Forum: Politik
Umfrage: Ein Viertel der jungen Deutschen wünscht sich "starken Führer"
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Unter 30-Jährige in Ost und West sind ähnlich politikverdrossen: Viele glauben, keinen Einfluss auf die Regierung zu haben, manche sehen die Demokratie skeptisch - und wünschen sich mehr autoritäre Führung.

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ortibumbum 22.02.2019, 19:45
160. und das glauben wir....

wenn irgendso ein Schmierfink das behauptet? Man kann heute alles behaupten und schreiben; insbesondere wenn SPON die Themen ausgehen. Irgendeiner hat mal wieder eine Idee und schon regiert das "Wahlvolk". Ist ja noch schlimmer, als in Amerika.
Ich habe ganz "tolle, dubiose " Kommentare gelesen; toll wie sich die Leute verscheißern lassen. Dürfen sie ruhig veröffentlichen, ist Satire.

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Forenmull 22.02.2019, 19:48
161. So ist es.

Zitat von Paul-Merlin
"Viele glauben, keinen Einfluss auf die Regierung zu haben." Das ist die schlichte Wahrheit. Rd. 85 % der Wähler wählen CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP. Egal in welcher Kombination dieser Parteien, die praktische Regierungspolitik unterscheidet sich nur minimal. Die ideale Regierungschefin bei diesen Konstellationen ist ohnedies Merkel, die "ewige Kanzlerin", die sich eng den starken Lobbyverbänden in diesem Lande verbunden fühlt. Stichwort: "gelenkte Demokratie". Die Interessen von Otto Normalo in diesem Lande sind demgegenüber vernachlässigbar. Der "gute Deutsche" soll schuften bis zum Umfallen, brav seine Steuern bezahlen, die Regierungskunst von Mutti bewundern sowie den Staatsmedien seinen Respekt bekunden. Dann ist alles gut.
So ist es. In dieser Republik wird sich auch nichts mehr ändern. Jedenfalls nicht durch Einsicht oder Umdenken oder einfach durch einen Zugang auf Fakten, die schmerzen. Ab 2030 wird dann entweder das Licht ausgeknipst. Ansonsten kann man die Deutschen lange, lange vor sich her treiben als Politiker und mit Totschlagargumenten sowieso, denn die Welt soll ja weiter am deutschen Wesen genesen. Der Welt ist das allerdings völlig egal und mitspielen tut da auch keiner, egal wie viele Kraftwerke wir hier abschalten und dazu unsere Mobilität an den Nagel hängen.

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Das Pferd 22.02.2019, 19:48
162.

Zitat von Leser161
................... Für Demokratie. Für Demokratie in der diejenigen Politiker belohnt werden die für ihr Wahlvolk was rausholen und für niemand anderen.
den Zustand haben wir doch. Gerade Nahles verschenkt doch ständig an ihr Wahlvolk Geschenke, für die andere Gruppen, die halt nicht so schicht gestrickt sind und iher Stimme nicht verkaufen, bluten müssen. Diese Idee von Bakschischdemokratie wird uns noch den Gesellschaftsvertrag kosten, der die Basis unserer Demokratie ist.

Verkaufen Sie Ihre Stimme ruhig weiter an den, der am meisten für Sie raus holt. Aber bitte hinterher nicht heulen.

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Das Pferd 22.02.2019, 19:52
163.

Zitat von GoaSkin
Die Geschichte zeigt, dass die "starken Führer" aber nicht dazu neigen, den großkapitalistischen Neoliberalismus zu beenden, sondern meist selbst als reiche Oligarchen geworden sind und ihre Politik vor allem auf die Optimierung ihrer geschäftlichen Interessen auslegen. Gestern Berlusconi, heute Trump. Wer es versteht, sich als Wirtschaftsstar aufzuführen, hat dadurch bei der Unterschicht ein Haufen Fans.
Wenn Sie kleptokratische Oligarchie als Form des Liberalismus sehen, ist eine Diskussion tatsächlich nicht einfach.

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Stäffelesrutscher 22.02.2019, 19:54
164.

»So antworten 22 Prozent auf die Frage, als was sie sich am ehesten fühlen: "Ostdeutscher" - und nicht "Deutscher". Im Westen sagten das mit Blick auf ihre westdeutsche Herkunft nur 8 Prozent.«

Vermutlich haben die im Osten das mit Blick auf ihren Lohnzettel gesagt. Denn selbst bei studentischen Hiwi-Jobs wird man im Osten noch diskriminiert.

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mr.zoui 22.02.2019, 19:54
165.

Zitat von widower+2
Um das aber wirklich bewerten zu können, fände ich es hilfreich, die exakte Fragestellungen im genauen Wortlaut wiederzugeben.
So siehts aus.
Allerdings wird die Brenner-Stiftung die Studie erst am 25.2 freigeben, die Diskussion darüber wird dann längst vorbei sein...

