Forum: Politik
Umfrage: Jeder zweite Deutsche hat Ressentiments gegen Asylsuchende
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Asylsuchende stoßen in der Bevölkerung auf wachsende Ablehnung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie zeigt auch: Verschwörungstheorien sind weitverbreitet.

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misterknowitall2 25.04.2019, 13:00
60. Klar....

Zitat von Mesi0013
Bitte beachten: der Familiennachzug findet außerhalb der Asylzählung statt.
ist aber auch nicht wichtig. Gerade wo ein Familienzusammenführung funktioniert sind die Ausländer eher bereit sich zu integrieren und werden dann auch ein produktives Mitglied der Gesellschaft, deren Kinder bezahlen später auch ihre Rente. Das ist nicht Schlechtes, oder was haben wir zu befürchten?

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offonline 25.04.2019, 13:03
61. Es haben bereits 30 Leute hier einen Forumseintrag eingestellt,

dieses wäre, wenn denn "veröffentlicht" der temporär 31. Wie bereits hier festgestellt werden kann ist die Meinungsvielfalt über diese "Studie" doch recht vielfältig, nicht zu vergessen die manchmal doch recht gegenteiligen Verhaltensmassregelungen untereinander...
Ich halte diese Studie für einen kompletten Irrsin, wenn ich mir die hier veröffentlichen "Fragen" mit der vorhandenen Abstufung ansehe?
Ist das eine Hotelbewertung, wo ich selber gewesen bin und wo ich mich frage, ob die anderen, die eine Bewertung abgegeben haben, im selbem Hotel waren??
Auch der Satz ...Zudem sind Befragte mit niedrigerem und mittlerem Bildungsniveau empfänglicher als Personen mit einem hohen Bildungsniveau....

gibt doch sehr zu denken, denn manche "Vollpfosten", denen ich täglich begegne, können auch zu was völlig anderem befragt werden um zu einem Ergebnis(das eigentlich wem nützt) zu kommen.

Auch die hier veröffentlichten "Schlußfolgerungen" teile ich überhaupt nicht. Aber wer bin ich schon?

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mikefromffm 25.04.2019, 13:03
62. Die Saat der ...

... Angst-für-Deutschland geht auf. Traurig, dass so viele Menschen auf die Rattenfänger reinfallen.

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cvdheyden 25.04.2019, 13:06
63. Ratlosigkeit

Zitat von friedrich_eckard
Daran ist sicherlich sehr vieles richtig. Ich frage mich nur, warum dann diese - berechtigte - Unzufriedenheit nicht zu einem politischen Ruck nach links geführt hat, wie es doch eigentlich logisch gewesen wäre. Ihre Erklärung, dass nach unten zu treten eben einfacher und risikoloser ist als sich mit "denen oben" anzulegen begründet das sicherlich teilweise, aber völlig befriedigt mich diese Erklärung nicht. Wirkt die antilinke Gehirnwäsche aus den Zeiten des Kalten Krieges so lange nach? Macht die politische Linke Fehler und wenn ja: welche? Überlässt sie dadurch der Rechten ein Feld, das sie eigentlich selbst beackern müsste? Sind tatsächlich diejenigen, die an den Verstand appellieren, immer und unter allen Umständen denen gegenüber im Nachteil, die mit Ressentiment und Denkfaulheit, Dummheit und Bösartigkeit ihre politischen Geschäfte machen? Ich bekenne meine Ratlosigkeit.
Ich schließe mich der Ratlosigkeit an. Allerdings ist eines Bekannt: Die Rechten benennen Schuldige. Das machen die Linken eher nicht. Die kritisieren eher die Gesellschaftsmodelle. Und dazu braucht machen etwas mehr Zeit und Willen sich damit auseinanderzusetzen. Das ist schon mal untersucht worden. Nun ist der Mensch faul und ist auch gerne auf der Seite der "Guten" (Amerikanisches Modell). Das ist auch untersucht worden. Das könnte dazu führen, dass die meist relativ preiswerten Aussagen der Rechten einen schnelleren Zugang finden. Mer waas es net, um es mal Hessisch auszudrücken.

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christiansteiffen 25.04.2019, 13:08
64.

