Forum: Politik
Umfrage: Nur noch 17 Prozent würden Steinbrück wählen
DPA

Peer Steinbrück wäre völlig chancenlos, wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten: Einer Umfrage zufolge käme der SPD-Kanzlerkandidat nur noch auf 17 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaberin Merkel würde 58 Prozent erreichen.

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kenterziege 17.04.2013, 11:32
150. Dann schauen...

Zitat von chrimirk
Aber das Ergebnis des Wirkens der deutschen Polit-Klasse -gleich welcher Farbe- seit Jahrzehnten. Die Politklasse ist der Übeltäter. Die hat den Finanz-Skandal. die EU-Länderpleiten, die Transferzahlungen der Deutschen an andere, den Euro, idiotische Armeeeinsätze (12 Mrd. €/Jahr!) auf dr ganzen Welt, die Trasfers unter dem namen "Energiewende" usw. Diese Mischpoke ist insgesamt schuld! Zwar: "Wir sind das Volk" riefen die Ostdeutschen, aber: "Die da oben, nicht!" Abwählen und vom Trog kippen. Ansonsten: Passiven Widerstand leisten, s. hierzu den hochinteressanten Aufsatz unter: Wir können uns wehren, aber wir müssen es auch wollen. Und: Das alles hat nichts mit Steinbrück, Mutti & Konsorten zu tun. Die müssen weg!
Sie sich doch einfach mal eine Alternative Partei mit Leuten an, die diesen Rettungswahnsinn des EURO beenden wollen! Alles unverbrauchte Fachleute und keine Politruks!

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hanfbauer2 17.04.2013, 11:32
151. An alle Forsa-Kritiker...

Zitat von lmademo
und seine angeblich Repräsentativen ausgewählten Bürger.. die Betonung liegt auf Repräsentative Bürgern... Forsa Umfragen sind mit äußerster Vorsicht zu werten...Forsa hat 60 Festangestellte Mitarbeiter und arbeitet mit 1.200 Interviewern (300 Bildschirm-Telefoninterview-plätze) zusammen....für Stern, RTL und Springer Kampagne gegen die SPD... die Entscheiden die Wahl für uns??.. für wie Blöde hält Herr Güllner das Wahlvolk...
Ja, bei Forsa kommt die SPD meistens eher schlechter weg, aber schaut euch doch mal die Umfragewerte und das Endergebnis der Bundestagswahl 2009 an (Wikipedia):
Bundestagswahl 2009
Zur Erinnerung: die SPD kam auf 23,0%.
Die Umfragewerte der Institute reichten von 24% (Allensbach) bis 27% (INFO). Forsa lag mit 25% immer noch 2% ÜBER dem SPD-Ergebnis.
Für das Projekt 18 besteht also durchaus noch Hoffnung...
Vielleicht merkt sogar die SPD langsam, dass sie (inhaltlich und personell) in einer Sackgasse steckt, wenn sie im Herbst nur drittstärkste Partei wird!

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polarmeer 17.04.2013, 11:32
152.

Zitat von sysop
Peer Steinbrück wäre völlig chancenlos, wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten: Einer Umfrage zufolge käme der SPD-Kanzlerkandidat nur noch auf 17 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaberin Merkel würde 58 Prozent erreichen.
Komischerweise hat die SPD in einer Allensbach-Umfrage vom heutigen Tag 28 % erzielt, die Union bekommt dort 38, 5 %. Im Vergleich zur entsprechenden März-Umfrage hat die SPD hier zugelegt, während die Union verliert. Da fragt man sich, warum Spiegel Online einseitig nur die Forsa-Umfrage als große Schlagzeile herausstellt. Will man wieder mal selber Politik machen?

Sonntagsfrage – Allensbach

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almeo 17.04.2013, 11:35
153. kein Titel

Die SPD hat in den letzten Jahren keine eigenen Ansätze gezeigt, man hatte ja über lange Strecken eher das Gefühl von einer großen Koalition regiert zu werden, die ehemaligen SPD Themen sind inzwischen gut bei den Grünen untergekommen, teilweise bei den Linken und evtl. auch bei der AfD. Wie soll man sich mit dieser Partei identifizieren?

Dass Steinbrück am Anfang mit seiner prolligen Art die Menschen eher entsetzt hat und man ihm deswegen seine gemäßigteren Äußerungen nun auch nicht mehr glaubt, ist doch logisch. Alles was er jetzt erzählt, wird natürlich vor dem Hintergrund gelesen, dass er sich evtl. nur verstellt um die Wahl zu gewinnen.

Solche Schnitzer wie der Wahlspruch stützen auch eher den Gedanken, an der Spitze der SPD säßen ein paar dressierte Affen, denen man am Ende ganz Deutschland in die Hand drückt. Das macht keinen guten Eindruck.