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Gemko 22.02.2019, 19:56
166. repräsentative Online-Umfrage mit 2183 Teilnehmern

„Die Forscher haben eine repräsentative Online-Umfrage mit 2183 Teilnehmern ausgewertet und im Frühjahr 2018 mit 30 Nachwendekindern aus Ost und West Tiefeninterviews geführt.“

Das ist wohl ein Witz bei 2183 Teilnehmern von „repräsentativ“ zu sprechen. Traurig das Spiegel so etwas schreibt.

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Garak 22.02.2019, 19:56
167. Das Problem ist nicht die Schule!

Zitat von Sangit raju
... dies ist ein klarer Auftrag an die Bildungspolitiker/-innen in der BRD.... Geschichte, Gemeinschaftskunde, Demokratiebildung dürfen keine marginalen Schulfächer mehr sein...
Das Problem sind unsere Politiker die anstatt Probleme zu lösen diese aussitzen oder sogar neue schaffen!

Egal bei welchem Thema die Politiker versagen auf breiter Linie!

Sei es die Energiewende, Banken/Eurokrise, Infrastruktur, Bildung, Bundeswehr egal wohin man schaut ein Skandal reiht sich an den nächsten.

Und wäre das alleine nicht schlimm genug bleibt es für die verantwortlichen ohne nennenswerten Folgen.

Würde ein normaler Mensch beruflich so viele Fehler machen er würde sofort fristlos gekündigt.

Das Problem sind nicht die Populisten, sie sind nur das Symptom für Politikverdrossenheit die unsere "Eliten" mit ihrer stümperhaften und teilweise korrupten Politik erst erzeugt haben.

Die angeblichen Demokraten sind genaugenommen Brandstifter die an der Demokratie zündeln indem sie das Vertrauen der Bürger in diese untergraben!

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saftfrucht 22.02.2019, 19:57
168. Absehbar

Das war doch absehbar nach 14 Jahren schwacher, visionsloser "Führung" durch Frau Merkels Fokusgruppenkartell. Die Schuld daran trägt nur sie, weil sie immer nur reagiert statt proagiert hat.

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ein-berliner 22.02.2019, 19:58
169. Nicht glaubhaft

Zitat von kodu
Ob Flughäfen, Opernhäuser, Bahnhöfe, Segelschulschiffe die, obwohl bereits alle vorstellbaren Kostenrahmen sprengend, dennoch nicht fertig werden. Verantwortliche für derartige Fehlleistungen? ...gibt es offenbar nicht. Ob Durchstechereien bei Polizeibehörden oder massive Überlastung von Gerichten. Oder ein Wirtschafts/Steuer/Sozialsystem, das Arme noch ärmer macht und reiche noch reicher. Parteien, die ihre Klientel eiskalt verraten. Bildungs- und Wohlstandsversprechen, die augenscheinlich nicht mehr funktionieren. Am Horizont, die unabsehbaren Folgen der "Künstlichen Intelligenz" für unser Zusammenleben. Und das vor dem Hintergrund eines weiterhin grassierenden Neoliberalismus, der die sog. "Eliten" bevorteilt, den großen Rest der Bevölkerung aber in maximaler "Freiheit" sich selbst überlassen will. Kurzum: Organisierte Verantwortunglosigkeit allenthalben. Besser könnten die Voraussetzungen für die Erosion, die Preisgabe der Demokratie durch ihre eigenen Menschen nicht sein. Es gibt kein Vertrauen mehr, wo innengesellschaftliche Solidarität nachhaltig denunziert wurde, und wo Medien zuallererst an ihr Geschäft denken müssen, als an ihren verfassungsmäßigen Auftrag. Das Problem ist nur: Mit einem ominösen "Führer" wird es voraussichtlich nicht besser. Denn der wird entweder ein Satrap der unbekannten und übermächtigen "Eliten" sein. Oder ... wer kennt einen wahren "Volkstribunen"?
Danke für diesen Beitrag.
Selbst ein sehr durchsetzungskräftiger "Führer" bräuchte deutlich mehr als die "gebt mir 4 Jahre Zeit" um die Misere des momentanen Systems erst einmal zu bereinigen. Ferner bräuchte auch niemand Angst vor einer Großmannsucht zu haben, dieses Gebilde hat sich schon lange in ein militärisches Abseits gestellt. Die sogenannte Bundeswehr ist ja nicht einmal in der Läge das eigene Land beschützen.
Ergo besteht kein Problem mit dem Wunsch nach einem starken Führer. Diese Gesellschaft ist nicht zu führen nicht einmal durch einen neuen Rattenfänger von Hameln. Dafür gibt es zu viele regierende Till Eulenspiegel.

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