Zitat von misterknowitall2
Ihre ersten drei Thesen sind sozusagen die Krönung der rechtspopulistischen Argumente. Punkt 1. Mit 10% Ausländer kommen wir gut klar. Ich sehe nicht wo hier zu viele Ausländer sind. Wobei das eigentlich auch keine Rolle spielt, da die Deutschen ja nicht bessere Menschen sind. (oder meinen sie die Deutschen sind besser als andere? Das ist eine typische rechte Idee.) Punkt 2. Die meisten Asylbewerber werden in ihrem Heimatland nicht verfolgt. .... Ja und? Ich denke, jeder der sich auf den Weg macht und seine Heimat verlässt wird einen guten Grund dafür haben und am Ende sind wir mit dafür verantwortlich. (Werden Sie nicht glauben, ist aber leider wahr). Alles in allem ein saublödes rechtes Argument. Punkt 3. Die Regierung verschweigt die Wahrheit. Prust. Guter Witz. Die Regierung kennt die Wahrheit ja selber nicht. Nein, auch diese typische Verschwörungstheorie ist völlig unbewiesen und gehört auch in die rechte Ecke. Und nein, man muss kein AfD Mitglied zu sein, um nationalsozialistisch eingestellt zu sein.
Politische Verfolgung ist ein saublödes rechtes Argument? Haha. Kennen sie diese lustige Deutsche Grundgesetz? Das steht da genauso drin.

Sie lehnen das also ab, ja? Ich dachte, genau das wäre rechts?

Was für ein Eigentor!

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cvdheyden 25.04.2019, 13:11
65. Schwarz Weiß

Zitat von mikefromffm
Doch, exakt das sind sie.
So Schwarz/Weiß würde ich es nicht sehen. Ich würde es als Tendenz ausdrücken. Die ist aber klar gegeben.

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no_title 25.04.2019, 13:12
66.

Zitat von mikefromffm
Doch, exakt das sind sie.
Aha. Und wie bewerten Sie eine Ablehnungsquote von über 60%? Und da sind bei den 40% bereits jene berücksichtigt, die Flüchtlingsstatus, aber kein 'klassisches' Asyl aufgrund politischer Verfolgung erhalten.

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gehu 25.04.2019, 13:13
67. Die Frage ist doch nicht ..

.. ob man Ressentiments hat - das dürfte bei den allermeisten der Fall sein, ob sie es nun zugeben oder nicht - sondern, wie man mit ihnen umgeht.

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misterknowitall2 25.04.2019, 13:13
68. Aha?

Zitat von jonath2010
Wachsende Ablehnung in der Bevölkerung? Diese pauschale Feststellung kann man so nicht stehen lassen. Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten fliehen oder in ihrer Heimat aus politischen Gründen um Leib und Leben fürchten mussten, sind hier willkommen. Ihr Asylantrag ist berechtigt und wird, so denke ich, von der Mehrheit der Bevölkerung auch so gesehen. Nicht willkommen sind jene, welche die vorgenannten Fluchtgründe nur vorgeben, um hier ein besseres Leben zu haben. Nicht willkommen sind auch jene, die durch Mehrfach-Identitäten ihre Herkunft verschleiern, die Straftaten begehen oder sich der Abschiebung durch Untertauchen entziehen.
Ich würde auch alle die begrüßen, die hier nach einem besseren Leben streben. Wer bin ich, dass ich das verweigern sollte?

Wenn es nach Recht und Gesetz nicht klappt (und dafür hat die Politik ja gesorgt), dann ist das so, weil ich auch die Gesetze respektieren. Toll finde ich das allerdings nicht.

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christiansteiffen 25.04.2019, 13:16
69.

Zitat von Elrond
in welchen Bereichen ganz konkret hat sich Ihr Leben aufgrund der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland verschlechtert. Welcher Flüchtling, Asylsuchende wurde Ihnen gegenüber in welcher Weise bevorteilt und Sie kamen nicht zum Zug? Welche Errungenschaften sind denn in Gefahr aus Ihrer Sicht? Das würde mich interessieren. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Fragen auf einmal.
Kann ich auch darauf antworten.

Ganz konkret sind die Staatsausgaben erheblich gestiegen, was an anderer Stelle fehlt.
Ganz konkret sind eben doch nicht unzähligen Facharbeiter gekommen.
Ganz konkret hat sich der Wohnungsmarkt verschärft.
Ganz konkret nimmt die Religiösierung in der Gesellschaft zu, dazu noch von einer Religion, die sich selsbt als einzige wahre Religion ansieht.

Ich finde, dass sind vier handfeste Gründe.

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