Forum: Politik
Umfrage-Erfolg: Piraten-Höhenflug alarmiert Schwarz-Gelb
dapd

Die Piratenpartei ist in Umfragen auf 12 Prozent gesprungen - Politiker von Union und FDP werden zusehends nervös. CDU-Urgestein Heiner Geißler attestiert der Bewegung eine "Angriffshaltung gegenüber dem Staat". Die CSU will die Piraten künftig "härter angehen".

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darksystem 03.04.2012, 14:10
1.

Zitat von
Wenn ich mir angucke, welche Gratisgesellschaft hier teilweise von den Piraten gefordert wird - bedingungsloses Grundeinkommen für alle, kostenfreier Nahverkehr für alle, kostenfreies dies, kostenfreies jenes und bloß keine Rechte mehr am eigenen Gedanken zu haben - dann wundere ich mich schon manchmal, welche Politik eine Zustimmung in der Bevölkerung bekommt
Deswegen ist die FDP am Abgrund. Politiker die nicht einmal selber lesen können und nur Medienblahblah nachschwafeln braucht das Land nicht.

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blackouttotal 03.04.2012, 14:15
2. Viell.

sollten die Herrschaften der "etalierten" Parteien einfach mal einsehen, dass wir keinen Bock mehr auf ihre Politik haben.

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maco 03.04.2012, 14:16
3. Weiter so....

Zitat von sysop
Gratisgesellschaft hier teilweise von den Piraten gefordert... erschweren sie stabile Mehrheiten... anarchistisch... Angriffshaltung gegenüber dem Staat
Mannomann - die Gegner machen ja mächtig Werbung für die Piraten, denn genau WEIL sie für eine Umverteilung sind, WEIL sie die etablierten und verfahrenen Strukturen aufbrechen, WEIL sie anarchistisch (herrschaftslos - nicht undemokratisch!) sind und WEIL sie den "Staat" (gemeint sind die wahrlich Herrschenden) in Frage stellen, werden sie weiter Zulauf haben.
Alle Kritik, die von den etablierten Parteien geübt wird, ist doch genau das Futter, nach dem die Nicht-Wähler und Parteiverweigerer lechzen!
Weiter so!

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aaback 03.04.2012, 14:16
4. FDP will Demokratie abschaffen?

Wenn diese Piraten den etablierten Parteien wirklich Angst machen, werde ich sie auch wählen.
Je mehr die CDU und SPD die Piratenwähler diffamieren, umso mehr Stimmen werden die Piraten erhalten.

Bei den Äußerungen von Niebel (FDP) muss man ja an den bekannten Spruch von Bert Brecht denken, in dem er den Regierenden empfiehlt, sich ein anderes Volk zu wählen.

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manfredb 03.04.2012, 14:32
5. Alarm

Zitat von sysop
Die Piratenpartei ist in Umfragen auf 12 Prozent gesprungen - Politiker von Union und FDP werden zusehends nervös. CDU-Urgestein Heiner Geißler attestiert der Bewegung eine "Angriffshaltung gegenüber dem Staat". Die CSU will die Piraten künftig "härter angehen".
Endlich kann ich wieder meine Stimme abgeben und brauche nicht zu befürchten, daß meine NICHT ABGEGEBENE Stimme irgendeiner etablierten Partei zugeschlagen wird.
Trotzdem sind die Piraten nicht meine Traumpartei, da die noch nicht einmal ein akzeptables Programm haben.
Ich warte immer noch auf eine neue Parteienbewegung, die innerhalb den Etablierten mal so richtig aufräumt und dem wahlberechtigten Volk die demokratischen Rechte (zurück) gibt, die ihm vom Grundgesetz einmal eingeräumt wurden.
Und die Schluß macht mit der ewigen Abzockerei des Normalbürgers, jedoch sich selbst, die Banken und andere Lobby's davon ausnimmt.
Die Politiker der etablierten Parteien werden sich in Zukunft hoffentlich etwas wärmer anziehen müssen.

