Forum: Politik
Umgang mit der AfD: Rechtsschwenk, marsch!

Soll man mit der AfD reden? Natürlich soll man, was für eine Frage in einer Demokratie. Nur ist die AfD gar nicht das Problem - sondern Politiker und Kommentatoren, die sich jetzt vor Schreck nach rechts drehen.

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mmcontrol 25.01.2016, 15:20
100. Wer lügt, wer verstößt gegen Gesetze?

Die Parteigründung der ALTERNATIVE für D.war die Antwort auf eine alternativlose Kanzlerin, welche für die Rettung Griechenlands, besser des Euros, einen gut dreistelligen Milliardenbetrag dem Steuerzahler aufbürdete. Im Mai 2010 sagte diese Kanzlerin noch:"Keinen Cent für die Rettung Griechenlands". Mit dem Flüchtlingsproblem geht das Lügen unserer Kanzlerin weiter. Das Grundgesetz wird in Artikel 16 a nicht eingehalten. Flüchtlinge kommen z.T. über 5 sichere Drittstaaten (GR, Mazedonien, Kroatien. Serbien Österreich) und haben somit kein Asylrecht nach dem Grundgesetz. Nichts anderes sagt die AfD und bei AnneWill auch Frau von Storch. Nicht eingehalten werden von der Regierung auch die Maastrichtkriterien, das Schengen-Abkommen, das Dublin-Abkommen- also wer verstößt gegen bestehende Gesetze? - das sagen sogar Verfassungsrichter! Wenn alle Flüchtlinge auf einem Boot nur auf eine Seite gehen, kippt das Boot. Es ist sozusagen absolute Vernunft, ausgleichend auf
die andere Seite des Boots zu wechseln. Und da ist als einzige Partei in diesem Parteieneinheitsbrei die AFD/ALFA noch vorhanden. Politiker wie Kauder, Schäuble, Dreyer machen es sich zu einfach, die Argumente der AfD zu überhören. Auch ein Herr Laschet, der gestern Abend absolut beleidigend gegenüber Frau von Storch auftrat ("Ihre geistige Untergrenze haben Sie ja bewiesen"). Solche Politiker sind allein wegen ihrer Menschenverachtung nicht wählbar. Deshalb werde ich als Akademiker AfD wählen müssen, Herr Augstein! Ihre Häme und Intoleranz verdienen ebenso meine Verachtung. AfD ist nicht Herr Höcke, AfD ist die Hoffnung vieler auch sicher nicht rechtsradikaler Bürger auf ein Überdenken der bisherigen (Merkel-) Politik in Bezug auf den Euro, Europa und die von unserer Kanzlerin losgetretene Flüchtlingslawine.

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hugahuga 25.01.2016, 15:20
101. Und wenn es

Zitat von wolly21
Haben Herr Augstein (dessen Kommentare ich sonst sehr schätze) und die anderen Feinde der AfD sich eigentlich mal gefragt, warum die AfD plötzlich so stark geworden ist? Woher kommen auf einmal 10% (und mehr) potentielle Wähler der AfD ? Sind da plötzlich 2, 3, 4..Mio Neo-Nazis aus dem NICHTS geboren worden ? Ist es nicht die Schuld von CDU/CSU und SPD, die sich mit ihrer Politik so weit vom Wähler entfernt haben, ihre Politik so schlecht kommuniziert haben, die so wenig auf den Wähler gehört haben, daß sich eine ALTERNATIVE zur Merkel-/Gabriel-schen ALTERNAtIVLOSIGKEIT entwickeln MUSSTE ?
auch nur den einen Grund gäbe, die AfD zu wählen - er ist wichtig genug. Sind nicht die etablierten Parteien dafür, dass TTIP eingeführt wird, damit die Konzerne (in der Regel die US amerikanischen) künftig noch mehr Eingriffsmöglichkeiten in staatliche Strukturen haben, diese sogar einklagen können? Das richtet sich - wie das Beispiel NAFTA ganz deutlich zeigt - gegen den Bürger. Und unseree Etablierten wundern sich dann, dass der Bürger da nicht mitmachen will, da dieser aus Erfahrung weiß, dass er am kürzeren Hebel sitzt, wie tausendfach in der Vergangenheit zu erfahren war.
TTIP als Grund - wäre bereits ausreichend NICHT eine der etablierten Parteien zu wählen.

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mactan_ph 25.01.2016, 15:21
102.

Die Follower von J. Augsteins Thesen werden hier auch immer weniger. Kein Wunder bei solch einer Kolumne, das in die rechte Ecke stellen und verteufeln der AfD zieht nicht mehr. Das Erstarken der AfD haben erst Leute wie sie und Politiker ala Merkel möglich gemacht. Die einen durch Tatschenverfälschung, die anderen durch Vefassungs-und Gesetzesbrüche.

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noodles64 25.01.2016, 15:21
103.

Die politischen Positionen der AfD wurden vor noch nicht einmal 6 Monaten als rechtsradikal von den etablierten Parteien und Journalisten verurteilt. Jetzt machen sich die im Parlament vertretenen Parteien die gleichen Argumente sich zueigen. Verlogener geht es nicht mehr. Seit Sylvester ist di Stimmung umgschlagen und selbst der linkste Grüne ruft nach mehr Polizei. Als die AfD auf No Go Gegenden aufmerksam machte und mehr Polizei forderte schrien alle das wäre "rechte" Hetze und wiegelte ab. Auch in den Medien ist die Stimmung umgeschlagen. Was vor 3 Monaten noch rechte Hetze war, ist selbst bei den linken Journalisten als Standpunkt angenommen worden. Ob die AfD eine ECHTE Alternative ist sei dahin gestellt, aber sie ist allemal wert angehört zu werden ohne das Prädikat Nazi oder Rechtsradikal. Den Grünen oder der Linken sagt ja auch keiner in jeden zweiten Halbsatz sie seien Linksradikal oder Stalinisten, obwohl es genauso zutreffend wäre wie die Vorwürfe gegen die AfD.

