Forum: Politik
Umfragehoch: Trittin warnt vor rot-grünen Machtträumen

Würde jetzt gewählt, könnten SPD und Grüne mit einer Mehrheit rechnen. Für Jürgen Trittin ist das kein Grund zum Feiern. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview warnt der Grünen-Fraktionschef die Sozialdemokraten vor Euphorie, wettert gegen die Linke - und erklärt die grünen Zukunftspläne in Berlin.

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Sapientia 06.08.2010, 13:16
1. Was soll das?

Zitat von sysop
Würde jetzt gewählt, könnten SPD und Grüne mit einer Mehrheit rechnen. Für Jürgen Trittin ist das kein Grund zum Feiern. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview warnt der Grünen-Fraktionschef die Sozialdemokraten vor Euphorie, wettert gegen die Linke - und erklärt die grünen Zukunftspläne in Berlin.
Ganz schlecht haben wir jetzt, besser als schlecht hat Trittin doch auch nicht auf der Pfanne, wenn überhaupt.
Das Problem ist ein anderes: Man werfe alle Fraktionen in einen Topf, schüttle ausgiebig und was kommt raus - immer noch schlecht.
Und darauf reagieren die Menschen.

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Das Auge des Betrachters 06.08.2010, 13:22
2. Erkenntnisunfähig

Die Menschen, Wähler, sind erkenntnisunfähig. Wir leben in einer Parteien-Autokratie, die nur marginale Unterschiede abbildet.
Letztendlich halten alle Parteien an der bestehenden Form fest und wollen den Bürger aus wesentlichen Entscheidungen heraushalten.
Ja, sie erklären ihren eigenen Wähler für unmündig , dumm , bisweilen für rechtsradikal und faschistisch.
Wobei sie mit unmündig und dumm wohl recht haben, denn Menschen die sich derart entwürdigen lassen und dafür den Entwürdiger mit ihrer Stimme in ein Amt heben, müssen dumm sein.
Vielleicht bekommen die Parteien bald recht mit ihren Behauptungen, denn was bleibt dem Bürger gegenüber einer faschistischen Parteien-Autokratie übrig, als sich zu radikalisieren?
Mit Eurogendfor und Internet-Manipulation versuchen die Diktatoren im demokratischen Amt ihre Diktatur zu sichern.
Dann bleibt nur noch die direkte Revolution und Gewalt.
Wir sind das Volk!

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Kontrastprogramm 06.08.2010, 13:31
3. --

Zitat von sysop
Würde jetzt gewählt, könnten SPD und Grüne mit einer Mehrheit rechnen. Für Jürgen Trittin ist das kein Grund zum Feiern. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview warnt der Grünen-Fraktionschef die Sozialdemokraten vor Euphorie, wettert gegen die Linke - und erklärt die grünen Zukunftspläne in Berlin.
Ich würde auch noch nicht feiern.
Im Herbst wird noch die notwendige politische Drecksarbeit erledigt, und dann verbleiben noch knapp 2 Jahre zur Image-Politur.
Für die FDP ist es allerdings in allen Fällen zu spät.
Projekt 5%.

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dijan1601 06.08.2010, 13:33
4. Trittin & Co

Rot / Grün haben wir ja die tollen Gesetze zu verdanken, die die ganze Spekulationsblase hier erst ermöglicht haben.
Dazu noch die Deindustriealisierung und Atomausstieg.
Die sind also mal gar keine Alternative.
Fakt ist, dass der/die gerade den Kanzler gibt zu Musik tanzen muß, die Andere spielen.

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efka 06.08.2010, 13:40
5. Farbwechsel

Hallo
Früher - ich meine ganz früher - hatten die Grünen Ideale und kämpften dafür - Jetzt sind sie etabliert und genau so schwarz oder rot oder gelb wie die anderen im Selbstbedienungsladen der Steuer zahlenden Bevölkerung.

Fett wie die Made im Speck, Selbstgenügsam, dekadent.

Aber die Bühne der Medien brauchen die Clowns, die an einem Tag rechts sagen und am nächsten Tag dann Links - da haben die Einen was zum schreiben und die anderen was zum Lesen und die wiederum anderen haben was zum Kommentieren!
:-)

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W. Robert 06.08.2010, 13:41
6. Olivgrünes Geschwafel

Luftblasen, Worthülsen, Newspeak und zu allem Übel auch noch „New Deal“. Hervorstechendes Merkmal des „New Deal“ war die Beschlagnahme des privaten Goldbesitzes in den USA. Der“Aufschwung“ kam dann erst durch die Kriegswirtschaft.
„Grün“ ist längst ein weiteres Segment des Farbcodes der „globalen“ Drahtzieher. Die Probleme des Landes sind die Staatsschulden, die zunehmende EU-Diktatur, die Bestechlichkeit der Politiker, die Übernahme der Politik durch die Lobbyisten.
Wo war denn beispielsweise „Greenpeace“ bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko? Es ist einfach absurd, dass „grün“ ein politisches Programm darstellen soll. Die „Grünen“ spekulieren doch nur auf unzufriedene Zeitgeistler, denen die anderen Parteien irgendwie diffus als zu spießig erscheinen, quasi Politik für Unpolitische.

