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Umfrage zu Jamaika: Mehrheit bevorzugt FDP-Finanzminister
DPA

Union, FDP und Grüne tasten sich weiter ab. Vor allem im Osten wäre ein solches Bündnis unbeliebt, zeigt eine SPON-Umfrage. Als Jamaika-Finanzminister wünscht sich die Mehrheit einen Liberalen.

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vorsicht.sarkasmus 24.10.2017, 18:38
40. Armes Deutschland

Die letzten Finanzminister von den Unionsparteien haben ja schon durch mangelnde Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre geglänzt. Aber es kann noch schlimmer kommen. Herr Lindner schneit sich nur durch eine Pleite aus, bei der die KfW aus Forderungen sitzenblieb. Ging also zu Lasten des Steuerzahlers. Nun soll dieser Pleiteunternehmer für die Bundesfinanzen zuständig werden. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Da ist es ja noch sinnvoller, einen Hund mit der Bewachung eines Wurstvorrats zu betrauen. Welche Wahlkampfspende für die FDP muss denn diesmal für den Spender wieder mit kräftiger Rendite reinkommen?

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luny 24.10.2017, 18:40
41. Koalitionen

Zitat von haarer.15
Es zeigt sich, dass der Trend aber schon wieder weggeht von Schw-gelb-grün. Im Osten, wen wundert es, scheint das Konstrukt besonders unbeliebt zu sein. Und im Westen wird man bald ahnen, dass ein Vierer-Bündnis dieser Art kein Aufbruch fürs Land sein kann. Denn das wird nicht möglich sein, wenn als Ergebnis immer nur klitzekleinste gemeinsame Nenner herausgehandelt werden. Das ist eher lähmend, da kommt nichts voran. Deutschland braucht jetzt schon mal einen größeren Wurf bei der Gestaltung von Politik. Mit Merkel sehe ich da schwarz.
Hallo Haarer.15,

inzwischen bin ich der Auffassung, daß die Bildung von Koalitionen
insgesamt überdacht werden sollte.

Auch die große Koalition, von der erwartet wurde, sie wird mit einer
absoluten Mehrheit vieles bewegen können, fand sich auf dem
kleinsten gemeinsamen Nenner wieder.

Das ganze Dilemma entsteht durch den "Fraktionszwang". Es gibt
keine Gewissensentscheidung der Abgeordneten, nein, es wird so
abgestimmt, wie es der Fraktionsvorsitzende vorgibt.

Dabei fallen schon einmal gute Vorschläge durch, weil der Gesetzes-
entwurf von "der falschen Partei" eingebracht wurde.

Einfach den Fraktionszwang aufheben und frei abstimmen lassen,
da käme Leben ins Parlament.

LUNY

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luny 24.10.2017, 18:49
42. Außenminister

Zitat von burgundy
Finde ich nicht. Also, das mit dem Aussenminister. So einen hatte Deutschland schon mal. Und irgendwie wär's lustig, Cem Erdogan gegenüber sitzen und Erdogans Gesicht dabei zu sehen. Die deutsche Aussepolitik würde irgendwie viel peppiger werden.
Hallo Burgundy,

die Position des deutschen Außenministers halte ich persönlich für
überschätzt.

Er macht nur das, was ihm von der Regierung vorgegeben wird.

Was für einen Einfluß der deutsche Außenminister hat, ist sehr
beschränkt. Deutschland ist ein winziges Land im Vergleich zu
USA, China oder Rußland.

Der deutsche Außenminister kann nicht einmal deutsche Interessen
vertreten, weil es dann böse Anrufe aus Washington gibt, wenn sie
den Interessen der USA zuwider laufen.

LUNY

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luny 24.10.2017, 18:57
43. Die Crux

Zitat von pace335
Gut ist, das wenn es um das Geld geht haben die meisten Deutschen noch Ihren gesunden Menschenverstand behalten. Ich kann mir nicht vorstellen das den Leuten, die für einen Grünen Finanzminister gestimmt haben überhaupt bewusst ist was das im Einzelnen bedeutet, speziell in der Europapolitik.
Hallo Pace335,

wir wählen Direktkandidaten, wir wählen Parteien.

