Forum: Politik
Umfrage: Union würde bei Neuwahlen erneut zulegen

In den großen Parteien möchte niemand Neuwahlen, doch völlig ausgeschlossen ist das Szenario nicht. Laut einer aktuellen Umfrage käme die Union in diesem Fall auf 43 Prozent - noch mehr als bei der Wahl vor sieben Tagen. Die euro-kritische AfD wäre doppelt so stark wie die FDP.

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marianne-ada@gmx.de 29.09.2013, 10:21
160. Neuwahlen?

Sicher, so lange wählen bis das Ergebnis passt. Wenn die Blockade - Haltung der SPD gegenüber der Links-Partei nicht wäre, hätten sie die Chance " das Murksel " abzulösen. So läuft die SPD Gefahr nach vier Jahren zur Bedeutungslosigkeit abgewatscht zu werden. Eine weitere Option wäre, sich für eine Legislaturperiode als gute Oppositionspartei mit neuem Personal aufzustellen und die angehalfterten Schröder Karrieristen in die Wüste zu schicken, sonst eine Erneuerung nicht möglich ist.

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restauradores 29.09.2013, 10:21
161. Von

Zitat von mein Gott
Von welchem "Negativen" bislang schreiben Sie? Vom Wohlstand in diesem Land? Von geringer Arbeitslosigkeit in diesem Land? Von der überwiegenden Zufriedenheit der Bürger dieses Landes? Also von welchem Negativen schreiben Sie?
den Ergebnissen der Agenda 2010 und den Massnahmen der grossen Koalition, dessen Ideen hauptsächlich von Steinbrück, Steinmeyer, Scholz und Struck stammen und wo die CDU quasi erst dazu gezwungen werden musste.
Und wie alles hat auch dies zwei Seiten, Niedriglohnsektor so gross wie noch nie, Energiewende eine Katastrophe, Leiharbeit Menschenverachtend, 40-50 Stunden/pro Woche arbeiten und trotzdem Geld aus Steuern beziehen müssen, Finanzmarkt und Spekulationen nicht reguliert (die nächste Blase steht vor der Tür) und, und, und.
Diese Bereiche haben sich in den letzten vier Jahren verstärkt, OHNE SPD. Ich schliesse daraus,
- dass CDU/FDP es entweder so wollen, es ihnen gefällt, (Kollateralschäden)
- sie es nicht sehen, sehen wollen oder
- sie einfach nicht wissen was dagegen zu tun.

Suchen sie sich einen Punkt aus.
Ich werfe CDU/FDP einfach NICHTS getan zu haben. Es ist ja wohl ersichtlich, dass seit die SPD raus ist, sich diese Punkte nur verschlechtert haben und angewachsen sind.
Ich werfe CDU/FDP vor einfach nicht dazu zu lernen, Auswüchse und Fehleinschätzungen einzugestehen und diese tatkräftig zu ändern.
Mir sind dann wirklich Leute, die Fehlentscheidungen, Fehlentwicklungen eingestehen und ihre Politik anpassen 1000x mal als Selbstbeweihräucherung und Opportunismus, wo die Erfolge nicht einmal aus ihren Köpfen entstammen.

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werjor 29.09.2013, 10:21
162. CDU-Kompromisse...

Die CDU sollte keine Kompromisse eingehen und der Spd 4 Ministerien Entwicklungshilfe-, Verkehrs-, Bildungs- und Außenministerium anbieten wenn die SPD darauf eingeht stellt sie immerhin 4 Minister...nach der Neuwahl stellt sie gar nichts mehr....
Und wenn die AfD reinkommt wird wieder arbeitgebernahe Wirtschaftspolitik gemacht a la Rente mit 70, Abschaffung der bisherigen Mindestlöhne etc..

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Qwerty. 29.09.2013, 10:23
163. für Neuwahlen

Zitat von sysop
In den großen Parteien möchte niemand Neuwahlen, doch völlig ausgeschlossen ist das Szenario nicht. Laut einer aktuellen Umfrage käme die Union in diesem Fall auf 43 Prozent - noch mehr als bei der Wahl vor sieben Tagen. Die euro-kritische AfD wäre doppelt so stark wie die FDP.
Neuwahlen wären am besten, um aus der jetzigen verfahrenen Lage herauszukommen. In Italien finden auch alle gefühlten 6 Monate Neuwahlen statt, da wird man doch wohl auch bei uns ausnahmsweise mal Neuwahlen aushalten ? Das Gerede von 'Neuwahlen, bis das Ergebnis stimmt' ist Wählerverdummung und angefacht von denen, die Verluste befürchten müssten.

