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Umfrage in der EU: Zwei Drittel der Europäer finden, die Welt sei früher ein besserer
REUTERS

"Früher war alles besser" - dieser Ansicht sind zwei Drittel der Bevölkerung in Europa, wie eine repräsentative Umfrage ergibt. Die Nostalgiker sehen Migration skeptisch, halten aber zur EU.

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hans.rueckert 05.11.2018, 05:17
1. Was ist das denn für eine hervorragende Statistik?

Ich habe mich besonders für die Frage "Wer ist innerhalb verschiedener Altersgruppen nostalgisch" interessiert.

Nun dachte ich, es käme länderspezifisch eine Statistik, die bei äquidistanten Altersgruppen ihre Tendenz aufzeigt. FALSCH. SPON zeigt ein total fehlerhaftes Statistikbild, aus dem man nichts zu der selbstgestellten Frage entnehmen kann.

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julian0922 05.11.2018, 05:28
2. Bin zwar aelter.....

....und "frueher war alles besser" ist genau das was ich von meinen Eltern bzw. Grosseltern gehoert habe, von daher muss ich vorsichtig sein um nicht genauso zu klingen, ABER wenn man sich die Welt heute ansieht und wie sie vor 20-30Jahren aussah muss man tatsaechlich feststellen, in my opinion, das es frueher tatsaechlich nicht nur anders sondern auch sicherer war.
Mit einem Mann wie Trump z.B. oder dem Typen in Brasila, oder den Saudis die Leute einfach so abmurksen koennen ohne das sich jemand darum kuemmert (des Oelpreises wegen), etc etc....weiss man nie was als naechstes kommt. Unsere Kinder sind letztlich die leidtragenden, aber in der heutigen GEsellschaft interessieren die Kinder weniger.
Was die Migration angeht, es waren einfach zu viele, und ein jeder weiss das jede Gesellschaft gute und schlechte Menschen hat, aber wenn Migranten mit offenen Armen empfangen werden, dann wird der Prozentsatz von "schlechten Charakteren" weitaus hoeher sein als wenn eine wirkliche Ayslbeantragung vorausgesetzt worden waere.

Somit, auch wenn juengere Jahrgaenge das nicht gerne hoeren, wie ich selbst auch einmal, frueher war es wirklich ein bissel besser, man konnte zumindest laengerfristig planen. Ist heutzutage kaum noch moeglich. Was natuerlich auch mit der GEsellschaft an sich zu tun hat....

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Leser1000 05.11.2018, 05:36
3. Keine Überraschung

Oh Wunder! Die 20- 25 jährigen Twens, die man gerade "trocken " hinter den Ohren " werden sind weniger nostalgisch. Wie denn auch? Für die ist "die gute, alte Zeit " schon Geschichte. Für mich als "alter Hase " steht jedenfalls fest soviel Haß in der Gesellschaft gab es früher nicht und soviele fragwürdige Staatsführer gab es früher auch nicht
Klar es gab dem kalten Krieg. Aber irgendwie erschien der sicher-auch wenn er es nicht war. Leider haben die Menschen die Aufbruchstimmung der 90 und 2000 er nicht genutzt. Nun haben wir ein unübersichtliches und gefährliches Konglomerat. Innen und aussenpolitisch.

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ulrics 05.11.2018, 05:44
4. Früher?

Gab es mehr Luftverschmutzung, kein Internet und alles war schwarzweiß

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fördeanwohner 05.11.2018, 05:47
5. -

Stimmt, damals in den 70ern da gab es manchmal autofreie Sonntage, weil's besser war. Und als Mama und Papa noch für mich sorgten, fand ich es auch besser, weil ich selbst nicht arbeiten und mein Leben selbst regeln musste. Besonders toll muss es für Frauen gewesen sein, denn die brauchten ja auch nur Kinder und Haushalt zu schmeißen und wurden nicht gefragt.

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Broko 05.11.2018, 06:22
6.

