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Umfrage: Rot-Grün holt gegen Merkel auf
DPA

SPD und Grüne legen laut einer Forsa-Umfrage bundesweit zu. Trotzdem liegen beide Oppositionsparteien zusammen nur gleichauf mit der Union. Die FDP dümpelt wie auch die Piraten unter der Fünf-Prozent-Marke.

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u.loose 30.01.2013, 08:46
1. Nimmt man die Fehlerquote

der letzten Vorhersagen als Maß der Dinge, dann müsste es die FDP auf mindestens 12% schaffen... Was ich durchaus für möglich halte!

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Achmuth_I 30.01.2013, 08:56
2. Nix zu tun?

Was sollen wöchentlich durchgekaute "Was wäre wenn Prognosen"?

Die einzige Auswirkung hat die Stimmenverteilung am Wahltag. Das ist auch der einzige Tag an dem diejenigen die heute befragt werden ausfstehen und ihre Wohnung verlassen müssen um ihrer Stimme ein wenig Gewicht zu verleihen.

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iluminar 30.01.2013, 08:56
3. 12%

Zitat von u.loose
der letzten Vorhersagen als Maß der Dinge, dann müsste es die FDP auf mindestens 12% schaffen... Was ich durchaus für möglich halte!
Ihr Optimismus ist eher das Pfeifen im Walde

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moistvonlipwik 30.01.2013, 09:00
4.

Zitat von u.loose
der letzten Vorhersagen als Maß der Dinge, dann müsste es die FDP auf mindestens 12% schaffen... Was ich durchaus für möglich halte!
Das ist etwas kurz gedacht:
Das Ergebnis der FDP beruht auf individuellen Entscheidungen einzelner Wähler, ihre Zweitstimme nicht der von ihnen präferierten CDU, sondern der FDP zu geben, damit die eigentlich bevorzugte Union den benötigten Koalitionspartner bekomme. Dies zeigt schon der Umstand, dass die Ergebnisse der Lager korrekt prognostiziert wurden, desgleichen die Ergebnisse von SPD und Grünen.
Bei der Bundestagswahl dürfte diese Erwägung keine Rolle spielen: das schwarz-gelbe Lager liegt bei ca. 45% und hätte damit - selbst unter Berücksichtigung eines Wegfalls von ca. 8% - keine Mehrheit. Dann macht eine Spende an den kleinen Koalitionspartner keinen Sinn. Eher umgekehrt: wenn - wie jetzt - eine schwarz-rote Koalition unausweichlich ist, ist es auch für FDP-Anhänger sinnvoller, den näher stehenden Koalitionspartner zu stützen. Daher kann es dazu kommen, dass bei der Bundestagswahl der Stimmentransfer umgekehrt verläuft.

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Ganzgeber 30.01.2013, 09:05
5. Qual der Wahl

Die eine Partei verschenkt unser Geld, nachdem sie jeweils 2 Wochen so tut, als wäre sie nicht bereit, uns das letzte Hemd auszuziehen, um den Brüsseler Job-Pool zu retten, willigt dann aber doch in ALLES ein, die andere Partei will das Geld noch schneller herausschaufeln, damit die anderen nicht weiter dem "Spardiktat" unterworfen sind und endlich ohne viel fragen unser Geld verpulvern dürfen - wie das unter guten Freunden eben so ist.

Aber zum Glück haben wir den öffentlichen Rundfunk, der dafür sorgt, das brav alle das wählen, was sie sollen. Na denn Landsleute, ranklotzen, Eure Steuergelder werden gebraucht, völlig alternativlos. Außerdem läuft doch alles klasse hier. In den 70er Jahren konnte ein Taxifahrer zwar noch eine Familie ernähren. Aber schaut Euch doch die Statistiken an! Es geht Euch bestens! Und wenn es nicht reicht, einfach mal an die frische Luft abends und noch ein paar Pfandflaschen sammeln, Bewegung ist gesund...

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Abraxas77 30.01.2013, 09:11
6. Auguren

und Eingeweideleser. Das sind doch dieselben "Elite" Prognostiker die der FDP in Niedersachsen 4% vorhergesagt haben, oder? Der Artikel ist eine Glosse nehme ich an?

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spargel_tarzan 30.01.2013, 09:22
7. diese ganzen wahlprognosen kann man den hasen geben...

da gab es dann am tage der wahl immer das große erwachen.

es gibt genügend wähler die ihre stimme aus genau diesen wahlprognosen anpassen und dann nennt es sich leihstimmen, so wie letztens in niedersachsen.
wenn ein wähler meint: ach die cdu bekommt eh genügend stimmen, dann kann ich meine auch der fdp geben, dann kommt aus dieser überlegung die fdp über die 5%-hürde und hinterher sind alle erstant, wie kann das nur gehen?
einfach mal nichts sagen, stillschweigen, den wähler machen lassen und nicht durch prognosen beeinflussen. wird aber nicht klappen, denn dann hätten die wahlforscher ja nichts zu tun.

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muellerthomas 30.01.2013, 09:24
8.

Zitat von moistvonlipwik
Das ist etwas kurz gedacht: [...]. Daher kann es dazu kommen, dass bei der Bundestagswahl der Stimmentransfer umgekehrt verläuft.
Ja, exakt so könnte es gut sein. Dazu beitragen könnte auch das permanente Verharren unter 5%. Wenn ein potentieller FDP-Wähler damit rechnen muss, dass seine Stimme ohnehin verschenkt ist, wird man eher geneigt sein, gleich die Union zu wählen.

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Crom 30.01.2013, 09:24
9.

Zitat von Abraxas77
und Eingeweideleser. Das sind doch dieselben "Elite" Prognostiker die der FDP in Niedersachsen 4% vorhergesagt haben, oder? Der Artikel ist eine Glosse nehme ich an?
Vielleicht sollten Sie lieber den Unterschied zwischen Umfrage und Prognose erst einmal herausfinden.

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