Forum: Politik
Umfrage: Union legt trotz Schavan-Rücktritt kräftig zu
dapd

Der Rücktritt von Annette Schavan als Bildungsministerin schadet der Union offenbar nicht: Im Vergleich zur Vorwoche können CDU und CSU laut einer Umfrage sogar um zwei Prozentpunkte zulegen - und haben auch ohne FDP einen komfortablen Vorsprung auf Rot-Grün.

Seite 1 von 12
zudummzumzum 13.02.2013, 09:57
1. Einfach nur gruselig

Zitat von sysop
Der Rücktritt von Annette Schavan als Bildungsministerin schadet der Union offenbar nicht: Im Vergleich zur Vorwoche können CDU und CSU laut einer Umfrage sogar um zwei Prozentpunkte zulegen - und haben auch ohne FDP einen komfortablen Vorsprung auf Rot-Grün.
Sind wir wirklich so weit, dass absolutes Nichtstun sich dermaßen in politisches Kapital ummünzen lässt?

Hat die deutsche Angst vor Veränderungen uns dermaßen im Griff?

Gut zu wissen, dass auf der Titanic die Musik bis zum Untergang gespielt hat. Aber ich spüre schon das eiskalte Wasser, wie es langsam die Beine hochkriecht.

Diese Umfrage macht mir Angst!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derandersdenkende 13.02.2013, 09:59
2. Die völlige Ignorierung des Willens

Zitat von sysop
Der Rücktritt von Annette Schavan als Bildungsministerin schadet der Union offenbar nicht: Im Vergleich zur Vorwoche können CDU und CSU laut einer Umfrage sogar um zwei Prozentpunkte zulegen - und haben auch ohne FDP einen komfortablen Vorsprung auf Rot-Grün.
der eigenen Wahlklientel durch die SPD-Spitze muß ja irgendeine Konsequenz haben.
Die Union kann sich zurücklehnen und braucht im Prinzip nur stillhalten, für ihren Erfolg sorgen die SPD-Spitze und Herr Steinbrück, der nicht vermittelbare Kandidat!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernix 13.02.2013, 10:02
3. Schavan interessiert niemand...

Zitat von sysop
Der Rücktritt von Annette Schavan als Bildungsministerin schadet der Union offenbar nicht: Im Vergleich zur Vorwoche können CDU und CSU laut einer Umfrage sogar um zwei Prozentpunkte zulegen - und haben auch ohne FDP einen komfortablen Vorsprung auf Rot-Grün.
Schavan interessiert niemand.

Die Bundesbürger fühlen sich von Frau Merkel gut vertreten...

Wenn man genauer hinterfragt, haben die meisten aber keine Antwort.

Und wenn man mit den richtigen Fragen nachhakt, kann es schon mal passieren, dass der Befragte sauer wird, weil er erkennt wie falsch er liegt.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sonnigegruesse 13.02.2013, 10:20
4. Umfrage Chaos

Also was denn nun:
=> RTL Umfrage 13. 02. http://www.rtl.de/rtl-nachrichtenarchiv/1413502/koalition-liegt-in-umfrage-hinter-rot-gruen.html
NTV 10.02. : http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-sehen-CDU-geschaedigt-article10094476.html
Spiegel 13.02.:
Der Spiegel sieht natürlich wieder mal die CDU vorne....Bertelsmann, Burda, Springer lassen schön grüßen!
Augstein würde sich im Grabe umdrehen, was aus dieser großen, deutschen Zeitung geworden ist!
Merkel murkst vor sich hin, Steinbrück wird zerlegt und und geschreddert, doch die Deutschen wollen keine Veränderung: LIEBER DAS BEKANNTE UNGLÜCK ALS DAS UNBEKANNTE GLÜCK.....Armes Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aspi01 13.02.2013, 10:25
5. rotgrüne Steuer- und Abgaben-Lawine