Nach der Wahl fängt das Postengeschachere an, auf das der
Wähler keinen Einfluß mehr hat.

Weswegen müssen die Spitzenkandidaten der Parteien überhaupt
mit Posten bedacht werden?

Die Wahl ist vorbei und es wäre immerhin möglich, jetzt GEEIGNETE
Kandidaten für die Spitzenkandidaten aus den Parteien zu suchen,
die koalieren werden. Wenn sie denn koalieren, die CDU/CSU/
GRÜNEN und die F.D.P.

Im "normalen Leben" muß jeder, der sich auf eine Stelle bewirbt,
entsprechende Qualifikationen vorweisen.

Nur im Politikbetrieb reicht es, "Berufspolitiker" zu sein. Die
können ALLES.

LUNY

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lupo44 24.10.2017, 19:03
44. man muss sich immer vor Augen führen wie Jamaika .....

entstanden ist. Alles Wahlverlierer wollen unser Land nun 4 Jahre regieren.Wahlverlierer im wahrsten Sinne des Wortes.Die CDU/CSu hat mehr als 1 million Stimmen verloren. Die Grünen und die Gelben haben gerade so die 10% Stimmenanteil gestriffen.Natürlich ist das schlechte Abschneiden der SPD genauso schuld an dieses politische Dilemma.Und wir sehen jetzt schon wie die ,die sich anschicken dieses Land zu regieren sich mehr um die Posten scharen als ein vernünftiges Programm für die Bewältigung der Volksproblematik zu entwickeln.
Altersarmut ,Rentenarmutbekämpfen,die Gesundheitsreform bezahlbar machen,bezahlbaren Wohnraum schaffen,kostelose Schulspeisung,Schulen ausbauen und neu bauen.Bekämpfung und Abschaffung von dem würdelosen Hartz4 Obdachlosigkeit bekämpfenund Alternativen entwickeln für eine würdevolle Flüchtlings und Asylpolitik.Das sind Dinge die auf den Weg gebracht werden müssen für unsere Kinder unsere Jugend für ein Kriminellfreies Deutschland. Das ist doch wohl genug an Aufgaben egal wie nun die Regierung heißen wird.

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luny 24.10.2017, 19:11
45. Nicht verzweifeln

Zitat von vorsicht.sarkasmus
Die letzten Finanzminister von den Unionsparteien haben ja schon durch mangelnde Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre geglänzt. Aber es kann noch schlimmer kommen. Herr Lindner schneit sich nur durch eine Pleite aus, bei der die KfW aus Forderungen sitzenblieb. Ging also zu Lasten des Steuerzahlers. Nun soll dieser Pleiteunternehmer für die Bundesfinanzen zuständig werden. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Da ist es ja noch sinnvoller, einen Hund mit der Bewachung eines Wurstvorrats zu betrauen. Welche Wahlkampfspende für die FDP muss denn diesmal für den Spender wieder mit kräftiger Rendite reinkommen?
Hallo Vorsicht.sarkasmus,

unser politisches System läßt es zu, daß völlig unqualifizierte oder
falsch qualifizierte Berufspolitiker lukrative Posten besetzen können,
für die sie nicht geeignet sind.

Das funktioniert nur deshalb, weil die Ministerien die eigentliche
Arbeit verrichten und der zufällig ausgewählte Minister lediglich in
der Lage sein muß, fehlerfrei vom Blatt zu lesen, was die Mitarbeiter
des Ministeriums aufgeschrieben haben.

Gravierende Fehler passieren nur, wenn ein Minister/Bundeskanzler
meint, es besser zu wissen, als die Leute aus dem Fachressort.

Aber da muß die Frage erlaubt sein, weswegen es die politischen
Führungsfiguren überhaupt benötigt.

LUNY

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niska 24.10.2017, 19:24
46.

