Forum: Politik
Umfrage: Studie prognostiziert sinkende Wahlbeteiligung
DPA

In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.

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wschwarz 10.06.2013, 10:48
10. GehenSie nicht wählen!

Zitat von warum_nicht
Dafür brauchen die eine Studie!? Ein Anruf bei mir hätte genügt, denn das hätte ich denen auch sagen können!!
Dann zählt meine Stimme doppelt! :-)

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karend 10.06.2013, 10:49
11. So ist es

Zitat von Neinsowas
...man sollte seine nicht genutzte Stimme an andere übertragen müssen ---das würde bewirken, dass man entweder doch selbst wählt oder mehr darüber nachdenkt oder die Stimme durch Gleichgesinnte nutzt...vor allem muss einem klar werden, dass man zum Schluss zu akzeptieren hat, was die Mehrheit will....und nicht die, die durch Nicht-Stimme an die Macht gekommen sind...
D'accord. Dann muss man nehmen, was andere gewählt haben. Möglicher Unmut sollte dann zudem stillschweigend in Kauf genommen werden.

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TINA Merke1 10.06.2013, 10:51
12. Bertelsmann Stiftung

Aus dem wirtschaftspolitischen Forderungskatalog der Stiftung

"In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den damit verbundenen Mindestlohn. Sinke der Mindestlohn, dann diene dies der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Zugleich diene dies der Sanierung der Staatsfinanzen.
Die Senkung der übrigen Löhne um 15 Prozent und die ......" Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsmann-Stiftung#Kritik.

Diese Schwachmatten sorgen selbst für diese Prekarisierung , sorgen also selbst dafür, dass
"Vor allem einkommensschwache und bildungsferne Menschen verabschieden sich demnach aus der aktiven Teilhabe an Demokratie. "

Das Ziel der Stiftung ist wohl erreicht, wenn keiner mehr aus der "unteren Schicht" mehr wählen geht.

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jakam 10.06.2013, 10:54
13. Einheitsbrei

Wen soll man denn noch wählen? Früher hat man stets das "geringste Übel" gewählt, eine optimale Auswahl gab es sowieso nie. Heute sind alle dermaßen Wischi-Waschi und als Marionetten der Aktienmärkte verfangen, daß es vollkommen egal ist, ob und wen man wählt.
Same shit, different year - die Fetten werden immer fetter und der normale Steuerzahlerdepp darf stets die Rechnung am Ende begleichen. Mit - natürlich - immer geringerem Gehalt gemessen an den steigenden Gesamtkosten. Wieso soll der Michel denn noch in den Urlaub fahren, soll die arme Sau sich doch auf Balkonien einrichten...sofern er einen hat. Altersvorsorge, klaro, fett privat vorsorgen von Geld, daß man schlicht nicht zur Verfügung hat. Was nützen einem Beispielrechnungen mit einem normalen Gehalt - kaum hat man mal eine Sonderausgabe, Zahnarzt oder Autoreparatur z.B., ist jeglicher Spielrahmen sowieos zum Teufel.
Gleichzeitig schaut man zu, wie sich die Politiker und Beamten großzügigst selbst versorgen und potentielle Gelder für unsere spätere Rente kreuz und quer durch Europa verschleudern oder in sinnlosen Großprojekten versenken.
Ich bin doch nicht blöd und spare mir alles vom Mund ab, um später sowieso nicht viel zu haben, wie hoch sind die Zinsen derzeit? Unterhalb der Inflationsrate? Verarschen kann ich mich auch selbst, vielen Dank für Nichts.

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curti 10.06.2013, 10:54
14. Läuft doch wie ......

Zitat von sysop
In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.
....am Schnürchen, ganz im Sinne des Herausgebers der Studie. Und damit das bei den "Schichten" so bleibt, erledigen u.a. Volksverdummer wie RTL die entsprechende Drecksarbeit!