Ich wäre schon damit zufrieden, dass die Politiker eine gute, sinnvolle, durchdachte, gerechte Politik anstreben würden - die ganzen Selbstdarsteller haben hoffentlich bald keine Zukunft mehr ...

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urbuerger 05.11.2018, 06:24
7. Viele können noch daran denken, das Früher viele Dinge ...

... klarer geregelt waren als Heute, nachdem die Politik sich endgültig von den Bürgern abgewendet hat!
als Beispiel wäre da die Chance für Kinder von Menschen mit geringerem Einkommen hatten bessere Bildungschancen als heutzutage, wie ich in meiner Familie feststellen konnte! Die Kinder meines Bruders, meine Neffen, sind im Schnitt 12 Jahre älter als meine eigenen Kinder. Mein Bruder und ich haben bei gleicher Ausbildung der Kinder unterschiedlich hohe finanzielle Aufwendungen erbringen müssen! Während den Kindern meines Bruders noch einige Dinge in der Schule kostenfrei zu Verfügung gestellt wurden, musste ich mich Jahre später richtig krumm legen, um für meine Kinder die gleiche Ausbildung zu finanzieren!
Und das obwohl uns immer häufiger eine leichtere Durchlässigkeit zu besserer Bildung versprochen wurde! Menschen, die am unteren Einkommenslevel liegen, sind gar nicht mehr in der Lage ohne weiteres für eine gute Schulbildung der Kinder zu sorgen!
Auch habe ich im Laufe meines Erwerbslebens in verschiedenen europäischen Staaten gearbeitet und kann in jedem dieser Länder starke verschlehterungen des Lebensstandards der Menschen feststellen, obwohl die Staaten ansich Reicher geworden sind, aber eben viel weniger Unten ankommt, als noch vor 15 - 20 Jahren!

Die Globalisierung besteht eben überwiegend aus Verlieren und das Europa Weit, denn diejenigen, die nichts davon mitbekommen und auch abbekommen sind die am unteren Einkommensrand!
Diese Menschen sehen natürlich mit Früher bessere Chancen verbunden, so wie ich auch!
Das heißt aber nicht, dass für mich die Zukunft uninteressanter ist als die Vergangenheit, nur leider ist die Politik so sehr von der Lobby der Wirtschaft, der Industrie und dem Aktienkapital abhängig, dass sich nichts ändern wird!
Durch die Migration wird nur eine größere Rivalität um die Billiglohn Jobs gefördert, damit die drei genannten die Lohnspirale noch mehr drücken können!!!

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quark2@mailinator.com 05.11.2018, 06:32
8.

Nicht verwunderlich angesichts der Entwicklung. Die persönliche Sicherheit über längere Zeiträume nimmt für viele einfache Menschen ab, der Anteil des Westens an der Weltindustrieproduktion sinkt, die politische Stabilität der Welt rund um Europa, in Europa und bzgl. des Euro ist reduziert ... außerdem sind alle Befragten jetzt älter als früher, was ab einem gewissen Alter kein Grund zum Feiern mehr ist, besonders, wenn auch das Gesundheitswesen Einschränkungen bekommen hat.

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ruhuviko 05.11.2018, 06:48
9. Wer glaubt, früher wäre alles besser gewesen, ...

... hat nicht erkannt, welche hervorragenden Fortschritte in der Welt gemacht worden und gehalten worden sind. Nur: In der EU hat man früher nicht so oft um Geld zanken müssen. So hervorragend die Idee eines Euro war, so miserabel wurden die technischen Gesetzmäßigkeiten umgesetzt. So wunderbar die Idee eines weltumspannenden Handels waren, so anfällig wurde sie für Produktpiraten oder für protektionistische Hardliner. Leider ist nicht damit zu rechnen, dass solche nationen- und weltumspannenden Ideen in Kürze wieder Oberwasser bekommen. Und die Flüchtlingsströme auf der Weltkugel geben anscheinend denen Recht, die auf die nationale Karte setzen (We first). Schade drum.

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