Zitat von Amadís
Achtung Newsflash für Sie: Dass die Bahn mit "reparaturanfälligen Quasi-Schrott" fährt, und die Telekom nichts auf die Kette kriegt ist FOLGE des Versuchs, diese Unternehmen vollkommen zu privatisieren! Aber warum denn nicht mal den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?
Nein. Das Resultat rührt daher, dass man eben nicht gleich komplett privatisiert hat, sondern unübersichtliche Teilprivatisierungen mit staatlicher Einflussnahme und Quasimonopolen geschaffen hat. So konnten sie sich weder frei dem Markt folgend entwickeln, noch staatlich kontrollieren lassen. Die Chimären Bahn und Telekom oder auch die willkürliche Teilung Deutschlands unter den vier Energieriesen haben von beiden Modellen das Schlechteste für Deutschland erhalten. Beide Konzepte (Infrastruktur ist Staatssache oder die Privatisierung) haben ihre Vor- und Nachteile, funktionieren aber. Ein Zwischending nicht. Ich wäre ja für staatliche Infrastruktur, da ist der Zug aber jetzt schon raus. Daher ist eine Vollprivatisierung vermutlich der einzige gangbare Weg noch was zu retten.

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biancakaltfeuer 24.10.2017, 20:19
47.

Ich habe Lindner gewählt. Aus einem Grund. Kurz vor der Wahl am 24. fand sich in meinem Briefkasten eine Wahlkampfbroschüre. Darauf waren 10 Versprechen, ein Foto und die Unterschrift von Lindner. Eines der Versprechen lautete dahin, daß die FDP sich dafür einsetzen werde, daß kein deutsches Steuesgeld in Europa zu verteilt wird, um die Schulden anderer europäischer Staatshaushalte auszugleichen.

Ich bin voll dafür. No Bailout! Nicht, weil ich knickrig bin oder ein kleines Herz habe. Es geht ums Grundsätzliche. Der Bailout (der zwar verboten sein sollte, aber mittlerweile hinten herum fröhlich praktiziert wird) setzt die falschen Anreize. Kein Land wird sparen und seinen Wählern Reformen zumuten, wenn es einen europäischen Topf gibt, aus dem man sich bedienen kann.

Macron und die anderen ClubMed-Mitglieder wollen genau diesen Topf. Dem großen Europäer Schulz und seiner SPD kann es nicht schnell genug gehen, diesen Topf einzurichten und mit deutschen Steuergeldern zu füllen. Auch die Grünen und die Linken haben nichts gegen eine Transferunion. Sie nennen es Solidarität. Die Union hat sich nicht klar entschieden. Sie wackelt herum. Nur die FDP (und die AfD) sagt klipp und klar, daß eine Vertiefung des Bailouts (die übrigens aus durchsichtigen Gründen auch von den "Finanzmärkten" und den Milliardären gefordert wird), für sie nicht in Frage kommt.

Ich glaube, daß FDP (und AfD) nicht nur auf der Seite der volkswirtschaftlichen Vernunft stehen, ich glaube, sie repräsentieren auch die Mehrheit der Deutschen, die bei der Vorstellung, daß mit ihren Steuern dauerhaft die Lücken im italienischen oder im griechischen Staatshaushalt gestopft werden, keine Freudensprünge machen.

Lindner hat versprochen. Lindner muß liefern. Lindner hat jetzt die Chance, für D etwas ganz Wichtiges zu tun!

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gullliver 24.10.2017, 20:27
48. Lindner als Finanzminister?

Ein Pleitegeier der seine eigene Firma ruiniert hat soll es jetzt mal mit einem ganzen Land versuchen? Oh je ....

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Ezechiel 24.10.2017, 20:42
49. Mangelnde Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre ?

Zitat von vorsicht.sarkasmus
Die letzten Finanzminister von den Unionsparteien haben ja schon durch mangelnde Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre geglänzt. Aber es kann noch schlimmer kommen. Herr Lindner schneit sich nur durch eine Pleite aus, bei der die KfW aus Forderungen sitzenblieb. Ging also zu Lasten des Steuerzahlers. Nun soll dieser Pleiteunternehmer für die Bundesfinanzen zuständig werden. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Da ist es ja noch sinnvoller, einen Hund mit der Bewachung eines Wurstvorrats zu betrauen. Welche Wahlkampfspende für die FDP muss denn diesmal für den Spender wieder mit kräftiger Rendite reinkommen?
Woran machen Sie das fest ? Was hätten sie anders machen sollen ?
In der "Kasse" sieht es doch nicht schlecht aus ?

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