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geisterfahrerii 25.01.2016, 15:22
104. Klar..

Klar lächeln die Rechten immer. Einen besseren Wahlkampf, als die anderen Parteien allesamt für sie machen, hätten sie niemals hin bekommen. Und da die etablierten Parteien alle weiterhin keine Lösung für die Probleme suchen wollen, werden sehr viele ihr Kreuz bei der AfD machen. Und das ganz zu recht.

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evita_4 25.01.2016, 15:23
105. Danke,

für diesen aufschlussreichen Kommentar, es ist für mich ganz selbstverständlich, dass ich, nachdem man versucht, diese Partei mit allen Mitteln der hasserfüllten Diffamierung auszugrenzen, die AfD wähle.
MfG M.K.

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hugahuga 25.01.2016, 15:23
106. Zu Ihrem

Zitat von newbie99
Die Entwicklung, die sich hier in einem Erstarken der AfD manifstiert, zeigt sich ja nicht nur in Deutschland. In Griechenland oder Italien starten die Links-Populisten durch, in Frankreich oder in Ländern Osteuropas ihre Kollegen von der rechten Seite. Sie alle haben vor allem eines gemeinsam: Eine simple Antort, wider der Vernunft, auf jedes noch so komplizierte Problem! Man könnte fast meinen, der europäische Wähler gebe sich derzeit alle Mühe, die Vernunft zu überwinden und sich endlich den stumpfen, meist menschenverachtenden aber immer auch völlig kontraproduktiven Illusionen hinzugeben. Warum die "etablierten" Parteien nicht mitmachen beim schönen Hau-Drauf, konnte man hier ja einige Posts weiter vorne lesen: Das sind natürlich alles nur Blockparteien. Und die Medien lügen kräftig mit. Worin liegt die Lösung? Bei unserem Problem auf jeden Fall in der Entmenschlichung der Flüchtlinge, in dem man ihnen schon einmal pauschal ansteckende Krankheiten oder kriminelle oder gar terroristische Karrieren andichtet. Für micht ist klar: Dauerhaft werden wir diese Mengen an Flüchtlingen nicht aufnehmen können. Aber ich bin nicht bereit, grundlegenste humanistische Werte aufzugeben, nur um hier eine schnelle "Lösung" herbei zu führen.
letzten Satz: Da werden Sie - Ihren Vorsatz in Ehren - aber sicher sehr bald von der Wirklichkeit eingeholt werden. Denn eines ist sicher nicht vorhanden: Zeit
Gibt es keine einigermaßen schnelle Lösung - wird es keine Lösung mehr geben können.

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sarkasmis 25.01.2016, 15:23
107.

Simple Antworten geben gern auch Linke:
- kein Mensch ist illegal
- No borders, no Nation
- Wir müssen nur genug Geld in die Hand nehmen, dann klappt das mit der Integration schon
- Flüchtlinge lösen den Fachkräftemangel
- von der Million Flüchtlinge hat jeder einzelne einen legitimen Grund nach Deutschland zu fliehen.
- Rechte lügen, wenn sie den Mund aufmachen.

Ich warte drauf, dass Augstein ein Buch schreibt: "Von den Rechten un ihren Lügen"

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Over_the_Fence 25.01.2016, 15:24
108. Da haben Sie Recht

Zitat von gnarze
.... Mich deucht, dass die Vertreter der etablierten Parteien leider nicht in der Lage sind, die AfD zu demaskieren.
Ich habe mir den AfD Spitzenkandidaten Uwe Junge auf einem Wahlkampftermin angehört.
Ein Oberstleutnant, der zweimal in Afghanistan war.
Der kann aus eigener Erfahrung über die "Demokratisierungsfähigkeit" und Sitten der lokalen Bevölkerung reden.

Derlei Praxiserfahrung ist natürlich ganz gefährlich für Leute wie Frau Dreyer. Daher kann ich ihren Wunsch einer direkten Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen gut nachvollziehen.

Der Mann war 30 Jahre in der CDU, was in den Medien aber wesentlich weniger Beachtung findet als seine kurze Mitgliedschaft bei der Partei "Die Freiheit". Letztere passt natürlich viel besser in das Bild, welches man von der AfD zeichnen möchte.

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Spiegel-Leser-78 25.01.2016, 15:24
109. Demokratie sieht anders aus

Unsere großen Volksparteien haben Angst, große Angst auch nur ein Prozentpünktchen zu verlieren.
In Deutschland herrscht schon lange keine Meinungsfreiheit mehr.
Egal welche Meinung man äußert, man wird immer in eine Ecke gestellt.
Warum sehen die nur Schwarz-Weiß?
Wenn bei denen in der Partei ein Politiker etwas rechtes sagt ist er doch nicht auch gleich ein Nazi?

Traurig ist das eine Partei wie die AFD sofort vernichtet werden muss nur weil sie gefährlich werden können.

Klar ist die Politik von der AFD manchmal grausam aber die Bundesregierung ist auch nicht besser.

Die AFD geht auf Wählerfang in den Schichten der Gesellschaft die meistens sowieso nicht wählen gehen würden.
Davor haben die Angst.

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