Forum: Politik
Umfrage: Studie prognostiziert sinkende Wahlbeteiligung
DPA

In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, sich per Stimmzettel zu beteiligen. Eine Studie sagt deshalb eine sinkende Beteilung an der nächsten Bundestagswahl voraus.

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mwinter 10.06.2013, 11:09
40. Gehirnwäsche

Die Gehirnwäsche muss funktioniert haben, insbesondere bei den Ostdeutschen: warum zum Teufel sollte seit 2003 die Zustimmung zum System so massiv gestiegen sein, da mit Hartz, Finanz- und Eurokrise erst seitdem so richtig dessen aktuell verrotteter Zustand und die massive Ausbeutung der Bevölkerungsmehrheit durch Kapital und Banken, kräftig gefördert durch unsere korrupte politische Kaste, offenbart wurde? Da bleiben nur zwei Möglichkeiten: entweder wurde mit der Studie gemauschelt, oder mit den Köpfen der Menschen!

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Bob Andrews 10.06.2013, 11:09
41.

Zitat von friedrich_eckard
Und Schuld daran ist nur die sPD - der es nämlich gelungen ist, diejenigen, die eigentlich ein vorrangiges Interesse an politischen Veränderungen haben und die eigentlich "ihre" Wähler sein müssten, in Resignation und Lethargie und Wahlabstinenz zu treiben. Mission accomplished...
Wie sagte damals Müntefering so schön: „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.“

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Frau Mau 10.06.2013, 11:09
42.

Zitat von Crom
Die Entwicklung ist nicht unlogisch. Wenn man zufrieden ist, möchte man nichts ändern und viele bleiben dann einfach daheim.
Sie haben den Zynismus, - oder Ironiesmilie vergessen, oder ist es wirklich schon so schlimm ?
Mal abgesehen das ich den Studien eh nie glaube, denke ich aber das es zur Bundestagswahl eine fette Überraschung geben wird. Ich sehe die AfD bei 20 %, da kommen ganz viele Stimmen von Nichtwählern.

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estiikay 10.06.2013, 11:09
43. Naja

Wenn die Bertelsmann Stiftung was macht, dann muss es doch richtig sein ... oder? Viele glauben sicher, diese Stiftung sein gemeinnützig und verfolge gute Ziele ... wer die Wahrheit über diesen Verein herausfinden möchte, bitte selbst recherchieren.
Ich persönlich glaube kein Stück mehr, was diese Stiftung an Umfrageergebnissen herausbringt. Genau wie viele meiner Vorschreiber, habe ich in meinem Umfeld den komplett gegenteiligen Eindruck (zufrieden mit Demokratie).
Was soll man denn auch wählen, wenn wirklich jeder aus diesen Parteien an irgendeinem Rockzipfel irgendwelcher Unternehmen hängt und die Politik nur als Sprungbrett in die Chefetagen der Konzerne nutzt. Allesamt Herren und Frau Doktoren, die diesen Titel teilweise nicht verdienen oder deren Dr.-Arbeiten von Trivialität und Unnutz nur so glänzen. Sehr feine schleimige Gesellschaft.

Wirtschaftliche Interessen - Lobbyismus - Korruption ... das sind die einzigen Dinge, die wir "wählen" können. Wäre auf dem Wahlzettel ein Feld für ein Kreuz bei "Aktuelle politische Riege im Bundestag für 10 Jahre inhaftieren", dann wüsste ich, wo ich mein Kreuz machen würde. ^^

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vogelsteller 10.06.2013, 11:09
44. wie zu DDR-Zeiten

>In Deutschland wächst die Zustimmung zum politischen System.<

Bei dieser Aussage bekommt der Bürger Lachkrämpfe!
Dümmlicher gehts nimmer. Es lebe die BRDDR samt Systemfuzzis.

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cleanhead 10.06.2013, 11:12
45. Wen wundert's

Wenn vor der Wahl die SPD gegen eine MWSt-Erhöhung ist und dann in der Regierung eine Erhöhung von drei Prozentpunkten mitverabschiedet, oder wenn vor der Wahl die CDU sich für den Ausbau des Atomstroms stark macht, um dann von der Atomenergie auszusteigen...

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Cartman1 10.06.2013, 11:12
46. Selber Schuld!

Zitat von sysop
Aktuell sagen 68 Prozent aus der oberen Schicht, dass sie bei der Bundestagswahl in jedem Fall wählen werden. In der unteren Schicht sind es dagegen nur 31 Prozent.
Die Leute sind doch selber Schuld. Zuerst nicht wählen gehen und sich dann wundern warum alles so schlecht weiterläuft wie bisher. Gerade weil man unzufrieden ist, sollte man an der Wahl teilnehmen.

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Rudersklave 10.06.2013, 11:14
47. Mittlerweile arbeiten schon 25% der Erwerbstätigen

im Niedriglohnsektor. Kein Wunder, dass es Deutschland statistisch gesehen so gut geht... die Meisten müssen schauen, dass sie über die Runden kommen und von der Politik können sie keine Hilfe erwarten. Unsere gewählten Lobbyvertreter sind ja damit beschäftigt, die kapitalistische Wachstumsmaschine am Laufen zu halten und verfeuern dafür gerade unsere Zukuft.

Das "geringste Übel" zu wählen bringt da nicht weiter, wenn sich in Deutschland wirklich etwas zum Besseren (nachhaltig für die Bewohner diese Landes) ändern soll. Leider bringt aber auch der Rückzug ins Private nichts (sei es aus Resignation oder Ignoranz)... Tja, was bleibt ist nur den Mund aufmachen, Raus auf die Straße und denen da Oben unseren Unmut laut verkünden!

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halfuzzy 10.06.2013, 11:14
48.

Zitat von wschwarz
Dann zählt meine Stimme doppelt! :-)
Eben!
Deshalb wenn schon, dann bitte UNGÜLTIG wählen, den diese Stimmen gehören zur Wahlbeteiligung und zählen!
Wenn also 50% zum Beispiel Donald Duck wählen würden und 50% diese Partei der Frau Merkel, dann hätte sie auch nur 50%. Wenn aber 50% nicht wählen, dann hätte sie 100%.
Verstanden?

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Vincenthb 10.06.2013, 11:15
49. Keine Parteien ?

Einige schreiben hier sie würden nicht wählen da es keine Partei gibt bei der es sich lohnt! Dann werden immer alle Parteien aufgezählt außer seltsamerweise die "Linken" die mittlerweile die Sozialste Partei von allen ist und gerade für die Einkommensschwachen die besten Ideen hat.

Jedem der mit Harz4 lebt sollten für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens die Tränen vor Freude kommen.

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