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Umfrage: Studie prognostiziert sinkende Wahlbeteiligung
DPA

In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.

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Onkel_Fester 10.06.2013, 12:03
140. FullACK

Zitat von blutiger ernst
Was ist denn das für eine STUDIE? Hat die Herr Mappus in Auftrag gegeben? Die sozial schlecht gestellten Menschen gehen nicht mehr wählen, weil sie begriffen haben, dass sie keine Wahl haben - ihre Interessen gehen der kleptokratischen Kaste korrupter Lobbyistenzöglinge in den Parteien ohehin am Gesäß vorbei - wozu sollen sie wählen, sagen sie sich, es ist doch ohnehin eine Farce. Daraus eine Zustimmung fürs System abzuleiten, ist mehr als dreist.
Wie wahr. Und wir haben uns in den letzten zwanzig Jahren ja auch reichlich Mühe gegeben, das Prekariat zu vergrößern. Wer immer mehr Menschen alternativlos von der Gesellschaft abhängt, wird zunächst mit Resignation bedient und irgendeines fernen Tages vielleicht auch mit Revolution.

Zitat von
Die Wahlbeteiligung würde höchstens dann wieder steigen, wenn die Wahlkampfkostenrückerstattung der Parteien daran gemessen würde, wie viele potentielle Wähler sie an die Urnen bewegen - weil sie dann endlich die Quittung für ihr selbstherrliches Gemauschel bekämen.
Eine wahrhaft phantastische Idee - ob man dafür eine Volksabstimmung zusammenbekommen würde? ;-D

Zitat von
Doch solange ein Ex-Bundeskanzler Kohl die Namen seiner illegalen Parteispender nicht nennen muss - und ein Gerhard Schröder Putin einen "lupenreinen Demokraten" nennen darf, ohne dafür achtkantig aus seiner Partei zu fliegen,
Welche Ungeheuerlichkeit hinter der Äußerung des Herrn S. steckt, ist in der ganzen politischen Landschaft völlig ignoriert geblieben - kein Wunder. Fragen wir doch unsere Casta mal, was "Demokratie" eigentlich bedeutet....

Zitat von
oder gelegentlich von einer faschistischen Bewegung weggefegt werden, die das ganze morsche System über den Haufen wirft und durch offene Barbarei ersetzt.
So wird es sein - und hinterher hat es wieder keiner gewollt!

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Robert_Rostock 10.06.2013, 12:03
141.

Zitat von Phoenix2006
Die demokratischen Parteien, Legislative, Exekutive ist verwundert über eine sinkende Wahlbeteiligung!? Auf dem Deutsch-Französischen Kulturkanal Arte wurden in der Vergangenheit interessante Dokumentationen gesendet: "Der Große Reibach und der Tanz der Geier" Wirtschaftsdokumentation , "Goldman-Sachs -Eine....
Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie die genannten Sendungen (nebenbei auf einem mit unseren Zwangsgebühren finanzierten Sender) als gezielte Desinformation bezeichnen?

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peter_1974 10.06.2013, 12:03
142.

Zitat von melder
Die parlamentarische Demokratie muß einer Volksdemokratie weichen, diese Form ist die einzig wahre Demokratie.
So wie in der DDR?

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echo12345 10.06.2013, 12:03
143. Was für eine Zustimmung?

Wir passen sicher nicht in die behaupteten Cluster der Nichtwähler und werden dennoch nicht mehr wählen, weil wir der Art und Weise der gelebten Demokratur, verkörpert durch eine Parallelgesellschaft von Sich selbst bedienenden und beweihräuchernden Berufspolitikern und einem hieran angeschlossenen überbordenden Beamtentum die Legitimation absprechen.

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news_observer 10.06.2013, 12:03
144. Forenwahrnehmung

Zitat von tyr-7
Schaut man sich in den verschiedenen Foren einmal um, kann hiervon wahrlich keine Rede sein, im Gegeneil.
Die Foristen mögen da anderer Meinung sein, aber sie stellen nun mal keine repräsentative Menge in diesem Land dar.
Im übrigen muss man bei aller Kritik doch zugeben: so schlecht geht's den Menschen in diesem Land überwiegend nun mal nicht, als dass diese eine grundlegende Änderung für notwendig hielten. Und wenn ich's mir recht überlege, ist das vielleicht gar nicht mal so falsch.

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andreas13053 10.06.2013, 12:04
145. Also so langsam

Zitat von Robert_Rostock
2. Wer ist dafür zuständig, alternative Wahlmöglichkeiten zu schaffen?
nervt der ständige und vor allem alleinige Vorschlag, Jeder könnte so mal "mir-nichts-dir-nichts" alternative Wahlmöglichkeiten schaffen.
Das ist reine Theorie.
Denn doof waren die Erfinder "demokratischer Verschleierungsmechanismen" nun wahrlich nicht.

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Robert_Rostock 10.06.2013, 12:05
146.

Zitat von melder
Die parlamentarische Demokratie muß einer Volksdemokratie weichen, diese Form ist die einzig wahre Demokratie.
Wie sieht diese konkret aus?
Wenn ich mir die im letzten Jahrhundert real existiert habenden "Volksdemokratien" so ansehen, ist das für mich zumindest keine Alternative.

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veronika.sosse 10.06.2013, 12:07
147. Danke, Jakam (Kommentar 13)

D'accord, nichts hinzuzufügen.

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E_SE 10.06.2013, 12:07
148. Voller Bauch...

Zitat von Crom
Die Entwicklung ist nicht unlogisch. Wenn man zufrieden ist, möchte man nichts ändern und viele bleiben dann einfach daheim.
... studiert nicht gerne.
Genau richtig erkannt. Mit dem System irgendwie zufrieden. Irgendwie auch nicht. Aber auch echt nicht sooo schlecht. Und die da Obern machen doch eh was sie wollen. Was solls, auch egal. Läuft ja. Muss mich nicht bemühen.
Geschweige denn mich engagieren selbst mal etwas politisch auf die Beine zu stellen.

Kann ich besser gleich liegenbleiben.

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Fettnäpfchen 10.06.2013, 12:08
149. @ Robert Rostock und @ Gegenpressing

Sie haben meinen Beitrag insofern falsch verstanden, als dass es selbstverständlich andere Parteien gibt, die der Bürger wählen kann. Ich gehöre selbst zu den "Anderswählern". Das Problem ist aber, dass diese kleinen Splitterparteien offenbar keine Mehrheiten erhalten und folglich die Politik der etablierten Parteien kaum beeinflussen werden. Deshalb ist unser Parteienspektrum "alternativlos" - es dreht sich in meinem früheren Beitrag nur um Mehrheiten, nicht um die Anzahl der wählbaren Parteien.

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