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Umfrage vor Brexit-Votum: Europas Bürger wollen Briten behalten
AFP

Eine neue Umfrage zeigt: Die meisten Europäer wollen, dass die Briten in der EU bleiben - und fürchten die Folgen eines Austritts. Nur in einem Land ist die Brexit-Angst nicht ganz so groß.

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d.b.licht 20.06.2016, 12:35
80.

Zitat von demokratie-troll
......dass die EU-Kommission über unser Leben bestimmt, statt wir selber? Dass wir vollständig für die Lebensart der anderen EU-Bürger haften und zahlen müssen oder dass alle anderen unsere Art des Wirtschaftens übernehmen müssen?....
1. hat die EU-Kommission den riesengroßen Vorteil, dass sie nicht direkt gewählt wird, also nicht nach dem Wählermund reden muss sondern (im Idealfall) nach Notwendigkeit, Wissen und Gewissen handeln kann. Das sollten sich alle diejenigen überlegen, die immer über Politiker jammern, die vor den Wahlen Dinge sagen, die im Anschluss plötzlich nicht mehr relevant sind.
2. ist "unser" Leben heute absolut nicht mehr unabhängig vom Leben aller anderen. Denken Sie nur -banalerweise mal- an einen grenzüberschreitenden Fluss oder ein AKW. Und da ist es definitiv besser, miteinander zu reden und die regionalen Interessen nach einem Regelwerk gegeneinander abzuwägen, statt sich abzuschotten und dann mit immer niedrigeren Standards (Lohn, Soziales, Umwelt.....) im Wettbewerb oder Schlimmerem zu stehen.

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j.vantast 20.06.2016, 13:06
81. Tolle Umfrage

Das ist mal wieder eine grossartige Umfrage. Allein ohne die "politische und wirtschaftliche Integration" näher zu beschreiben ist so eine Umfrage nutz- und wertlos.
Als wenn man diese Fragen als Ja oder Nein Fragen behandeln könne. Etwas komplizierter ist die Angelegenheit nämlich schon. In manchen Bereichen wäre es völlig egal ob GB in der EU ist oder nicht, in anderen dagegen ganz und gar nicht. Ausserdem bestehen ja auch viele gegenseitige Abhängigkeiten die in einem Austrittsprozedere überhaupt nicht darstellbar sind da die EU noch aus mehr Ländern als Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Polen besteht. Wer behauptet er könne vorhersehen was nach einem Brexit passiert macht sich unglaubwürdig. Prognosen oder Tendenzen, ja, das kann man wagen. Mehr aber definitiv nicht.

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maxi_stulz 20.06.2016, 14:30
82.

Zitat von drarminherbert
sondern leistet auch seit ihrem Entstehen einen immensen Beitrag zum Frieden in und zwischen den EU-Ländern (Großbritannien und der "Rest"). Natürlich ließe sich der Wert des Friedens auch pekuniär - das wäre dann ganz im Sinn der sogenannten "Wirtschaftsfachleute" - bemessen, da wären dann ja nicht nur die enormen Kriegskosten in der Vergangenheit, sondern auch das wirtschaftliche Wohlergehen einer für europäische Verhältnisse sehr langen Friedenszeit zu berücksichtigen. Aber das wäre dann meines Erachtens nur der zweite Aspekt der Friedenssicherung durch die europäische Einigung. Im Vordergrund bei der Betrachtung des auch dadurch erreichten langanhaltenden Friedens steht sicher die Vermeidung riesigen menschlichen Leids, unnötiger Tode, Verletzter. Auch unter dem Aspekt der Friedenssicherung erscheint mir die europäische Einigung weiterhin wünschenswert und alle EU-Bürger sollten sich an ihrer Weiterentwicklung beteiligen. Und - ganz nebenbei bemerkt: Machen denn unsere Politiker ihre Arbeit wirklich besser als die Beamten in Brüssel? Haben denn z.B. nicht gerade auch in England EU-Vorgaben für eine erhebliche Verbesserung des Umweltschutzes und damit der Lebensqualität gesorgt?
Diese Aussage läßt sich mit nichts, aber wirklich gar nichts belegen und wird als ein Totschlagargument für EU und Euro genommen, weil die Befürworter anscheinend keine besseren Arguemte haben als dieses schwammige "Friede, Freunde, Wohlstand"-Gerede. Ich kann das Argument bei der Nachkriegsgeneration verstehen. Aber wir sind ein paar Jahrzehnte weiter und in einer anderen Situation. Ex-Jugoslaawien war so gesehen auch eine Union. Hat es denen geholfen? Frieden sichert man nicht, wenn man alle in den gleichen Raum sperrt und ihnen alles vorschreibt. Schauen wir uns die Realität fernab dieses Wunschdenken mal ganz nüchtern an. Fast jeder beschimpft jeden in der EU. Süd gegen Nord. Selbst die vielbeschworene deutsch-französische Freundschaft ist nur ein Schönwettertrugbild. Wir müssen endlich runter von diesem "Wir sind Freunde, haben die gleichen Werte und wollen alle das gleiche". So ist es nicht, wird es niemals sein und es ist auch nicht notwendig für ein gutes Zusammenleben. Probleme müssen genannt und nicht verschwiegen werden. Sonst hilft das auf Dauer nicht. Nichts spricht gegen eine Harmonisierung von Gütern und Dienstleistungen, Abbau von Zöllen, usw. Dafür brauchen wir aber keine EU, die von Lobbyisten gesteuert wird. Es ist wie bei TTIP. Zur Vereinfachung von Handel (dagegen ist niemand) kommen als trojanisches Pferd Schiedsgerichte im geheimen, Abesnkung von Sozialstandards, ... Will damit sagen: Man kann das eine auch ohne das andere haben. Leider verfängt bei vielen die Gehirnwäsche der Lobbyisten bzw. Merkels "alternativlos". Man hat meistens eine Wahl und die muss nicht schlechter sein.

