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Umfragen zur Krim-Krise: Deutsche zweifeln an Sanktions-Strategie
AP/dpa

Russland als Aggressor auf der Krim, der mit Sanktionen bestraft werden muss? Viele Deutsche sehen das anders. Umfragen zufolge fürchten sie Schaden für die Wirtschaft - und machen den Westen für die Krise mitverantwortlich.

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fritze28 20.03.2014, 06:26
1. problem

ist nur, das die deutschen Politiker nicht an der Meinung des Volkes interessiert sind, sondern sie sich immer an ihren großen Bruder hängen und machen was er will. Amerika gibt vor und unsere Politiker machen nach. Ziemlich Arm, ist aber so. Anstatt endlich mal eine demokratische Wahl akzeptiert wird, nein es wird gehetzt mit den Medien zusammen und stellt alles in Frage. Kein Problem, wenn der Politik 60% der Medien gehören und selber keine Demokratie mehr im eigenen Land gelebt wird

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women_1900 20.03.2014, 06:39
2.

es ist nicht der wirtschaftliche Schaden, der evtl. entstehen könnte, der mich zum Gegner der Handlungsweise unserer Regierung werden lässt. Es ist die Tatsache, dass es in meinen Augen absolutes Unrecht ist, was Merkel und Steinmeier da aufseilen.
Ich glaube, daß wir alle froh sein können, daß Putin besonnener handelt udn reagiert, als die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete EU oder gar Merkel / Steinmeier.
Ein Krieg vor unserer Haustüre zweier Atommächte kann sich wahrlich niemand hier wünschen, auch Klitschko & Co. nicht.

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m.breitkopf 20.03.2014, 06:50
3. Theater-Donner

Es geht doch nur noch darum Putin den Appetit zu verderben. Wenn man ihm die Annexion der Krim zu leicht machen würde, käme er möglicherweise auf die Idee auch nach der Ostukraine oder gar dem Baltikum zu greifen. Die Sanktions-Strategie wird die Krim nicht wieder zur Ukraine zurückbringen, das wissen die westlichen Regierungen. Trotzdem will man ein klares Zeichen setzen: Bis hierhin und nicht weiter.

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cato. 20.03.2014, 06:58
4. ...

Zitat von sysop
Russland als Aggressor auf der Krim, der mit Sanktionen bestraft werden muss? Viele Deutsche sehen das anders. Umfragen zufolge fürchten sie Schaden für die Wirtschaft - und machen den Westen für die Krise mitverantwortlich.
Die Krim ist nicht nur weit weg, die dort lebende Bevölkerung hat auch klar gemacht, dass sie Teil Russlands sein will, ist ethnisch russisch und die Krim ist nur ein Teil der Ukraine, weil ein Kommunist dieses Gebiet an eine Teilrepublik der Sowjetunion verschenkt hat (war diese Schenkung eigentlich mit dem Völkerrecht vereinbar?).

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saaman 20.03.2014, 06:59
5. Zwei Fehler

Ich halte es für genau so falsch, die Ukraine auf die Seite des Westens ziehen zu wollen, wie mit Putin & Co. Geschäfte zu machen. Putin hat jedes Vertrauen verloren. Statt Sanktionen halte ich den langsamen aber konsequenten Rückzug von allen wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland für das richtige Vorgehen. Geschäfte sollte man - auch international - nur mit vertrauenswürdigen Partnern machen. Putin ist hinterhältig. Sogar seinem eigenen Volk gegenüber.

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andikah 20.03.2014, 07:02
6. Arbeitsplätze

Beim Mindestlohn und bei der Befreiung der EEG-Umlage heult die GroKo um jeden Arbeitsplatz der dadurch vernichtet werden könnte rum. Bei Sanktionen gegen Russland ist das vollkommen egal. Dieses steuerverschwendende Berliner Kasperletheater ist nicht mehr zum aushalten.

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wolle0601 20.03.2014, 07:07
7. und jetzt bitte 1 und 1 zusammenzählen...

Also was haben wir? 1.Andere Machtblöcke verfolgen ihre eigenen Interessen. 2. Deutschland ist alleine zu klein. Resultat: Europa stärken, auch wenns manchmal etwas nervig ist.

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thomas_gr 20.03.2014, 07:09
8.

Tja, jetzt müsst ihr wohl tiefer in die Trickkiste greifen damit ihr euren Krieg haben könnt. Vielleicht eine false flag Operation?

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leberberg57 20.03.2014, 07:10
9.

Putin irrt: Nicht der Vergleich oder der Hinweis auf die deutsche Wiedervereinigung 1989 ist zutreffend. Richtig wäre der Vergleich mit 1938, als das deutsche Reich mit den gleichen Argumenten, nämlich dem Schutz der dt. Bevölkerung, das Sudetenland erst besetzte und dann "heim ins Reich" holte.

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