Längst werden die „grünen“ Apparatschiks in den selben US-Thinktanks des CFR ausgebildet wie die sonstigen „Spitzenkräfte“ der anderen Parteien. Grüne wechseln nach ihrer Amtszeit besonders gern zu den Energiekonzernen, von denen sie letztlich auch auch die CO2-Propaganda übernommen haben.

Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass die derzeitige Demokratie mehr auf die Illusion einer Verschiedenheit der Parteien als auf echten Alternativen beruht. Alle sind sich verdammt ähnlich geworden, es ist wie bei den Proficatchern. Nach der Show gehen sie gemeinsam einen heben. Ich kann nur aus meiner privaten „Stammtischerfahrung“ sagen dass die Stimmung gefährlich kippt. Viele von den Nichtwählern sind inzwischen wirklich sauer auf die bunte Smarties-Show der Bankster in Berlin.

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Stefanie Bach 06.08.2010, 13:43
7. Engagement

Zitat von Das Auge des Betrachters
Letztendlich halten alle Parteien an der bestehenden Form fest und wollen den Bürger aus wesentlichen Entscheidungen heraushalten.
Trotzdem besteht die Möglichkeit, sich zu engagieren. 42 Prozent der Deutschen, eine relative Mehrheit, sind laut einer neuen Umfrage dafür, dass Deutschland von einer SPD-geführten Bundesregierung regiert werden sollte.
(ARD-DeutschlandTrend)

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Wolfghar 06.08.2010, 13:44
8. Wohl

Zitat von Das Auge des Betrachters
Die Menschen, Wähler, sind erkenntnisunfähig. Wir leben in einer Parteien-Autokratie, die nur marginale Unterschiede abbildet. Letztendlich halten alle Parteien an der bestehenden Form fest und wollen den Bürger aus wesentlichen Entscheidungen heraushalten. Ja, sie....
wahr. Aber es hat sich erst in den letzten 20 jahren alles so negativ entwickelt. Unzwar je mehr wir der amerikanischen Wirtschafts und sonstiger Kultur gefolgt sind.

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jeditheone 06.08.2010, 13:54
9. Die Altlinken

Zitat von W. Robert
Luftblasen, Worthülsen, Newspeak und zu allem Übel auch noch „New Deal“. Hervorstechendes Merkmal des „New Deal“ war die Beschlagnahme des privaten Goldbesitzes in den USA. Der“Aufschwung“ kam dann erst durch die Kriegswirtschaft. „Grün“ ist längst ein weiteres Segment des Farbcodes der „globalen“ Drahtzieher. Die Probleme des Landes sind die Staatsschulden, die zunehmende EU-Diktatur, die Bestechlichkeit der Politiker, die Übernahme der Politik durch die Lobbyisten. Wo war denn beispielsweise „Greenpeace“ bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko? Es ist einfach absurd, dass „grün“ ein politisches Programm darstellen soll. Die „Grünen“ spekulieren doch nur auf unzufriedene Zeitgeistler, denen die anderen Parteien irgendwie diffus als zu spießig erscheinen, quasi Politik für Unpolitische. Längst werden die „grünen“ Apparatschiks in den selben US-Thinktanks des CFR ausgebildet wie die sonstigen „Spitzenkräfte“ der anderen Parteien. Grüne wechseln nach ihrer Amtszeit besonders gern zu den Energiekonzernen, von denen sie letztlich auch auch die CO2-Propaganda übernommen haben. Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass die derzeitige Demokratie mehr auf die Illusion einer Verschiedenheit der Parteien als auf echten Alternativen beruht. Alle sind sich verdammt ähnlich geworden, es ist wie bei den Proficatchern. Nach der Show gehen sie gemeinsam einen heben. Ich kann nur aus meiner privaten „Stammtischerfahrung“ sagen dass die Stimmung gefährlich kippt. Viele von den Nichtwählern sind inzwischen wirklich sauer auf die bunte Smarties-Show der Bankster in Berlin.
Wahnsinn, sind hier denn wirklich nur Altlinke unterwegs? Die guten Linken, die sich über das böse rechte Establishment beschweren! Gut und böse ... wie in den Achtzigern auf den Demos. Gibt es denn immer noch so viele davon? Wird hier nix dazu gelernt?

Die "CO2-Propaganda" und "Smarties-How der Bankster"? Haaaaalllo! Die Marxistische Gruppe an der Uni ist in einem Bedeutungsloch verschwunden, die guten Linken aus den Siebzigern und Achtzigern waren teilweise von der Stasi geschmiert. Die DDR war eine Diktatur! Wirklich! Und in der
Bundesrepublik durften wir bereits vor dreißig Jahren die Grünen in die Parlamente wählen. Wirklich, durften wir. Und heute sind sie angepasster. Warum? Weil die mneisten ihrer Positionen Allgemeingut aller Parteien sind.

Das finden die verblienen Linken aber gar nicht gut. Denn wo ist denn da noch die Feindbilder? Das brauchen wir für unsere Aufteilung in GUT und BÖSE!

Nur mit der Realität hat das alles nix zu tun. Muss es aber auch nicht. Denn Euch geht es ja gar nicht um Problemlösungen, sondern nur um die persönliche Kompensation von Probleme ...

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