Ist doch klar: Wer eigenes Geld verdient, muss sich vor rot-grün fürchten, denn die Staats-Raffkes haben klar angekündigt, dass sie den arbeitenden Bürger massive Zusatzbelastungen aufdrücken werden. Die Märchenstunde, dass die geplanten Belastungen nur Spitzenverdiener treffen soll, glaubt eh keiner. Zusätzlich haben viele Menschen Angst, dass der rot-grüne Unternehmer-Hass die stabile deutsche Wirtschaft gefährdet und die Arbeitslosigkeit einen gewaltigen Satz nach oben macht. Zu Recht: Allein schon die von rot-grün geplante 12-prozentige Steuererhöhungen für das Übernachtungsgewerbe wird mehrere hunderttausend Jobs kosten, ganz zu schweigen von der Vermögenssteuer auf Fabriken und Maschinen oder hohe Erbschaftsteuer auf Firmenvermögen, die dazu führt, dass Mittelständler ihre Firmen an Heuschrecken verkaufen müssen, um die Steuern bezahlen zu können! "Armut für Alle" ist nicht das, was sich der Wähler unter Gerechtigkeit vorstellt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gruenbonz 13.02.2013, 10:27
6. Die Quittung für geplante Abschaffung des Ehegattensplittings

der Wähler merkt wohl langsam, was Steinbrück damit gemeint hat, alle Massnahmen zur Familienpolitik auf den Prüfstand zu stellen. Die Abschaffung von Ehegattensplitting und Familienmitversicherung bedeuten massive Einkommensverluste in der Mittelschicht. Damit zu drohen ist der grösstmögliche Wählerschreck. Das gilt auch für die Grünen und - leider auch für Frau Schröder. Dass man den sogenannten Zwischenbericht freudig begrüsst hat (in dem sogar die Wittwenrente enthalten war), stllt sich jetzt als zusätzliches Fettnäpfchen heraus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FreieWelt 13.02.2013, 10:33
7. Zustimmung

Zitat von bernix
Schavan interessiert niemand. Die Bundesbürger .........
Da stimme ich ihnen zu. Die meisten Wähler entscheiden sich für Parteien weil diese Parteien irgendwelche Emotionen vertreten und in den Medien hofiert werden. Es gibt garantiert mehr als 20% der Wähler die sehr unzufrieden mit der politik sind und sofort eine neue Partei wählen würde, solange sie Aussicht auf Erfolg hat. Die mediale Barriere und das Totschweigen der Alternativen bzw. die Nicht-existenz von Alternativen aus eben dieser Angst heraus, führt dazu, dass unsere Blockparteien weiterhin soviel Zuspruch finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
u.loose 13.02.2013, 10:34
8. Steinbrück

Zitat von derandersdenkende
der eigenen Wahlklientel durch die SPD-Spitze muß ja irgendeine Konsequenz haben. Die Union kann sich zurücklehnen und braucht im Prinzip nur stillhalten, für ihren Erfolg sorgen die SPD-Spitze und Herr Steinbrück, der nicht vermittelbare Kandidat!
ist eine Sache - das sich zum Pudel der Grünen machen die andere und die ist sicher die Hauptursache... Wer will schon eine Regierung in der die SPD auf dem Papier mit einem kleineren Koalitionspartner regiert, in der Realität aber die Grünen die SPD am Nasenring durch die Arena führt.
Ist eben eine schwierige Situation für die SPD. In der Mitte sind ihnen durch die Gründung der Grünen Wähler verloren gegangen und am sozialistischen Ende wurde die PDS gegründet... Letzte Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung ist da eben Grün oder Schwarz. Die Fehleinschätzung bei Grün liegt aber darin, dass die SPD glaubt, bei denen nicht den Juniorpartner zu stellen...
Eigentlich kann einem der Verein leid tun (;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seneca55 13.02.2013, 10:41
9. Die CDU ist nicht Merkel

Abwarten und Tee trinken.
Prognose und Wahlen sind in Sachen Merkel und CDU zwei Extrema!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12