Forum: Politik
Umfrage: Studie prognostiziert sinkende Wahlbeteiligung
DPA

In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.

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angeliquekreitmeier 10.06.2013, 10:56
20.

alle, die mit dem System zufrieden sind, und das sind erfreulicherweise sehr viele müssen wissen, daß das System nur dann stabil bleibt, wenn möglichst viele auch wählen gehen.
Von geringerer Wahlbeteiligung profitieren nur Spaß- oder Protestparteien oder noch schlimmer gesinnungsethisch verbrämte Ideologieparteien, die nur Denkverbote aufstellen können und der Demokratie und Vielfalt nicht wirklich nützen, obwohl sie das genau vorgeben zu tun. Die können ihre Anhängerschaft besser motivieren als die bequem gewordenen Wähler der klassischen bürgerlichen aber wirklich demokratischen Parteien SPD, CDU, CSU und FDP.

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felisconcolor 10.06.2013, 10:59
21. Die Machenschaften

Zitat von TINA Merke1
Aus dem wirtschaftspolitischen Forderungskatalog der Stiftung "In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den.....
dieser Stiftung sind einem demokratischen Sozialstaat gegenüber sehr bedenklich. Und ich wage zu bezweifeln das diese Meinung noch verfassungskonform ist.

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Izmi 10.06.2013, 10:59
22. Fragen

Zitat von APPEASEMENT
"In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System" Mein Gefühl ist anders. Die Leute fühlen sich ohnmächtig, da sie eigentlich nichts mehr mitentscheiden können. Die EU hat dies noch verstärkt, da man dort erst recht nichts mit ......
So ist es! Und solange man mir nicht die genauen Fragen nennt, mit denen nachgeforscht wird, kann ich nicht sagen, was wirklich geantwortet wurde!
Fragt man nämlich schlicht: "Sind Sie mit der Demokratie in der BRD einverstanden?" ... würde selbst ich möglicherweise mit "Ja" antworten.
Fragte man dagegen: "Sind Sie den wirtschaftlichen Verhältnissen in der BRD zufrieden?" ... kämen sicher mehr als 50% mit "Nein" heraus.
Leider kann man beim IfD den differenzierten Fragenkatalog und die Antworten nicht einsehen.
Das IfD ist zudem berüchtigt für seine Nähe zur CDU...

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LorenzSTR 10.06.2013, 10:59
23. Bertelsmann-Stiftung

Warum war es nur so vollkommen vorhersehbar, dass diese Studie trotz dem Faktum sinkender Wahlbeteiligung zu dem Ergebnis kommt, dass die Menschen natürlich hochzufrieden mit dem politischen System sind und selbstverständlich vor allem die Millionen armer Menschen bildungsfern und wahlfaul sind? Weshalb also nicht gleich das Wahlrecht für die einkommensschwachen Schichten abschaffen, wie es die AfD-Granden fordern? Das dürfte doch auch ganz im Interesse der Urheber dieser Studie sein, nicht? Merke: Ob Bertelsmann oder INSM: Diese Studien sind mit größter Vorsicht zu behandeln.

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b.oreilly 10.06.2013, 10:59
24.

Zitat von tyr-7
Schaut man sich in den verschiedenen Foren einmal um, kann hiervon wahrlich keine Rede sein, im Gegeneil.
naja, die Foren im allgemeinen und besonders das Spon-Forum sind nun wirklich nicht repräsentativ für die Mehrheitsmeinung. Wenn es das Spon-Forum wäre, dann hätten wie in Deutschland Anarchie.

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joachimfalkowski 10.06.2013, 11:00
25. Bis jetzt...

....habe ich ja auch geglaubt, das man mit einer hohen Wahlbeteiligung radikale Parteien im Zaum halten kann. Das ist kleines ein mal eins.
Die Frage ist jedoch, ob bei dieser Bürger und Menschenfernen unglaubwürdigen vermeintlich korrupten grossmannssüchtigen Politik der ach so demokratischen Parteien nicht sowieso demnächst kleine radikale undemokratische Gruppen gewählt werden.
Es scheint also egal, ob gebildet oder ungebildet.
Jetzt ein "dummes" Stimmvieh zu suchen und zur Urne zu treiben weil die dann ja brav bei den großen ihr Kreuz machen ist zu kurz gedacht. Die meisten haben echt keinen Bock mehr auf die bestehenden Zustände und viele sind sich der Zusammenhänge einer Nichtwahlbeteiligung im klaren.
Ich werde niemanden mehr, so wie bisher, ermutigen diese Scheindemokratie zu stützen.

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andreas13053 10.06.2013, 11:00
26. Echt?

Zitat von Crom
Die Entwicklung ist nicht unlogisch. Wenn man zufrieden ist, möchte man nichts ändern und viele bleiben dann einfach daheim.
Haben Sie denn überhaupt richtig gelesen?
"Vor allem einkommensschwache und bildungsferne Menschen verabschieden sich demnach aus der aktiven Teilhabe an Demokratie."
Einkommensschwache sind also zufrieden?
Tja, soviel zur bürgerlichen Logik. Köstlich.

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curiosus_ 10.06.2013, 11:00
27. So ein Blödsinn

Zitat von Neinsowas
...man sollte seine nicht genutzte Stimme an andere übertragen müssen ---das würde bewirken, dass man entweder doch selbst wählt oder mehr darüber nachdenkt oder die Stimme durch Gleichgesinnte nutzt...vor allem muss einem klar werden, dass man zum Schluss zu akzeptieren hat, was die Mehrheit will....und nicht die, die durch Nicht-Stimme an die Macht gekommen sind...
Was glauben Sie was dann passiert? Schon mal was von Stimmenkauf gehört? Kopf einschalten bevor man lostippt hilft manchmal.

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fredadrett 10.06.2013, 11:01
28. Was für ein Schwachsinn

Zufrieden mit der Demokratie? Wo doch nur noch Einzelinteressen und Minderheiten mit Einfluß regieren. Wer hat denn Studie beauftragt? Das Ministerium für Harmonie? Es gibt einfach keine Alternative die man wählen kann. SPD kann es nicht, CDU/CSU verramschen ihre Werte, die Grünen sind realitätsfern und pädophilebelastet, ... Was bleibt? Nichts, also durch Wahlweigerung die Legitimation entziehen!

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dunkelmerkel 10.06.2013, 11:01
29. Seltsam

"Zugleich wachse die allgemeine Zufriedenheit mit der Demokratie und dem politischem System, hieß es"

Wie kommt es eigentlich, dass sich im Alltag und im eigenen Umfeld das genaue Gegeteil darstellt. Also ich kenne wirklich NIEMANDEN, der mit dieser Demokratie und dem Wirken der Politker zufrieden ist.

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