine politische Entscheidung, in dem alle Punkte eine Rolle spielen sollten: Infrastruktur, Zukunftspotential, Umwelt- und Lärmschutz (ich habe auch schon schmerzhaft erlebt, welche Lärmquelle eine oberirdische Durchgangstrasse ist, vor allem nachts!), Akzeptanz der Bevölkerung, finanzielle Ressourcen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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