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Umgang mit Anti-Euro-Partei AfD: Merkel kanzelt ihre Kritiker ab
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Angela Merkel zeigt Nerven. Sie würde die Alternative für Deutschland am liebsten mit Missachtung strafen, doch drei CDU-Fraktionschefs fordern eine offensive Debatte über die neue Anti-Euro-Partei. Die Kanzlerin reagiert wütend.

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Nandiux 13.05.2013, 20:28
190.

Zitat von sysop
Angela Merkel zeigt Nerven. Sie würde die Alternative für Deutschland am liebsten mit Missachtung strafen, doch drei CDU-Fraktionschefs fordern eine offensive Debatte über die neue Anti-Euro-Partei. Die Kanzlerin reagiert wütend.
Tja, in der CDU wird eben nicht diskutiert. Kritiker werden sofort von ganz oben abgewatscht. Das ist ein ganz besonderes Demokratieverständnis. Es geht nur noch um den Machterhalt.

Laschet liegt übrigens richtig, mehr als Symbolpolitik hat Merkel nicht drauf. Wie viele Gipfel hatten wir denn schon in den letzten Jahren?

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Zaphod 13.05.2013, 20:28
191. Un-Sinn

Die Target 2-Salden sind sein Monaten im sinken begriffen, vom Höchstand mit 751 Mrd. sind sie aktuell auf ca. 610 Mrd. gesunken. Es ist daher ein Unsinn, wenn von stets steigenden Target 2-Salden gesprochen wird. Im Übrigen haben wir alle nichts davon bemerkt, dass die Salden so hoch waren - im Gegensatz zu den Griechen, die leidvoll erfahren mussten, was Sparen am falschen Ort heisst.

Niemand weiss doch, was die weiteren politischen Ziele der AfD-Führung sind. Daher taugt die AfD wunderbar zu Projektionsfläche der eigenen Wünsche und Vorstellungen. Wer sich jedoch näher mit den Herren der AfD beschäftigt, wird bald feststellen, dass viele der Spitzenkräfte sehr menschenverachtende Ansichten vertreten.

Der FDP wird gerne und zu Recht vorgeworfen, eine Klientelpolitik für die Reichen zu machen. Daher wird sie von den Reichen gewählt. Die AfD würde eine Politik gegen die Armen und Arbeitnehmer machen - kurioserweise wird sie von diesen auch noch gewählt.

Wer die AfD wählt, ohne Großindustrieller oder Millionär zu sein, dem ist nicht mehr zu helfen!

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luny 13.05.2013, 20:32
192. Nach der Theorie

Zitat von Liberalitärer
Ja Luny, aber die Bundesbank kann diese Salden nachdrucken, Natürlich entfällt damit auch das Aufwertungsargument. Aufwerten werden wir so oder so, darauf wies Herr v. Weizsäcker in der FAZ hin und damit hat D in erster Linie ein verfehltes Geschäftsmodell, vergleichbar mit Zypern oder Griechenland.
Hallo Liberalitärer,

nach der Theorie könnten wir auch in der DM aufwerten und nicht
mehr im EUR, oder habe ich Sie jetzt falsch verstanden?

LUNY

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Liberalitärer 13.05.2013, 20:32
193. Weite Welt

Zitat von jomino
Die deutschen Wählerinnen und Wähler sollten wissen, dass die AfD nicht die Rückkehr zur DM fordert! Die europäischen Verträge müssen eingehalten werden, die Demokratie gestärkt und die fatale Geldpolitik der EZB muss gestoppt werden!
Natürlich sind die unzähligen Rechtsbrüche seit der Eurorettung zu beklagen. Nur die EZB hat sich nicht nur um Griechenland zu kümmern - die Eurozone liegt noch nicht auf dem Mars. Die BoJ, die BoE, die BoC und die FED pumpen Geld in ihre Märkte. Darauf muss die EZB abseits der Insel Zypern ein Auge haben.

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miloschkowitz2 13.05.2013, 20:33
194. Na also, da ist doch was zum nachdenken!

schreibtischhengst heute, 18:57 Uhr
[Zitat von cato.anzeigen...]
Danke für das Parteiprogramm: (mit meinen Anmerkungen) Wir fordern, den Rechtsstaat uneingeschränkt zu achten. Staatliche Organe dürfen sich selbst in Einzelfällen nicht über Gesetze und Verträge hinwegsetzen. Vielmehr sind diese nach ihrem Buchstaben und nach ihrem Geist zu respektieren. *Kann darin auch die Auflösung dieses unnötigen, uneffizienten und vor allem zweifelhaften Verfassungsschutz gesehen werden?* Das Handeln jeder deutschen Regierung findet seine Beschränkungen im Völkerrecht, im Grundgesetz und in den Europäischen Verträgen. Diese sind für unsere Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung und strikt zu befolgen. *Heißt das, Deutschland kehrt aus den Kriegsgebieten zurück und setzt die Bundeswehr nur noch zur Landesverteidigung ein?* Wir fordern eine Stärkung der Demokratie und der demokratischen Bürgerrechte. Wir wollen Volksabstimmungen und -initiativen nach Schweizer Vorbild einführen. Das gilt insbesondere für die Abtretung wichtiger Befugnisse an die EU. Parteien sollen am politischen System mitwirken, es aber nicht beherrschen.*Ist darin die Änderung des Parteiengesetzes, Wahlgesetz und evtl. gar das Grundgesetz zu sehen?* Wir fordern mehr direkte Demokratie auch in den Parteien. Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt. Wir fordern, dass Bundestagsabgeordnete ihre volle Arbeitskraft der parlamentarischen Arbeit widmen. Das Mandat darf nicht unter bezahlten Nebentätigkeiten leiden.*Gilt dass auch für den Professorenstab in der AfD?* Wir setzen uns dafür ein, dass auch unkonventionelle Meinungen im öffentlichen Diskurs ergebnisoffen diskutiert werden, solange die Meinungen nicht gegen die Werte des Grundgesetzes verstoßen.*Wie kann ich mir das praktisch vorstellen? *

