Forum: Politik
Umfrage: Studie prognostiziert sinkende Wahlbeteiligung
DPA

In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.

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Liberalitärer 10.06.2013, 11:01
30. Marienthal

Zitat von Crom
Die Entwicklung ist nicht unlogisch. Wenn man zufrieden ist, möchte man nichts ändern und viele bleiben dann einfach daheim.
Nein, das ist eher der Marienthaleffekt.

"Faktisch ist damit die Zweiverdienerfamilie zur Voraussetzung für Wohlstandssicherung geworden. Umgekehrt sind insbesondere alleinerziehende Frauen selbst mit qualifizierter Vollzeiterwerbstätigkeit zu mehr als zwei Dritteln nicht in der Lage, den Bedarf ihres Haushalts allein durch ihr Erwerbseinkommen zu decken."

Gesellschaft: Zweiverdienerfamilie als Notwendigkeit - Trends - Erfolg - Wirtschaftswoche

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chemnitz 10.06.2013, 11:02
31. das Problem

liegt doch an den Parteien selber, wenn sie nicht in der Lage sind die Wähler zu überzeugen. Das der ungebildete Harz4-er sich auch nicht die Mühe macht sich die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien zu besorgen ist die andere Seite.
Da wähl ich halt den der auf dem Plakat is das vor meiner Tür steht???
Die Parteien sollten mal umdenken und versuchen die breite Masse mit ihren Zielen zu erreichen. Es reicht nicht, das was die Medien an Schlagzeilen produzieren als ausreichend zu betrachten sondern muss mal ordentlich ran glotzen nicht nur Flutbesuche machen sondern gerade die aufgetretenen Versäumnisse ansprechen und Lösungen anbieten.
Nur schnelle unbürokratische finanzielle Hilfe (was eh nicht klappt) reicht da nicht. Diese sollte aber sowie so eigentlich selbstverständlich sein.
Eventuell

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tvinnefossen 10.06.2013, 11:03
32. Wie war die Frage formuliert!

Zitat von
"In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System"
Wie so oft bei Umfragen fände ich interessant wie die Frage(n) formuliert war(en), die in der Auswertung zum Ergebnis führte, daß man mit dem System zufrieden sei?

War sie so formuluiert, daß der befragte hätte fürchten mücssen, daß eine Ablehnung der derzeitigen Situation als Ablehnung der Demokratie grundsätzlich mißgedeutet werden können, oder hätte den Befragten klar sein können, daß es nicht um den Grundsatz sondern um unser System in seiner tatsächlichen Ausprägung geht? Wäre wirklich mal interessant. Kann man die Fragen irgendwo nachschlagen?

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Vincenthb 10.06.2013, 11:03
33. Jeder nicht Wähler wählt die CDU!

Da die meisten nicht Wähler aus dem eher Sozial schwachen Umfeld kommen, helfen diese Bürger leider nur der CDU und verschlimmern dadurch ihre eigene soziale Situation! Leider ist dies wohl nur den wenigsten bewusst.

Aber nach der Wahl meckern und wundern sich die meisten warum Frau Merkel mal wieder gewonnen hat!
Armes Deutschland...

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ralf_si 10.06.2013, 11:04
34.

Zitat von Crom
Die Entwicklung ist nicht unlogisch. Wenn man zufrieden ist, möchte man nichts ändern und viele bleiben dann einfach daheim.
Oder wenn der Bürger weiß, dass seine Stimme nichts ändert...
Im Übrigen bin ich gespannt, wann die erste islamistische Partei in den BT einziehen wird.

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RenegadeOtis 10.06.2013, 11:05
35.

Zitat von trackerdog
Zur Gründung einer eigenen Partei fehlen mir leider noch ca. 100 Millionen!
Wie kommen sie bei einer Parteigründung auf dergestalt Phantasie-Kosten?

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Gunter 10.06.2013, 11:05
36. Paket

Zitat von sysop
In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.
Das Problem ist doch, dass man nur Parteien, und damit jeweils ein Gesamtpaket an Meinungen wählen kann. Wenn man nun bei jeder Partei 40-60% gut findet, welche soll man dann wählen?
Besser wäre es, man stimmte über Sachfragen ab.

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pantokrator 10.06.2013, 11:07
37. Habe ich in den letzten Jahren....

....irgend was verpasst, dass ich so einen positiven Artikel bezüglich der Demokratiezufriedenheit in Deutschland im SPON lesen muss? Also ich habe beim lesen tatsächlich gedacht, ich bin gestern nach vielen Jahren im Ausland zurückgekommen.

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twebbs 10.06.2013, 11:07
38. Scheindemokratie

die politische Gestaltung lief in der Vergangenheit aussschließlich über die "alten" Parteien. Die Grünen haben das in den 80ern als Mischung zwischen Partei und Bürgerinitiative aufgebrochen und blieben die Ausnahme, sind aber im alten System angekommen.
Wer sich das zweifelhafte Vergnügen macht und z.B. in einem SPD Ortsverein überraschend zu Delegiertenwahlen auftaucht, der läuft enttäuscht und gefrustet davon. Null politische Inhalte, Der Vorstand wählt sich selbst und legt, um Zufälle auszuschließen, von ihm vorbereitete Listen mit vorbesetzten Plätzen zur Listenabstimmung vor. Klar gegen die Satzung, aber der Protest wurde mit nachweislich falschen Erklärungen vom Tisch gewischt und interessiert von den höheren Parteigliederungen niemanden wirklich.
Bei den anderen Parteien läuft es meist auch nicht anders.
Das System hat sich durch Abschottung um Pfründe zu verteidigen selbst beseitigt. Es erstickt förmlich in seiner Kleinkarriertheit.

Stattdessen hat sich eine lebhafte Bürgerinitiativen-Kultur breit gemacht, die von den Etablierten gemieden und aus den Pseudoparlamenten heraus noch bekämpft wird statt die Themen ernst zu nehmen und aufzugreifen.
Zur Wahl gehen ? Ja welche hat man denn .....

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vandenplas 10.06.2013, 11:09
39. Da wär ich mir mal nicht so sicher...

Zitat von sysop
In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.
Wenn die sozial schlechter gestellte Hälfte der Bevölkerung nicht mehr zu den Wahlen geht - also die Gleichgültigkeit Oberhand gewonnen hat - würde ich das nicht mit "Zufriedenheit" interpretieren.
Es ist mehr die Aussichtlosigkeit und die schiere Gewissheit, dass man alle vier Jahre wählen darf wen und was man will und trotzdem alles so wie bisher weitergeht.

Wäre ich heutzutage Politiker, würde mir angst und bange - beinahe egal in welchem Land. Da staut sich global ein Wutpotenzial auf welches, sollte es sich irgendwann unkontrolliert entladen, für niemanden gut ist. Dazu braucht es nur noch den sprichwörtlichen Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Siehe Istambul, Griechenland, Nordafrika etc...
Angesichts der heutigen Lage in ganz Europa (siehe Helmuth Schmidt zum Neujahrstag), kann diese Studie nur als unverschämte Provokation einer blinden Elite verstanden werden.

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