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Zaphod 29.09.2013, 10:24
164. Staatskundeunterricht

Wie albern ist es doch, bereits nach einer Woche nach der Bundestagswahl nach Neuwahlen zu rufen. Das politische System in Deutschland ist ausgewogen und komplex. Mit gutem Grund ist ein Durchregieren nur schwer möglich. Statt dessen sind alle Parteien in der Mehrzahl der Fälle gezwungen, Kompromisse zu finden. Dadurch werden keine Wahlversprechen gebrochen, sondern sinnvolle Lösungen für alle gefunden.

Offensichtlich träumen jedoch viele, insbesondere auch die Neuwähler von kleinen rechtspopulistischen Parteien, von einer starken Hand, die Deutschland konsequent regiert. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Wunsch nie Realität wird, da sich sonst Deutschland in einen Alptraum verwandeln würde.

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sreppi 29.09.2013, 10:24
165. Dreiklassenwahlrecht

Wie ist es möglich, dass gerade einmal eine Handvoll von 160 Postern erkennen, dass der Stimmenzuwachs für die UNION ihre Parlamentssitze reduzieren und nicht erhöhen wird. Weil durch den Einzug der AfD in den BT die Sitzanteile sich so verschieben würden, dass gar keine absolute Mehrheit für die UNION möglich wäre. Wie kann man solche Leute überhaupt wählen lassen. Ich bin nicht nur für Neuwahlen. ich bin für die Wiedereinführung des Dreiklassenwahlrechts. Gott lass Hirn wachsen !

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lanzarot 29.09.2013, 10:24
166. kaffeesatzleserei

Warum machen die eigentlich Ihre Umfragen immer bei den CDU Wählern?

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soistrecht 29.09.2013, 10:25
167. ideologie

es ist doch alles nicht zu fassen... es gibt eine hohe prozentzahl, die höhere steuern für sehr gut verdienende ablehnt, das ganze noch "hier" bei spon (ich denke spon samt leser=rot?!) und dann CDU wähler, die die CDU nicht wählen würden bei steuererhöhungen (denke man wählt eine partei wg. der grundeinstellung) und dann hier immer das geschwafel vom "wählerauftrag" usw. jeder meint neuerdings bei jedem detail mitreden zu müssen. man wählt eine partei und da sollte es fähige leute geben, die eben entsprechend handeln ohne bei jeder wichtigen sache den wähler noch einmal zu befragen... das ist eine neue deutsche mentalität, die zum kotzen ist. hat weniger etwas mit "demokratisierung" zu tun als mit elender wichtigtuerei des einzelnen (gibt ja auch leute bei parties, die einen dj engagieren und diesen dann nicht "machen lassen" sondern daneben stehen und jeden song kommentieren oder vorgeben wollen, oder in der kfz werkstatt den meister belehren mit halbwissen aus dem internet, usw.). furchtbar auch diese neid paranoia "die wollen uns ja alle immer nur beschei...". aber eben dann die unsozialsten und oberbesch... aller wählen.. CDU - is klar...

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5Minute 29.09.2013, 10:25
168.

Zitat von cassandra106
Demokratie ist eine linke Ideologie, da sie von GLEICHEN Rechten aller Bürger ausgeht, was rechte Ideologien grundsätzlich ablehnen.
Das Gegenteil ist bei den Linken doch der Fall. Was ist mit dem Recht auf Eigentum. Oder GLEICHEN Pflichten für alle? (Selbst für seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu sorgen?)

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chico 76 29.09.2013, 10:25
169. Langsam könnte ich mich

mit Neuwahlen anfreunden.
Eine Groko wird kein Zuckerschlecken für das Land, bei einer profilierungssüchtigen SPD.
Obwohl ihnen Merkel in der letzten Groko immerhin 2 prestigeträchtige Ministerien (Finanzen+Aussen) überliess, folgte der Absturz, den sie auch in 4 Jahren Opposition nicht wirklich auffing.
Gerade laufen Plagiatsvorwürfe gegen Steinmeier über den Ticker (Focus), auch nicht gerade hilfreich.
Steinbrück als Kandidat, ein Missgriff.
CDU/CSU sollten es alleine machen, ggf. mit einer 5%-FDP.
Eine (zumindest zahlenmässig) starke Opposition ist gut für eine Demokratie, die Groko eine Krampf-/Kompromisslösung

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