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iketchup 03.04.2012, 14:32
6. Denn sie begreifen es nicht

Zitat von sysop
Die Piraten können sich über den besten Wert ihrer Geschichte freuen - und ihr Höhenflug verunsichert die Koalition in Berlin. Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) zeigte sich erstaunt über den Erfolg der Newcomer. "Wenn ich mir angucke, welche Gratisgesellschaft hier teilweise von den Piraten gefordert wird - bedingungsloses Grundeinkommen für alle, kostenfreier Nahverkehr für alle, kostenfreies dies, kostenfreies jenes und bloß keine Rechte mehr am eigenen Gedanken zu haben -, dann wundere ich mich schon manchmal, welche Politik eine Zustimmung in der Bevölkerung bekommt", sagte er im Deutschlandfunk. [/url]
Wenn Herr Niebel mal etwas über die Piraten mal richtig nachlesen würde, dann würde auch er verstehen, warum die FDP bei 1,2% steht. Schon die SPD hat in den 80ern nicht verstanden, warum die Wähler zu den Grünen abwandern, die Grünen verstehen nun auch nicht, warum "Jungwähler und Nichtwähler" zu den Piraten wechseln. Die alten verknöcherten Denkweisen können es auch nicht, so wie "Margot Honecker" in ihrem ersten Interview seit dem "Sturz".
Heinz Ketchup

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nspacex 03.04.2012, 14:32
7. Man mag ja ...

von den Piraten halten was man will (ich persönlich finde die Ansätze sehr gut, auch wenn vieles noch unreif ist und Ihnen noch viel viel Arbeit bevorsteht (aber sie sind eben auch neu)) aber seltsam das die "etablierten" Parteien einfach nicht verstehen könnnen (oder wollen) das Ihre Form der Politik dem Volk einfach auf den Senkel geht. Anstelle das sie sich darüber mal Gedanken machen, ihre alten korrupten Strukturen endlich aufbrechen und frischen EHRLICHEN Wind in Ihre Läden bringen, fangen Sie lieber an ihre Ressourcen gegen die Piraten einzusetzen. Worum geht es hier? Um das Land oder nur um das eigene Wohl?

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Eviathan 03.04.2012, 14:33
8. Denkanstoss

Die etablierten Parteien sollten sich einmal fragen, ob der Erfolg der Piraten nicht auch daran liegen könnte, dass der Wähler vor dem guten Abschneiden der Piraten nur die Wahl zwischen Feminisms und Feminismus hatte und ob der Bürger genau damit ein Problem hat und deshalb die Piraten wählt, die feministischer Infiltrierung bisher noch unverdächtig sind.

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regierungs4tel 03.04.2012, 14:33
9. Die angebliche Gratisgesellschaft der Piraten

Zu Niebels Äußerung:

Zitat von darksystem
Wenn ich mir angucke, welche Gratisgesellschaft hier teilweise von den Piraten gefordert wird - bedingungsloses Grundeinkommen für alle, kostenfreier Nahverkehr für alle, kostenfreies dies, kostenfreies jenes und bloß keine Rechte mehr am eigenen Gedanken zu haben - dann wundere ich mich schon manchmal, welche Politik eine Zustimmung in der Bevölkerung bekommt
Wer sich die Webseite der CSU-Abgeordneten Dagmar Wöhrl etwa vornimmt, findet weitere Hinweise, wie sehr die FDP die Gratis-Gesellschaft verabscheut:

"Frage:
Stimmt es, dass Sie Herrn Koppelin [Abgeordneter der FDP] gebeten haben, sich bei der Botschaft über das fehlende Begrüßungsgeschenk zu beschweren?
Nein, ich habe Herrn Koppelin nicht gebeten, sich bei der Botschaft über ein fehlendes Begrüßungsgeschenk zu beschweren. Im Gegenteil hat sich Herr Koppelin von sich aus hierüber beschwert. Als ich von diesem Vorgang erfahren habe, habe ich Herrn Koppelin mitgeteilt, dass ich dieses Vorgehen als kleinlich empfinde."

Quelle: Die Wildsau im Blätterwald – Meine Gegendarstellung | Dagmar G. Wöhrl

Wohlgemerkt kleinlich, und nicht etwa peinlich.

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