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fam.weber11 10.06.2013, 10:54
15. Kasperletheater

Je intensiver man sich mit Realpolitik befasst, desto mehr muss man zu der Einsicht gelangen, dass die Realpolitik mit Wahlen nicht durchgreifend zu verändern ist. Gerade als überzeugter Demokrat sage ich das und verweise auf das positive Beispiel Großbritannien, wo die Abgeordneten per Direktwahl und nicht wie bei uns hälftig per Listenwahl ins Abgeordnetenhaus gewählt werden. Das ist Demokratie und nicht die Augenwischerei hierzulande.
Was Deutschland am nötigsten braucht, ist endlich eine Verfassung, die alle Mängel unseres Interims "Grundgesetz" as der Welt schafft. Das aber bleibt ein Traum, da sich die Regierigen davor hüten, echte Demokratie in Deutschland einzuführen.

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trackerdog 10.06.2013, 10:54
16. Oder auch nicht

Eine beruhigende Erkenntnis für Politiker und deren Medien.
Nur die Dummen wählen nicht und haben kein Interesse an Mitwirkung.
Na, dann können sich ja alle zufrieden zurücklehnen.
Meine Familie und ich, meine Freunde und meine Bekannten sind gebildet, leisten einen Beitrag zu dieser Gesellschaft und sind durchaus politisch interessiert.
Ich wähle bereits seit über 20 Jahren nicht mehr und werde es wohl auch dieses mal nicht tun - weil ich eben keine Wahl habe!
Alle Blockparteien propagieren Ziele, denen ich keinesfalls zustimmen kann. Selbst die AfD hat ein Programm vorgelegt, bei dem ich nur der Euro - Problematik und der Mitwirkung durch Volksabstimmungen zustimmen kann. Alle anderen Punkte sind mit weitgehend suspekt.
Zur Gründung einer eigenen Partei fehlen mir leider noch ca. 100 Millionen!

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felisconcolor 10.06.2013, 10:55
17. was soll

Zitat von sysop
In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.
uns denn hier unter gejubelt werden?
Ich meine das die Zustimmung zum politischen System nie schlechter war.
Und die Wahlbeteiligung sink, weil immer mehr Bürger resignieren.
Es schwindet mehr und mehr die Hoffnung noch etwas nur mit 2 3 oder 4 Kreuzen ändern zu können. Nach der Wahl kommt eh wieder alles anders.
Hier soll uns wohl ein Einparteien-System verkauft werden.
Das ist im höchsten Masse undemokratisch.

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cmann 10.06.2013, 10:55
18. Kein Wunder!

Zitat von sysop
In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.
Es geht doch nur noch darum "wer besser lügt"! Aus meiner Sicht herrscht eine unglaubliche Scheinheiligkeit unter den etablierten Parteien. Alle verfahren nach der Devise: was schert mich mein dummes Geschwätz von Gestern. Alle Parteien hoffen und vertrauen auf die Vergesslichkeit des Wählers. Das politische "fair play" gibt es nicht mehr. Aus Gerüchten werden Tatsachen konstruiert und so lange, trotz besseren Wissens, auf den politischen Gegner eingeprügelt bis "etwas hängenbleibt". Warum soll man da noch zur Wahl gehen? Ich nehme keinem Politiker, egal ob rechts oder links noch ab was er sagt. "Es reicht einfach"!

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friedrich_eckard 10.06.2013, 10:55
19.

Und Schuld daran ist nur die sPD - der es nämlich gelungen ist, diejenigen, die eigentlich ein vorrangiges Interesse an politischen Veränderungen haben und die eigentlich "ihre" Wähler sein müssten, in Resignation und Lethargie und Wahlabstinenz zu treiben. Mission accomplished... der Nachfolger Kohls und seine Entourage können sich ihre Silberlinge abholen gehen.

Der LINKEN aber bleibt die fast unlösbare Aufgabe einer politischen Reaktivierung der "sozial Abgehängten" - und ganz nebenbei muss man darauf hoffen, dass nicht ein leidlich begabter Rechtsdemagoge in diesem reich besetzten Revier zu jagen beginnt.

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