Der obere Parteikader wird allerdings in allen etablierten Parteien von Leuten besetzt, die offenkundig die Wünsche ihrer Wählerschaft überhaupt nicht kennen. Die CDU/CSU ist da sicher nicht besser, allerdings kann ich die merkel'schen Unterstützer schon verstehen. Viele Menschen werden inzwischen weniger danach gehen, welcher Kandidat ihren Wünschen entspricht, sondern welcher Kandidat das kleinere Übel ist. Frei nach dem Motto, ich wähle den, der Deutschland in den letzten Jahren wenigstens nicht komplett gegen die Wand gesetzt hat und uns irgendwie nochmal über die nächsten Jahre rettet.

Dass das eigentlich keine Alternative ist, dürfte jedem klar sein, aber wo ist sie denn dann? Die Aussage vieler Kommentatoren hier im Forum, sie würden ihren Wahlschein ungültig machen, spricht ja dafür, dass weder Merkel noch Steinbrück eigentlich das sind, was man sich wünscht. Was die AfD am Ende bieten wird? Wenn sie weder in die "Nazifalle" treten, noch sich so dilettantisch präsentieren wie die Piratenpartei, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie gut abräumen. Dort hat man wohl wenigstens vorher mal auf die Straßen geschaut, wo denn die Sorgen der Menschen sind. Oder zumindest, wo denn die aktuelle Problematik liegt.

Die Mehrheit der Deutschen dürfte inzwischen wohl den Bruch der No-Bailout-Klausel für Griechenland (und alle seine Folgen) als großen Fehler ansehen, da sollte man doch meinen, dass ein Volksvertreten eben auch jenes Volk vertritt, selbst wenn es gegen die Meinung anderer Länder und der europäischen Gemeinschaft geht. Dass die Wähler niemanden haben wollen, der für das EU-Parlament als für deutsche Wahlerechtige Parteiwerbung macht, ist eigentlich ziemlich logisch. Selbst Gas-Gerd bekommt doch heute noch von allen Seiten Respekt für sein damaliges Nein zum Irakkrieg, weil es eben das war, was die Bevölkerung von ihm wollte.

Vielleicht könnten die Grüne + AfD am Ende Themen vertreten, die man früher Rotgrün zugeschrieben hätte, d.h. ernsthafte INNENpolitik und weniger europäische Weltpolitik. Wirklich Sinn macht das aber alles nicht, denn dass die Grünen den neuen BK stellen, halte ich für mehr als unwahrscheinlich. Deswegen prognostiziere ich auch schonmal ganz gewagt, dass die kommenden Bundestagswahlen die niedrigste Wahlbeteiligung aller Zeiten haben werden.

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magpie1 17.04.2013, 11:36
154. Umfragen

Ich glaube, wenn die Umfragewerte stimmen,
was ich mehr als bezweifeln, dann ist dem Deutsche Michel
nicht mehr zu helfen. Hat die nächste Rentenerhöhung ,
die Quotenfrage und die tolle Europapolitik nicht gezeigt:
"diese Partei CDU/CSU und FTP werfen Milliarden den Banken
hinterher, und von wem holen sie es sich ?

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ijf 17.04.2013, 11:38
155. @schienbeinschoner, @12_apostel

Man kann es auch kuechenpsychologisch erklaeren: menschen sind "nasenbaeren", soll heissen, sie koennen jemand "riechen" oder eben nicht. PS kann ja nix fuer seine Physiognomie, die hat er bei der herstellung zwangsweise mitbekommen... Aber menschen reagieren nun mal instinktiv/intuitiv in den ersten sekunden - und wenn sie jemanden sehen, der so bullig aggressiv rueberkommt, gepaart mit einem voelligen aber wirklich totalem fehlen jeglichen charismas oder auch nur der faehigkeit, waerme, aufrichtigkeit, zugewandheit zu zeigen - dann wenden menschen sich ab, lehnen den betreffenden ab. Da wuerde vermutlich nicht mal das genialste, zukunftsweisende Strategie-/Wahlpapier etwas dran aendern... Das gilt auch fuer einige der anderen hier genannten politprotagonisten: Kuenast, Nahle, vdLeyen, Kauder, Merz, etc... Sicher ist es traurig, dass menschen so "oberflaechlich" auf mitmenschen reagieren, "trotzdestonix" ist es die tgl realitaet, nicht nur im politzirkus... Und "mutti" (sic! Nomen est omen) ist den menschen vertraut, die fefuehlte befindlichkeit der meisten in der seit jahren schwelenden krise ist immer noch halbwegs auskoemmlich, daher: zustimmung fuer merkel - auch hier vermutlich mehrheitlich ungeachtet irgendwelcher Wahl-/Strategiefakten...