....fuer fortgeschrittene Gruebler wie Sie :-) Denken 'se mal schoen - mal von der, mal von der anderen Perspektive.... Schlauerle.

Und dann zum Abschluss 'ne Bitte: Schicken Sie doch mal den Link zu Frau Angela's Wahlprogram :-) Tschuess und dankeschoen!

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Zaphod 13.05.2013, 20:33
195. Eine Woche gealtert

Zitat von gonger
Bitte bleiben Sie sachlich. Die AfD muss sich als junge Partei um den Aufbau kümmern und dazu verbleibt nicht mehr sehr viel Zeit. Deshalb bleibt auch keine Zeit um am Bayern-Wahlkampf teilnehmen zu können um dort Resourcen zu binden. Auch setzt das AfD-Wahlprogramm bundespolitische bzw. europapolitische Akzente und keine landespolitischen.
Wenn die bayerische AfD auf Grund ihrer Jugend nicht in der Lage ist, einen Landeswahlkampf zu machen, wie will sie eine Woche später eine Bundestagswahl gewinnen? Eigentlich sollten sich doch bei diesem Zeitplan Synergie-Effekte ergeben.

Der Grund dürfte darin liegen, dass die Führung der AfD höllische Angst vor der Niederlage hat. Foren sind nicht die Welt, sondern Biotope, in denen sich Gleichgesinnte versammeln. 300 Forenbeiträgen sind viel, 300 Stimmen im Wahlkampf dagegen recht wenig!

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fortion 13.05.2013, 20:33
196.

Zitat von spiekr
Tante Angela zeigt Nerven und zwar eine ähnliche wie die damals aufkommende Anti-Kohl Stimmung, als man seine Fresse einfach nicht mehr sehen wollte, egal was er noch sagte.

Jetzt, wo auch der letzte naive Helmut-Fan sieht, was dieser Mensch mit seinem Eurowahn angerichtet hat ist er so verhaßt, daß er sich kaum noch öffentlich zeigen kann. Merkel wird es noch schlimmer ergehen, wenn das Eurokartenhaus einstürzt.

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s-12 13.05.2013, 20:34
197. Was glaubt die eigentlich wer sie ist?

Bin kein CDU Freund und solche Artikel zeigen mit warum! Die ist doch schon genauso so selbstherrlich wie damals Kohl. Ich schäme mich, dass diese Frau in meinem Bundesland einen Walkreis zu haben meint!

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einzelkönig 13.05.2013, 20:40
198. Europa...

Da der Euro scheitert, wird auch Europa scheitern, es sei denn, das Experiment mit der gemeinsamen Währung für Staaten mit unterschiedlich(st)en Volkswirtschaftsmodellen, Wirtschaftsschwerpunkten und Mentalitäten wird rechtzeitig beendet.
Zu DM- bzw. ECU - Zeiten gab es meines Erinnerns keine Demos auf denen Bundeskanzler als Nazis diffamiert wurden. Oder sieht so etwa das merkelsche friedliche EU-Miteinander aus?
Der Euro gefährdet Europa und erscheint mir eher als zentraler Grund europäischen Unfriedens!
Demokratie? In Europa? Nur das: Rechne sich bitte sehr jeder selbst aus, wie viele Wählerstimmen für einen deutschen Europaparlamentarier im Vergleich zu einem z. B. luxemburgischen Europaparlamentarier nötig sind. Der demokratische Grundsatz, dass jede Stimme (zumindest einigermaßen) gleich viel zählt, wird in Europa gründlichst mit Füßen getreten. Klassenwahlrecht nannte man so etwas früher. Zur "Belohnung" dürfen die Michels auch am meisten bezahlen.
Dafür dürfen Michels auch nicht bei wichtigen Themen volksabstimmen.
Der Euro als zukünftiger ECU - ok.
Schengen-Abkommen - eine Einladung an die organisierte Kriminalität.
AfD - das ist die in der aktuellen Situation vernünftigste Partei, die ich kenne, weshalb ich sie auch wählen werde.
Sagt ein - jahrelanger - rot-grün - Wähler.
Gruß
einzelkönig

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HamsterDerFreude 13.05.2013, 20:41
199. Arbeitsplätze

Wenn eine Abkehr vom Euro 100 000 Arbeitsplätze vernichtet, müssten ja genau diese 100 000 Arbeitsplätze im Zuge der Einführung des Euro damals entstanden sein. Dies hätte zu einem merkbaren Gefälle der Arbeitslosenzahl um die Jahrtausendwende führen müssen. Stattdessen jedoch verlief der Quotenlevel in bis dato ungekannte Höhen.

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