Forum: Politik
Umfrage in Europa: Vertrauen in die EU sinkt rapide
REUTERS

Immer mehr Europäer verlieren das Vertrauen in die Europäische Union. Der "Guardian" zitiert aus einer Umfrage, wonach die EU-Skepsis in den sechs größten Mitgliedsländern rasant wächst - auch in Deutschland. Nur in zwei Staaten ist das Misstrauen noch größer.

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rschadt 25.04.2013, 01:39
20. Deutsche Politik zur Rettung der Eurozone klar gescheitert

Da in Deutschland nunmehr 59% gegen den Euro sind, wird es Zeit, dass die Bundesregierung endlich vom Euro austritt, denn solange deutsche Politiker den "Euro retten wollen" - sprich die naechste Wahl gewinnen wollen mit dem Minimum an Einsatz, erst dann wird der Bundesbuerger erkennen koennen, wie wenig wir wirklich getan haben fuer den Erhalt einer Euro Zone. Denn erst dann, wenn die wiedererstandene DM sich kraeftig aufwertet (so wie der Schweizer Franken, dessen Aufwertung die Schweizer Nationalbank mit allen Kraeften zu verhindern sucht) und unsere Exporte einbrechen, werden die Bundesburger erkennen, was der Vorteil des Euro war. Die Schuldnerlaender koennen sich dann ueber die abwertung des Euro gegenueber der DM sowohl durch die niedrigere Schuldenlast als auch durch staerkere Exporte schneller erholen koennen. Die Krux des 'deutschen' Euro ist dann endlich abgeschuettelt, und Merkel und Co koennen sich einen neuen Job suchen, obwohl sie womoeglich die naechste Wahl noch gewinnen koennte (aber mit der FDP ?). Was Barroso diese Woche endlich aussprach ist leider die Wahrheit - nur die Bundesregierung weiss das bloss nicht, oder (womoeglich sind doch einige in der Regierung schlauer als ihre Wahlkampf-Sprueche) die Stunde der Wahrheit steht kurz bevor, wenn nur noch eine grosse Koalition einen Teil der gescheiterte Truppe etwas laenger an der Macht halten kann. Wer nur nach Meinungsumfragen regiert, kann die Probleme der Eurozone nicht wirklich loesen. Deutschland hat vom Euro profitiert, doch niemand in der Regierung will das zugeben. Frueher oder spaeter holt uns die Realitaet aber ein, und der Vorteil wird verpuffen. Wie die Waehler korrekt erkannt haben, niemand sieht einen Vorteil im Euro mehr, nicht einal das Land das den meisten Nutzen in der Form von Exportueberschuessen von dem Euro Arrangement hatte. Deutschland weiss nicht mit der Rolle der staerksten Wirschaftskraft umzugehen. Zum Glueck haben wir wenigstens im Fussball derzeit Erfolg. Geniesst es, solange die Krise uns noch nicht eingeholt hat.

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Gerdtrader50 25.04.2013, 01:44
21. Interessant, aber.....

wo ist denn hier jetzt was wirklich neues ? Die Umfrageergebnisse zeigen nur, was zu erwarten ist. Wer mag schon übernationale Demokraturen ?

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bertholdalfredrosswag 25.04.2013, 01:59
22. Umfrage in Europa: Vertrauen in die EU sinkt rapide

Zum Abschied reich ich Dir die Hände und sag ganz leis auf wiedersehn, Ein schöner Traum der geht zu Ende er war zu schön. Was nun? Herr Barroso selbst spricht von einem Traum Europa. Ich wünsche er würde wahr, wenigsten zunächst bis zu einer EWG. mit offenen Grenzen und Wirtschaftsbeziehungen und ein gesundes Wirtschaftsmodell für jedes Land verwirklicht werden kann. Die Südländer sich wieder einem steigenden Touristen Verkehr zuwenden können und wir aus dem Norden wieder gerne dorthin in die Sonne reisen. Handel und Finanzwesen müssen verantwortungsbewusst gehandhabt werden. Es darf nicht mehr geschehen dass beide Augen zugedrückt werden wenn ein Land sich ungebührlich verschuldet und die Zinsgier der Geberländer das Verschulden fördert. Diese Grundlegenden Verpflichtungen sind Voraussetzung für ein politisches zusammenwachsen

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fortion 25.04.2013, 02:07
23. Von Unverständigen verspielt

Zitat von sysop
Immer mehr Europäer verlieren das Vertrauen in die Europäische Union. Der "Guardian" zitiert aus einer Umfrage, wonach die EU-Skepsis in den sechs größten Mitgliedsländern rasant wächst - auch in Deutschland. Nur in zwei Staaten ist das Misstrauen noch größer.
Die Europäische Union war eine großartige Sache. Überragende Staatsmänner haben den Gedanken der Völkerverständigung und der Freiheit hochgehalten und in mühevoller und stetiger Arbeit Großes geleistet.

Doch dann kamen Politiker ohne Weitblick, die nur das eigene Wohl im Sinn hatten und machten mit ihrer Eitelkeit, ihrer fragwürdigen Integrität und ihrem nicht vorhandenem Sachverstand alles kaputt.

