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Umfrage zu Jamaika: Mehrheit bevorzugt FDP-Finanzminister
DPA

Union, FDP und Grüne tasten sich weiter ab. Vor allem im Osten wäre ein solches Bündnis unbeliebt, zeigt eine SPON-Umfrage. Als Jamaika-Finanzminister wünscht sich die Mehrheit einen Liberalen.

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micromiller 24.10.2017, 15:24
1. Jamaika wird den Vorteil haben,

dass es von Frau Merkel keine Soloentscheidungen in fundamentalen Dingen mehr geben wird.Der Einfluss FDP/Grün sichert überlegtere, ausgewogenere Politik, das ist gut für Deutschland.

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rkinfo 24.10.2017, 15:29
2. FDP passt für schwarze Null, Steuerreform und Privatisierungen

Die FDP hat ja bereits im Wahlkampf sich mehr über Steuern ausgelassen.
Die 7% Hotelsteuer von 2010 war zwar ne kalte Dusche, aber im Nachbarland Frankreich sind noch viel mehr Leistungen auf 7% oder weniger Steuer gesetzt.
Auch Privatisierung sind überfälligt, da schlechte Ergebnisse der Staatsbetriebe vorliegen:
- Die Bahn fährt mit reparaturanfälligen Quasi-Schrott
- Die Telekom hat die Glasfaser / Digitalisierung verpasst und verbaut konzeptlos VDSL250 - ohne es zu aktivieren.

Den Posten 'Wirtschaftsminister' hingegen kann man sich eher schenken, da er nicht für Infrastruktur (Glasfaser, Bahnnetz, Autobahnen, Steuerrecht us.w.) zuständig ist. Ludwig Erhardt konnte früher mal dort etwas gestalten, aber das ist sehr lange her.

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Ezechiel 24.10.2017, 15:36
3. Finanzminister von der CDU oder der FDP.

So durchgeknallt sind die Deutschen dann doch nicht, als dass sie sich mehrheitlich einen Finanzminister von den Grünen wünschen. Herrn Macron aus dem Nachbarland wäre ein grüner Finanzminister sicher genehm. Ein Finanzminister der FDP wäre, wie er selbst sagt, "sein (mein) Tod". Warum weis ich nicht.

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marty_gi 24.10.2017, 15:37
4. es gibt kaum schlimmeres

es gibt nichts schlimmeres als einen FDP Finanz- oder Wirtschaftsminister. Dann "regelt der Markt" immer alles - so wie's die eigene Klientel will. Und geht es schief (Bankenkrise!), dann muss der Steuerzahler wieder einspringen, waehrend die Abzocker die eigenen vollen Taschen in Sicherheit bringen.
Nein, solange diese Partei der Ansicht ist "denkt jeder an sich, ist an jeden gedacht", solange kann sie keinen Finanz- oder Wirtschaftsminister stellen.

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Freidenker10 24.10.2017, 15:40
5. Schuldenschnitt für Griechenland?

Zitat von micromiller
dass es von Frau Merkel keine Soloentscheidungen in fundamentalen Dingen mehr geben wird.Der Einfluss FDP/Grün sichert überlegtere, ausgewogenere Politik, das ist gut für Deutschland.
Da bin ich mal gespannt... Bei der nächsten Griechenland Krise, oder Italien, Spanien, vielleicht sogar Frankreich wenn es um hop oder top geht, werden sie alle wieder einknicken weil keiner für einen Crash verantwortlich sein will! Dann wird auch plötzlich wieder Geld da sein, von dem man jetzt noch gar nichts weiß. Die erste Probe kommt ja schon bald mit dem angekündigten Schuldenschnitt für Griechenland, da hört man erstaunlich wenig von den Parteien! Ich hab die Hoffnung begraben das auch mal was fürs Inland ( sozialer Wohnungsbau, marode Schulen, Infrastruktur, Internetausbau usw. ) abfällt..

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slayherr 24.10.2017, 15:45
6. nix gelernt

die liberale Finanzpolitik der letzten 30 Jahre hat uns die Krisen der letzten 10 Jahre eingebrockt und die globale Kleingeistigkeit des Volkes von heute ermöglicht das sich immer mehr irgendwelchen Separatisten und Populisten zuwendet. Aber Ende muss vielleicht erst alles mal richtig kaputt gehen bevor etwas Neues entsteht...dann ist die Finanzpolitik der FDP immerhin der schnellste Weg.

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Spr. 24.10.2017, 15:48
7. Man sollte aufpassen, was man sich wünscht

Denn die Wünsche könnten in Erfüllung gehen! Mit dem verbreiteten Wunsch, einen wirtschaftsradikalen Lobbyisten zum Finanzminister zu machen, laufen sehr viele Wünschende Gefahr, die Wahrheit dieser Aussage erkennen zu müssen. Die Enttäuschung und das Entsetzen werden groß sein, wenn sich herausstellt, dass dieser wirtschaftsradikale Lobbyist exakt die Finanzpolitik durchsetzt, die von einem wirtschaftsradikalen Lobbyisten zu erwarten ist: sehr viele Vergünstigungen für "die Wirtschaft" auf Kosten der Wähler, insbesondere auf Kosten des "kleinen Mannes", der sich unerklärlicherweise ausgerechnet von einem wirtschaftsradikalen Finanzminister Verbesserungen für sich erträumt. Manch einer muss halt erst durch Schaden klug werden.

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Pfaffenwinkel 24.10.2017, 15:50
8. Lindner als Finanzminister

wäre für mich ein Alptraum. Dann lieber einer von der CSU, die Bayern verstehen wenigstens was vom Geld.

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schnurre64 24.10.2017, 15:50
9. Pöstchenverteilung

Ein grüner Finanzminister wäre eine Überraschung, ein grüner Außenminister eine Katastrophe

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