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dieter 4711 20.06.2016, 14:32
83. Ich will sie nicht behalten

Ich will die Briten nicht behalten, mit den Vergünstigungen, die sie schon heute erhalten. Sie sollen dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.

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Kurt2.1 20.06.2016, 14:36
84. .

Ich hoffe, die Briten stimmen für den Brexit, obwohl dies vermutlich ein persönlicher Nachteil für mich wäre.
Ich möchte, dass sie gehen und dass sie auch nicht wiederkommen. Einen Weg zurück darf es nicht geben.
Es ist mir auch wurscht, ob sie Nettozahler sind, oder nicht. Können die anderen eben weniger kriegen.
Hauptsache, diese ewigen Nörgler verschwinden endlich.

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Kanka73 20.06.2016, 14:40
85.

Welche Europa, abgesehen von Deutschland, Frankreich und England haben die anderen Länder nichts zu sagen. Natürlich wollen die nicht, dass England raus geht. Schließlich bezahlen diese 3 Länder das Schuldenberg von Griechen, Spanieren, Italien, Portugiesen, und und und. Aber warum bettelt Deutschland an England, das kann ich nicht verstehen. Ein Großes Land sollte kein Zwerg sein.

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hugahuga 20.06.2016, 15:01
86.

Eine Bertelsmann - Umfrage auf die moderne Art. Schon die herkömmlichen Umfragen - so sie denn von Bertelsmann stammten - hatten in meinen Augen ein Geschmäckle. Das ist durch den Einsatz neuer Medien nicht besser geworden. Eher im Gegenteil.

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hugahuga 20.06.2016, 15:09
87.

Zitat von efa345
der berühmten Bertelsmann-Stiftung dürfte ein Referendum auch in Deutschland ja kein Problem sein. Was gibt es Besseres als die Anerkennung durch das Volk.
Never ever wird man dem Volk erlauben über seine eigene Zukunft zu befinden. Letztlich ist "die Materie zu kompliziert". Sind "die Vereinfacher nicht im Sinne des Ganzen unterwegs". Und "sollte es den kenntnisreichen Politikern überlassen werden" wie der Bürger in Zukunft zu leben hat. Alles überaus "ernsthafte und stichhaltige Argumente" um den Bürger von wichtigen Entscheidungen fern zu halten. Es ist so ein Ding mit diesem Ding, welches "Demokratie" genannt wird aber eher eine "Plutokratie" ist.

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hugahuga 20.06.2016, 15:15
88.

Zitat von tomymind
ich möchte gerne die Briten behalten, aber nicht in dieser EU. Deswegen Brexit,Implosion dieser neoliberalen, undemokratischenVerbechervereinigung und Neubau eines europäischen Hauses für die BÜRGER. Stärkung der Gewerkschaften, Arbeitnehmerrechte, Verbraucherschutz uvm Und SPON, hört auf mit Lügen, falschen Zahlen und Zuikunftvisionen Stimmung gegen den Brexit zu machen. Diese Lügen werden euch auf die Füsse fallen, wie die der High Potentials Flüchtlinge
Alles völlig richtig. Nur, dass SPON irgendwelche Nachteile zu erfahren hat, ob der Lügenkampagne, die in Sachen "Brexit" (und nicht nur da ) läuft. Man positioniert sich bei SPON so, wie es von SPON erwartet wird.Ob nun den einzelnen SPON Redakteur daran direkt eine Schuld anzulasten ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Konsequenterweise müsste der eigene Job aufgegeben werden, um der Wahrheit wieder nache zu sein. Das aber können sich viele, die Familie haben insbesondere, nicht leisten. Von daher ist festzuhalten, dass es an den Auftraggebern liegt, die das ehemals kritische Medium Spiegel zu einem willigen Staatsmedium gemacht haben. In Wehmut erinnern wir uns an die alten Zeiten- die leider nie wieder zu erwecken sein werden.

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Leto13 20.06.2016, 15:48
89. hm

Das Betteln der EU um den Verbleib Grossbritanniens ist genauso laecherlich wie der Versuch von Schaeuble und seinen Gleichgesinnten, Griechenland herauszuzwingen.

Was ist aus dem noblen Projekt nur fuer ein rueckgratloser Drecksverein geworden.

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