Forum: Politik
Umgang mit der AfD: Neue Willkommenskultur

Kaum schafft die AfD den parlamentarischen Durchbruch, möchte mancher ihr die Hand reichen. Das ist Willkommenskultur mal andersherum. Aber Rassisten gehören nicht in die Regierung.

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reiisa 21.03.2016, 14:39
100. Ja, das war MITTE

Zitat von bonngoldbaer
"Eine Partei, die in Baden-Württemberg 15 und in Sachsen-Anhalt 24 Prozent holt, ist auch eine Partei der Mitte, so schmerzlich diese Erkenntnis sein mag." Dann war also die Partei, die am 31. Juli 1932 in Schleswig-Holstein 51 Prozent geholt hat, ebenfalls eine Partei der Mitte?
Diese Partei war nationalistisch (rechts) und sozialistisch (links), der Durchschnitt von rechts-links = MITTE. Und das war sie tatsächlich: Aus der Mitte der damaligen Wählerschaft gewählt. Und warum? Weil die seinerzeit etablierten für den Murks in den Jahren zuvor verantwortlich gemacht wurden, weil deren ängstliche Buckelei vor den Siegermächten des WK I und Weicheierei im Nationalen und Wirtschaftlichen , gerade die Mitte verarmen ließ. Und dann kam diese Partei, versprach mit allem aufzuräumen und die Mißstände auszuräumen. Das Ergebnis will ich nicht kommentieren. Fakt ist aber, das die Nachfolgeparteien der 1930er-etablierten nichts, aber auch gar nichts hinzugelernt haben.

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wachsames_auge 21.03.2016, 14:44
101. Eine schwarz-rot-grüne Koalition

ist die beste Werbung für die AfD. Nein Augstein, man muß sie stellen, wie einst von Beust die Schill-Partei stellte, die darauf erledigt war, während die CDU ihre stärkste Phase in HH mit von Beust erlebte. Und jetzt ist es wieder die Aufgabe der CDU und zugleich ihre Chance. Insbesondere in Sachsen-Anhalt kann doch so nicht weitergemacht werden, sollen Grüne und SPD nicht nächtes mal an der 5% Hürde scheitern.

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vox veritas 21.03.2016, 14:44
102.

Zitat von schumbitrus
Wie lange musste die Linke bitte kämpfen, bis man ihr eine rechtsstaatliche Kompatibilität attestierte - und anders als bei der AfD gab es da nie Anti-Demokraten à la Höcke. Was die AfD - Dank an Herrn ......
Nett gedacht, aber die Nachrichtendienste - also auch der Verfassungschutz - wurden von den linken Parteien so ziemlich "kastriert" und in ihren Möglichkeiten eingrenzt, so daß eine Beobachtung doch ziemlich schwierig sein dürfte. Zudem müsste man der AfD erst einmal nachweisen, daß sie bemüht ist, die Freiheitlich Demokratische Grundordnung abzuschaffen.

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bjbehr 21.03.2016, 14:48
103. Gebetsmühlenartige Verallgemeinerung

Des Anteils von Rassisten und Nazis möchte sich auch die AfD entledigen, werter Herr Augstein. Im Übrigen auch diverser weiblicher Köpfe ihres Vorstands. Und zum Glück entscheiden weder Sie noch andere Einzelne, die es gerne hätten, darüber, ob diese Partei in den Bundestag oder mit anderen Parteien koalieren will oder SOLL, wie Sie es schreiben, sondern der Wähler. Sie schauen angesichts Ihrer gebetsmühlenartigen Verallgemeinerung mindestens so wenig über den Tellerrand, wie es diese o.g. Rassisten und Nazis zu tun vermögen. Und bitte warten Sie doch noch den AfD-Parteitag Ende April ab und ihre Abstimmung über das Parteiprogramm. Dann können Sie immer noch drüber herziehen, wie überhaupt seit Bestehen noch über jeden Pups hergezogen wurde - im Übrigen statt mit Sinn und Verstand mit Häme, Spott und Bissigkeit.

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Rennbahner 21.03.2016, 14:48
104. Demokratiefeindlich

Es ist das erste Mal, dass ich in einem der führenden deutschen Medien lese, dass ein Mitarbeiter kaum verhohlen erklärt, Demokratie nur zu schätzen, wenn das Wahlergebnis stimmt. Eine solche Äußerung würde jedem AfD-Politiker - zu Recht - um die Ohren geschlagen werden, ein rechter Journalist dürfte danach seinen Hut nehmen. Wenn man demokratische Prinzipien ablehnt, ist man kein Demokrat und steht nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes - Augstein zeigt hier seine elitäre, linksextremistische (nur linksradikal ist man dann nicht mehr ) Einstellung. Dass die Redaktion des Spiegel das zulässt, ist auch mit der Erbenstellung von Augstein nicht zu entschuldigen.

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xxbigj 21.03.2016, 14:56
105.

Ganz ruhig bleiben. Durchatmen. Denken! Warum denken Sie denn, dass so viele Leute sich über die AFD beklagen so wie Herr Augstein? Weil sie linke Spinner sind? Weil sie gelangweilt vom Leben sind? Weil sie die Demokratie hassen? Nein! Die AFD muss erst beweisen, ob sie wirklich eine Demokratische Partei. Weil wir haben in Deutschland schlechte Erfahrungen mit den Rechten Partein. You know?

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neu_im_forum 21.03.2016, 14:56
106. Bin

entsetzt wie viele hier die AfD schönreden!

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Posaunist545 21.03.2016, 14:58
107. Die AFD

ist für mich das gleiche wie die NPD. Und was die Faschisten hier für Kommentare abgeben, da wird einem schon Angst. Adolf lässt grüßen.

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Aberlour A ' Bunadh 21.03.2016, 14:59
108. Und tschüss!

Ich würde den AfD-Wählern keine Träne nachweinen. Das ist das Beste, was man tun kann. Wer so dämlich ist eine Partei zu wählen, die noch nicht einmal ein Programm am Horizont hat, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Und wer sich als Arbeiter den nationalkonservativen und wirtschaftskonservativen Alteliten dieser Partei vor die Füße schmeißt, die lieber heute als morgen die Errungenschaften des Sozialstaats - die natürlich selbst auch Errungenschaften aus 150 Jahren Arbeiterbewegung sind - abschaffen würden, wenn sie nur die Macht hätten, dem muss sogar jener gute Wille verweigert werden, der einem ansonsten bei fehlenden intellektuellen Fähigkeiten zugebilligt wird.

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dritter_versuch 21.03.2016, 15:04
109. Näää

Zitat von lalito
Die Wahlwerbung war die Lenor-Aprilfrische versus Essig-Essenz was den Programmentwurf anbelangt, so einfach wie Sie das schildern war es nun doch nicht. Gut, mit den drei Farben im Fähnchen als ausgewiesene Systemrelevanz auf blauem Grund daherzukommen - macht der rechte Rand halt gern, muss man sich ja nicht von beeindrucken lassen.
Für Lenor-Aprilfrische war das aber zu sehr rechter Mief.

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