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SethSteiner 25.04.2013, 02:07
24. optional

Tja, zu verdanken ist es das dem Unwillen Nägeln mit Köpfen zu machen. Wer Souveränität beibehalt und damit die EU zum Schattenstaat macht, der züchtet sich Nationalismus (nicht mit Patriotismus verwechseln) heran. Unwissenheit, völlig seltsame Entscheidungen, hässliches Geld, eine nicht gewählte Führung, das kann nur so enden. Es wird Zeit Nägel mit Köpfen zu machen: Auflösung der Nationalstaaten.

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hansjoki 25.04.2013, 02:14
25.

durch populistische und nationalistische Kräfte bedroht wird."
Ob er es wohl selbst glaubt - oder ist er Gaukler noch besser als Mutti ?
Aber in einem Punkte "liegt er richtig" - es gibt Kräfte, die (hoffentlich) kraftstrotzender sein werden, als das ganze EU-Instrumentarium, das die Selbstversorger "Solidarität und Harmonie" nennen.
Und "selbstverständlich" müssen alle Kräfte, die deren Since-Fiction stören, "populistisch und nationalistisch" sein, denn nur dann können Wankemütige "in´s Grübeln geraten".

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Privatier 25.04.2013, 02:20
26. Ich kann nur hoffen, daß diejenigen, die uns den Euro oktroyierten bestraft werden!

Zitat von sysop
Immer mehr Europäer verlieren das Vertrauen in die Europäische Union. Der "Guardian" zitiert aus einer Umfrage, wonach die EU-Skepsis in den sechs größten Mitgliedsländern rasant wächst - auch in Deutschland. Nur in zwei Staaten ist das Misstrauen noch größer.
Für die Unverfrorenheit, vielen hundert Millionen Menschen keinerlei Chance gegeben zu haben, demokratisch über den Währungswechsel abzustimmen. Für die irreparabele Beschädigung Europäischer Demokratien durch ihr rücksichtsloses verschwörerisches Handeln aus den Verstecken dunkler Hinterzimmer. Zum kapitalen Schaden aller Europäer.

Und ebenso für den sich inzwischen immer deutlicher abzeichnenen vielfachen Landfriedensbruch, durch ihre kontinentalweite Aussat von heimtückischen Unkraut, das immer schneller reift und das die Gemüter der Europäer mehr und mehr mit gegenseitigem Mistrauen und Haß erfüllt und vergiftet.

Ungeachtet aller damals mit staatlicher Macht brachial unterdrückten Warnungen vernüftiger Fachleute vor den brandgefährlichen surrealịstischen Fieberträumen einer währungsgetriebenen Europäischen Zwangsvereinigung in den wirren Köpfen einer sich selbst über die Köpfe der Bürger stellenden Polit-Elite.

MfG

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papayu 25.04.2013, 02:22
27. Europa war schon auf dem Reissbrett ein Fehler!

Warum hat man nicht die damalige EWG zuerst genommen und nach ANPASSUNG weitere Staaten??
Und warum sind Staaten in der EU ohne EURO??
Denken Sie mal an den Wechsel von der Landeswaehrung
zum EURO. Da haben irgendwelche Akademiker gerechnet
und was ist dabei rausgekommen. Deutschland 1;2 und z.B. Italien 1; 0000,395ygflg. ( habs vergessen).
Und manche deutschen Rechenkuenstler haben es 1:1 ungerechnet, so peu a peu!!
Warum sind die deutschen Urlauber nach Oesterreich, Italien usw gefahren? Weil dort ALLES billiger war. Und warum war z.B. ein VW in Strassburg billiger als in Kehl?
Noch in den 50Jahren hatten die Franzosen eine aehnliche
Waehrung wie Italien. Dann gab es 1 NF fuer 100 alte Franc.
Gibt es einen einzigen Europolitiker der man Mathe studiert hat? Nein, gibt es nicht, ueberall die Seilschaften!!!!
Das konnte nicht gutgehen.
Und deshalb werden wir heute noch belogen. Und diese
riesigen Exportueberschuesse von 0,2%. Alle Statistiken fangen bei 0, an. So tief sind wir gesunken ( an Wert).

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gaviota 25.04.2013, 02:26
28. Verschwendungs-Union

Riesige Subventionen an nicht eine wettbewerbsfähige EU-Landwirtschaft, Mischfinanzierung von Strukturprojekten mit Verschwendung und Korruption, traumhaft dotierte Beamte: 3 Beispiele für den Selbstbedienungsladen EU. Das Mega-Skandal: der Euro die Zerstörung der Friedensprojektes EU durch die Vergemeinschaftung der Banken-und Staatschulden. Wundert man sich da noch, wenn die Alternative für Deutschland in den Bundestags einziehen wird?

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donsti 25.04.2013, 02:38
29. peinlich

Echt peinlich, wie dieser Autor gegen Ende seines Artikels zum Ausdruck bringen will, dass es sich bei der "AFD" um eine "populistische" und "nationalistische" Partei handelt. Hallo? Die AFD ist nicht für einen Austritt aus der EU, sondern für den Austritt aus dem Euro, dies jedoch nicht aus nationalistischen Gründen! Diese Parteien vertreten nur die Ansicht des Volkes, dessen Meinung an Gewicht verloren hat, sie orientieren sich an demokratischen Grundwerten, die erst durch den Euro an Bedeutung verloren.

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