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Umfrage zu Beziehungen: Kluft zwischen Deutschen und US-Amerikanern wird größer
DPA

Wie steht es um die transatlantischen Beziehungen? Laut einer Umfrage haben Deutsche und Amerikaner da erstaunlich unterschiedliche Ansichten.

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Sonnenschein11 27.11.2018, 11:41
1. Oh, erst jetzt bemerkt?

Wenn wir deutsche uns wieder auf unsere uralten Freundschaften besinnen, sind wir wieder auf den richtigen Weg. Seit vielen Jahrhunderten gibt es eine tiefe und herzliche Freundschaft und Geschäftsbeziehungen zu z.B. den Russen. Was machen wir im Auftrag der USA? Wir treten diese Freundschaft mit Füßen. Wer lacht sich schlapp? Die Amerikaner. Warum machen wir das? Weil wir den Amis bis zum Hals im Allerwertesten stecken. Warum? Das ist die entscheidende Frage. Warum treten wir die Gefühle alter Freunde?

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haarer.15 27.11.2018, 11:43
2. Wieso erstaunlich ?

Machen wir uns nichts vor. Von Mentalität und Kultur her gab es schon immer eine Riesen-Kluft zwischen hüben und drüben - und das auch schon vor Trump. Am vermeintlichen Klischee, die US-Amerikaner seien oberflächlich, kulturell und politisch unterbelichtet, ist eben schon was dran. Wir Deutsche sollten uns vielmehr auf Europa konzentrieren und uns mehr emanzipieren vom fernen "Partner" Amerika. Das sollte doch langsam in die letzte graue Zelle gelangen.

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hergen.heinemann 27.11.2018, 11:49
3. Überhaupt nicht erstaunlich sind diese Unterschiede

in der Sicht der Deutschen und US-Amerikaner, weil die Deutschen am "reiceiving end" der Beziehung sitzen und Die US-Amerikaner am austeilenden Ende. Somit finden die US-Amerikaner die Deutschen nützlich und haben sie dafür ein bisschen gern und die Deutschen leiden unter dem austeilenden Wesen der USA und haben diese nicht ganz so gern. Da ist noch viel Luft für eine Vergrößerung der Kluft.

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realist4 27.11.2018, 11:56
4. @1

Zitat von Sonnenschein11
Wenn wir deutsche uns wieder auf unsere uralten Freundschaften besinnen, sind wir wieder auf den richtigen Weg. Seit vielen Jahrhunderten gibt es eine tiefe und herzliche Freundschaft und Geschäftsbeziehungen zu z.B. den Russen. Was machen wir im Auftrag der USA? Wir treten diese Freundschaft mit Füßen. Wer lacht sich schlapp? Die Amerikaner. Warum machen wir das? Weil wir den Amis bis zum Hals im Allerwertesten stecken. Warum? Das ist die entscheidende Frage. Warum treten wir die Gefühle alter Freunde?
Ich wüsste nicht, wann Deutschland jemals besonders enge Freundschaft mit den Russen gehegt hätte, zu DDR Zeiten? Zumindest in den letzten 70 Jahren war das Verhältnis zu den USA bedeutend enger und fruchtbarer.

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tanzbewegung/nthweiden 27.11.2018, 11:57
5. Völkerverständigung?

Amerika als Einwanderungsland hat andere Traditionen assimilieren müssen, meist oberflächlich und immer am Individualwohl orientiert! Europa konnte seine Traditionen bewahren, weiterentwickeln in aller Regel am Gemeinwohl orientiert!
Land ist in den USA bis heute mit der Knarre zu verteidigen, Individualinteressen First!

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isi-dor 27.11.2018, 11:59
6.

Was nützt es, wenn die Mehrheit der Amerikaner die Beziehungen nach Deutschland ausbauen wollen, solange eine Minderheit von ihnen einen Präsidenten unterstützt, der genau das nicht will?

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kritischergeist 27.11.2018, 12:00
7. Trump Bashing hinterlässt seine Spuren

Das Trommeln der Medien gegen Trump ist die Hauptursache warum die Deutschen die Beziehung zu den USA als gestört oder pessimistisch sehen. Wer hingegen in der Wirtschaft tätig ist, in US Unternehmen hier in D arbeitet, oder mit US Firmen gemeinsam arbeitet, b.z.w. mit ihnen handelt, kann diese Einschätzung nicht teilen. Es ist also nur ein gefühltes Problem, befeuert von den Medien. Die US Bürger haben Trump gewählt. Es steht uns nicht zu ein Trommelfeuer auf ihn zu eröffnen. Erstens können wir daran nichts ändern und zweitens ist es unklug. Unsere Medien sollen sich in ihrer Kritik auf unsere Kanzlerin konzentrieren, denn die schadet unserem Land mehr als Trump den USA.

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nach-mir-die-springflut 27.11.2018, 12:02
8. Andere Länder, andere Sitten

Die USA sind oder waren ein Einwanderungsland. Heimat für viele Vertriebene oder Neuanfänger und Gescheiterte. 43 Prozent der US-Amerikaner heute haben deutsche Wurzeln. Und durchaus mit Stolz, da konnte ein Ausrutscher namens 12-jähriges Reich nichts dran ändern. Man darf hier nicht die Völker mit den Politikern verwechseln und deren - nunmehr vollends verblödeten - Geopolitik. Hitler war noch nicht einmal Deutscher, aber als - 1932 - Eingebürgerter hatte er eine anti-deutsche und anti-europäische Politik gemacht.

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Little_Nemo 27.11.2018, 12:02
9. Die Kluft zwischen Amerikanern und sich selbst

Dann sind die Amerikaner ja scheinbar doch gar nicht so unvernünftig. Nun müssen sie nur noch lernen ihr Kreuz auf dem Wahlzettel passend zu ihren Ansichten zu setzen. Da scheint es in letzter Zeit irgendwie gehapert zu haben.

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