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kenterziege 17.04.2013, 11:38
156. Gute Analyse

Zitat von der_seher59
wechselt der Deutsche nicht den Kanzler aus - so sch.... kann Mutti gar nicht regieren. Dazu kommen Steinbrücks etwas unglückliche Auftritte, die ich nicht überbewerten würde. Den letzten Tritt bekommt er von einer SPD - die bspw. in Nds. Frau Doris Schröder-Köpf (die Älteren werden sich erinnern) einen Job als Ausländerbeauftragte zuschanzt. Selbst wenn diese Frau qualifiziert wäre, hat so etwas immer ein Gschmäckle, was mir als treuem SPD-Wähler äußerst sauer aufstößt.
....die ich nur zu gut nachvollziehen kann! Wenigstens hatte die SPD früher noch das wärmende Ambiente des Ortsvereins! Die Basis wird mit Füssen getreten, wenn da so eine "Promi-Schickse" herkommt und alle Erwartungen der Ortsvereine über Bord wirft! Das ist Gift für die Basis!

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snafu-d 17.04.2013, 11:40
157.

Zitat von schienbeinschoner
Vermutlich wird das die Umfrage nicht hergeben, aber ich frage mich worin sich der weitere Verfall der Werte für Steinbrück begründet! Die Vorbehalte die man gegen den SPD Mann haben kann sind bekannt, seit seinem unglücklichen Start in die Kandiatur gab es doch aber kaum Anlass diese zu verstärken? Wenn man Steinbrück eines lassen muss, dann dass er sich kaum verstellen kann, er ist was er ist. Und woher, im Gegenzug, kommen die extrem guten Werte für Frau Merkl? Innenpolitisch findet sie nicht statt, aussenpolitisch können höchstens 10% der Deutschen überhaupt beurteilen ob und wenn welchen Wert ihre Arbeit hat (ich weiss ein gewagte Behauptung). Woran also machen Die Leute ihre Abneigung oder Zustimmung fest? An einzelnen Themen? Der Partei? Persönlichkeit? Das würde mich interessieren!
Das liegt vermutlich daran, dass die Menschen die Pest(CDU/CSU) doch noch mehr mögen als die Cholera (SPD).

Es ist halt alles relativ.

Es ist sicher auch sehr dumm von der SPD mit Steuererhöhungen und EURO-Bonds in den Wahlkampf zu ziehen.

So was braucht kein Mensch.

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emperor-of-mankind 17.04.2013, 11:40
158. Auswechseln! Sofort!

Entweder die SPD wechselt Steini aus oder sie hofft auf ein Hochwasser und lässt ihn dan dort in Gummistiefeln helfen mehr bleibt nicht, falls man nicht noch mehr abrutschen will. Steini ist ein Goalie der anstatt ihm Goal zu stehen die eigenen Fans beleidigt...

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fatalismo 17.04.2013, 11:41
159. Das geht jetzt nicht mehr...

Zitat von klugscheißer2011
Diese "Umfragen" - jede Woche das Verkünden des Niederganges der SPD verfolgt natürlich einen ganz bestimmten Zweck.: Rechtzeitige Demontage. Allerdings sind die Genossen da auch selber schuld. Fatal ist nur, dass wir dann nach dem 22. September weiter eine Regierung haben werden, die es nun wahrlich nicht verdient hat, weitermachen zu dürfen. Aber ich glaube auch, die SPD hat nur noch eine Chance, wenn sie JEZT die Notbremse zieht. Wen? Egal! Es ist jetzt fast jeder besser als Pannenpeer.. Sellering, Krause, Schwesig, Edathy.... von mir aus auch kemand, den noch keiner kennt. Hauotsache der "Genosse der Bankenbosse" verschwindet von der Bühne
...mitten im Rennen kann man kein Pferd wechseln.

Peer Steinbrück wurde im Dezember 2012, nicht im April 2013 zum Kanzlerkandidaten gekürt. Das war eine schlichte Fehlentscheidung; Steinbrück stand und steht im Bund als Ex-Finanzminister für alle Grausamkeiten des Kabinetts Merkel-Steinmeier. Peer Steinbrück rutschte für die politischen Gegner geradezu passgenau noch in die fulminante Pleite der West-LB - als Chef der NRW-Landesregierung.

Hinzu kommt ihm andauernd sein Mundwerk in die Quere: Wer mit 'Geschwätz' - also mit Vorträgen vor Bankern und liebend gerne steuervemeidenden Unternehmern - zum Millionär wird, der wird von Malochern wenigstens misstrauisch beäugt.

Fazit: 2017 ist auch ein Bundestags-Wahltag.
Bis dahin könnte 'Mann' vielleicht sogar noch eine Frau Kraft davon überzugen, dass die Nation sie braucht.

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