Forum: Politik
Umgang mit der AfD: Rechtsschwenk, marsch!

Soll man mit der AfD reden? Natürlich soll man, was für eine Frage in einer Demokratie. Nur ist die AfD gar nicht das Problem - sondern Politiker und Kommentatoren, die sich jetzt vor Schreck nach rechts drehen.

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hugahuga 25.01.2016, 13:39
1. Danke, Herr Augstein

auch in meinen Augen ist die AfD nicht das Problem. Und da mir die von Ihnen erwähnten Politiker, die sich "nach rechts drehen" herzlich egal sind, wird das meine Entscheidung, die AfD zu wählen, auch nicht beeinflussen.

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MurkselsOpfer 25.01.2016, 13:42
2. Schöner Beitrag, nur es fehlen die Argumente

Es ist verständlich, dass den Anhängern der blockparteien die "neue Rechte" als Feindbild gelegen kommt. Und natürlich sollten Argumente ausgetauscht werden. Das Problem ist, die Blockparteien argumentieren nicht, sie beleidigen und verunglimpfen. In einer Diskussion müssten sie sich stellen und klar sagen, wo und wie die AfD die Unwahrheit gesagt hat. Wo und wie die AfD Lösungen gegen geltendes Recht verstossen. Und genau das wird nicht funktioniren, da in den letzten Jahren die Blockpolitiker und die Medien gelogen haben und zumindest die Blockpolitik wiederholt gegen gesetze verstossen haben und dabei immer von den Medien gedeckt wurden. Politiker und Medien drehen nicht nach rechts, sie drehen auf Kurs Warhheit. Und das muss den Eliten im Land weh tun, weil die Wahrheit vor vielen Jahren als erstes ein opfer der sogenannten "Demokratie" geworden ist. Und natürlich liegt die Wahrheit rechts, weil Links sie seit Jahrzehnten nicht mehr braucht und wegdrückt. Und ja, es ist verachtend, was die AfD macht. Sie verachtet, wie viele menschen im Land auch, Politiker und Presse - aus gutem Grund.

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meimic29 25.01.2016, 13:45
3.

Guter Text, aber warum ist jetzt die AfD schuld. Es ist, wie bei Krankheiten, wo man auch nicht die Symptome bekämpfen sollte, sondern die Ursachen. Man kann nicht von der Hand weisen, dass die Befürchtungen, die vor einem Jahr geäußert wurden sich bis heute manifestiert haben - manche sogar schlimmer als befürchtet.
Das nun die AfD oder andere Parteien (die streng genommen recht hatten) nun noch eins drauflegen liegt in der Natur der Sache, denn die Befürchtungen von Gestern sind heute bereits Realität.
Sie nun nicht mehr in Talkshows einzuladen, Ihnen praktisch nicht nur zu empfehlen "die Klappe zu halten", sondern Ihnen diese aktiv zuzuhalten halte ich für extrem schädlich.

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basimir 25.01.2016, 13:49
4. Menschen sind keine Ratten!

Im Artikel werden Menschen (AfD-Wähler) als Ratten bezeichnet. So viel zum Thema Menschenfeindlichkeit der "Rechten"....

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jan07 25.01.2016, 13:49
5. Einer gegen den Rest

Wenn die Talkshows tatsächlich die AfD erst stark gemacht haben sollte, dann kann ich nur sagen: 'Respekt, Ihr AfD'ler!' Denn wenn wirklich mal ein Vertreter der AfD eingeladen war, sah er sich meistens einer Phalanx von mehreren Gegnern gegenüber, die nur ein Ziel hatten: ihn verbal niederzumachen. Wenn das dann tatsächlich zur Stärkung der AfD beigetragen hat, müssen die Argumente der Gegner sehr schwach sein.

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wirep 25.01.2016, 13:50
6.

"Darum ist die Lüge ihr politisches Prinzip, und ihre Taktik ist die Täuschung."
Und wo genau liegt in diesem Punkt der Unterschied zwischen der AfD und den anderen Parteien?

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globalstylebln 25.01.2016, 13:53
7. Schuld am Erstarken der AfD

... hat doch wohl vor allem die CDU Merkels mit ihrer wählerverachtenden Politik!
Schon seit Jahren hat Merkel die CDU ausgehöhlt und gnadenlos nach links getrimmt, dabei teils die SPD noch links überholt.
Das blenden sie, lieber Herr Augstein, natürlich wieder komplett aus. Deutschland braucht eben auch eine konservative Partei - und die CDU ist das nicht länger. An den treffenden Spruch von Strauß muss ich sie wohl nicht erst erinnern?

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w.o. 25.01.2016, 13:54
8.

Zitat von MurkselsOpfer
Es ist verständlich, dass den Anhängern der blockparteien die "neue Rechte" als Feindbild gelegen kommt. Und natürlich sollten Argumente ausgetauscht werden. Das Problem ist, die Blockparteien argumentieren nicht, sie beleidigen und verunglimpfen. In einer Diskussion müssten sie sich stellen und klar sagen, wo und wie die AfD die Unwahrheit gesagt hat. Wo und wie die AfD Lösungen gegen geltendes Recht verstossen. Und genau das wird nicht funktioniren, da in den letzten Jahren die Blockpolitiker und die Medien gelogen haben und zumindest die Blockpolitik wiederholt gegen gesetze verstossen haben und dabei immer von den Medien gedeckt wurden. Politiker und Medien drehen nicht nach rechts, sie drehen auf Kurs Warhheit. Und das muss den Eliten im Land weh tun, weil die Wahrheit vor vielen Jahren als erstes ein opfer der sogenannten "Demokratie" geworden ist. Und natürlich liegt die Wahrheit rechts, weil Links sie seit Jahrzehnten nicht mehr braucht und wegdrückt. Und ja, es ist verachtend, was die AfD macht. Sie verachtet, wie viele menschen im Land auch, Politiker und Presse - aus gutem Grund.
Herr Augstein hat völlig recht: Gegenhalten gegen die sog. Alternativen für Deutschland.
Um damit gleich anzufangen: Wer die im Bundestag vertretenen Parteien pauschal als "Blockparteien" bezeichnet, kann kein Demokrat sein. Dieser Begriff aus der DDR dient allein dazu, verächtlich zu machen und zu diffamieren. Wer ihn verwendet, will keine Diskussion mit den anderen. So sind sie halt, die Anhäger der Nie-und Nimmer-Alternative für Deutschland

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wurzer 25.01.2016, 13:55
9. Wurzer

Wenn man das Verhalten der etablierten Parteien insgesamt analysiert, braucht man sich nicht über die Entwicklund der AFD wundern.
Statt zu regieren, Giften sich die Koalitionäre gegenseitig an. Einfach lächerlich.
Es gibt keine fähigen Politiker mehr in unserem wunderbaren Deutschland. Ein Schmidt, ein Brand, ein Adenauer, ein Wehner, ein Erler, ein Ollenhauer, um nur einige zu nennen, fehlen dieser Republik.
Auch die Tätigen in Brüssel sind mit einer begnadeten Einfalt gesegnet(Schulz,Öttinger usw.).
Wo führt das alles hin?

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