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Umfrage zu Jamaika: Mehrheit bevorzugt FDP-Finanzminister
DPA

Union, FDP und Grüne tasten sich weiter ab. Vor allem im Osten wäre ein solches Bündnis unbeliebt, zeigt eine SPON-Umfrage. Als Jamaika-Finanzminister wünscht sich die Mehrheit einen Liberalen.

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marialeidenberg 24.10.2017, 16:22
20. Söder wäre der Richtige.

Der arme Horst wäre seinen Quälgeist los, er könnte in Ruhe seine Nachfolge organisieren und brauchte nicht dauernd in Berlin dazwischenzureden.
Ob Söder will? Ich glaube schon: Mit der absoluten Mehrheit ist es in Bayern auf mittlere Frist vorbei, er hätte sich mit der starken AfD rumzuärgern...

Seine Ausgabenpolitik wäre ganz sicher restriktiv, wenn auch nicht Mantra-gebunden (schwarze 0).
Das wäre mein Vorschlag an die Viererbande; er hat einen weiteren Vorteil: Er ist kostenlos.

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UCL 24.10.2017, 17:00
21. also diese Mehrheit ..

die Mehrheit also, die befürwortet, dass die FDP den FM stellen solle, ist dann also auch die Mehrheit -- da draußen, und wo auch immer, und sogar in meiner Nähe -- die eben um die bedeutsamen Verpflechtungen weiss, die so entscheidend sind ?

Vermutlich : ja.

Denn warum sonst wäre diese Mehrheit mehrheitlich eben genau dafür ?

Eigentlich auch ganz interessant -- jedoch bedeutungslos, oder ?

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haarer.15 24.10.2017, 17:01
22. Die Schwampel

Es zeigt sich, dass der Trend aber schon wieder weggeht von Schw-gelb-grün. Im Osten, wen wundert es, scheint das Konstrukt besonders unbeliebt zu sein. Und im Westen wird man bald ahnen, dass ein Vierer-Bündnis dieser Art kein Aufbruch fürs Land sein kann. Denn das wird nicht möglich sein, wenn als Ergebnis immer nur klitzekleinste gemeinsame Nenner herausgehandelt werden. Das ist eher lähmend, da kommt nichts voran. Deutschland braucht jetzt schon mal einen größeren Wurf bei der Gestaltung von Politik. Mit Merkel sehe ich da schwarz.

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mostly_harmless 24.10.2017, 17:07
23.

Zitat von schnurre64
Ein grüner Finanzminister wäre eine Überraschung, ein grüner Außenminister eine Katastrophe
Es gibt offenbar immer noch Leute, die sich ärgern, dass wir uns damals nicht am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Irak beteiligt haben.

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burgundy 24.10.2017, 17:10
24.

Zitat von schnurre64
Ein grüner Finanzminister wäre eine Überraschung, ein grüner Außenminister eine Katastrophe
Finde ich nicht. Also, das mit dem Aussenminister. So einen hatte Deutschland schon mal. Und irgendwie wär's lustig, Cem Erdogan gegenüber sitzen und Erdogans Gesicht dabei zu sehen. Die deutsche Aussepolitik würde irgendwie viel peppiger werden.

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bewusst_sein 24.10.2017, 17:15
25.

Zitat von marialeidenberg
Der arme Horst wäre seinen Quälgeist los, er könnte in Ruhe seine Nachfolge organisieren und brauchte nicht dauernd in Berlin dazwischenzureden. Ob Söder will? Ich glaube schon: Mit der absoluten Mehrheit ist es in Bayern auf mittlere Frist vorbei, er hätte sich mit der starken AfD rumzuärgern... Seine Ausgabenpolitik wäre ganz sicher restriktiv, wenn auch nicht Mantra-gebunden (schwarze 0). Das wäre mein Vorschlag an die Viererbande; er hat einen weiteren Vorteil: Er ist kostenlos.
Söder ist in Anbetracht der Lage vielleicht gar keine schlechte Wahl. Fragt sich blos ob Söder auch das Rückgrat hat sich im Zweifelsfall auch merkelschen Gelüsten in den Weg zu stellen. Auf keinen Fall darf es ein BMF aus der Merkel-Riege werden (z.B. Peter Altmaier). Und bei Herrn Lindner von der FDP sehe ich das Amt auch nicht gut aufgehoben. Der will zwar, kann es aber nicht. Kubiki könnte es, will aber wahrscheinlich nicht. Von den Grünen kann es keiner.

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pace335 24.10.2017, 17:16
26.

Gut ist, das wenn es um das Geld geht haben die meisten Deutschen noch Ihren gesunden Menschenverstand behalten. Ich kann mir nicht vorstellen das den Leuten, die für einen Grünen Finanzminister gestimmt haben überhaupt bewusst ist was das im Einzelnen bedeutet, speziell in der Europapolitik.

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dr.b70 24.10.2017, 17:19
27.

Zitat von grommeck
Das Geld der Bürger ist bei denen bestimmt sicher und die Unternehmer können sich auf die nächsten Zuwendungen freuen.
...jedenfalls habe ich vor so Jemanden mehr Respekt als vor denen, die direkt (auch gescheitert) von der Uni in die Politik gehen, und noch nie in Eigenverantwortung für ihren Unterhalt (oder Angestellten/Firma) hatten.
Und solche gibt´s jede Menge im Plenum. Leider.
Daher auch diese weltfremden Entscheidungen und Betriebsblindheit.

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haarer.15 24.10.2017, 17:24
28.

Zitat von marty_gi
es gibt nichts schlimmeres als einen FDP Finanz- oder Wirtschaftsminister. Dann "regelt der Markt" immer alles - so wie's die eigene Klientel will. Und geht es schief (Bankenkrise!), dann muss der Steuerzahler wieder einspringen, waehrend die Abzocker die eigenen vollen Taschen in Sicherheit bringen. Nein, solange diese Partei der Ansicht ist "denkt jeder an sich, ist an jeden gedacht", solange kann sie keinen Finanz- oder Wirtschaftsminister stellen.
Richtig. Die FDP ist in ihrem Kern immer noch die knallharte markliberale Partei, die sie zuvor schon war. Eigenverantwortung steht immer vor Solidarität und Gemeinwohl. Die substanzlosen dümmlichen Wahlplakate seh ich immer noch. Erstaunlich, wie viele sich schon wieder von dieser Klientel-Partei blenden lassen. Meine Erwartung: Bei den Jamaika-Verhandlungen werden alle Protagonisten ziemlich zerrupft herauskommen.

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schmuella 24.10.2017, 17:24
29. Egal

Letztlich egal, wer Finanzminister wird. Finanzpolitik wird von der EZB gemacht, namentlich Herrn Draghi, einem EX-Goldman-Sachs-Banker. Wenn man bis "zum Ende" guckt, wird man eine Finanz- und Wirtschaftselite entdecken, die vorgibt, wie die Dinge auf dieser Welt zu laufen haben. So war es schon immer und wird es immer bleiben. Es gilt seit jeher: Wer Macht, hat Geld. Wer Geld hat, hat die Macht.

Bei Interesse einfach mal nach den Stichworten "Geldsystem" suchen.

Interessante Beiträge:

https://www.youtube.com/watch?v=3walhqkNP7Q
(Dirk Müller - kurze Erklärung des Geldsystems)

https://www.youtube.com/watch?v=pbCWfvn0mLU
(Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt )

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