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Umgang mit Maaßen: SPD wirft Kramp-Karrenbauer "Herumeiern" vor
Jörg Carstensen / DPA

Mit unklaren Aussagen zum Umgang mit Ex-Verfassungsschützer Maaßen hat die CDU-Chefin ihre Partei irritiert. Nun schaltet sich der Koalitionspartner ein und fordert von Kramp-Karrenbauer eine klare Haltung.

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Cannonier 19.08.2019, 06:51
1. Maaßen ist das Problem der CDU

Die SPD sollte sich da mit Blick auf die eigene Situation raushalten. Sie wird aus AKKs Herumeiern kein Kapital schlagen oder gar Sympathien und Stimmen zurückgewinnen.

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dasfred 19.08.2019, 07:04
2. Da kann sich die SPD auch mal ins Gespräch bringen

Wenigstens hat man bei Sarrazin sofort reagiert, auch wenn es mit dem Parteiausschluss nicht funktioniert hat. Maaßen hat man zu lange, zuviel durchgehen lassen. Immer nur das Gequäke, die CDU sei unter Merkel nach links gerutscht. Wo ist die CDU links? Alles, was die SPD in die Koalition eingebracht hat, wurde so lange verwässert, bis es Wirkungslos wurde. Die Mietpreisbremse funktioniert nicht, der Mindestlohn ist zwar da, muss aber selbst eingeklagt werden, wenn der Arbeitgeber nicht zahlt. Gegen Mini-Rente wird jeder Ansatz von der CDU blockiert, der die Betroffenen besser stellt. Selbst bei der Ehe für alle durften die CDU Mitglieder bei Positionen von vorgestern verharren. Die Umverteilung von unten nach oben geht fröhlich weiter. Wer bei diesen Zuständen die CDU immernoch links sieht, muss sehr weit rechts außen stehen.

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nikaja 19.08.2019, 07:12
3. Muedigkekt der SPD

Am Bsp des Umgangs der CDU mit ihrem rechten Uboot Maassen zeigt sich die Flachheit und Unfaehigkeit der SPD. Ohne eigene Konzepte vorzulegen sucht man sich Themen, um den GroKo-Partner nass zu machen. Da hat man leider beim Thema Maassen ins Klo gegriffen. Wie konsequent geht die Partei mit ihrem Sarrazin um ? Auch geht der Eiertanz ueber Parteiausschluss ueber Jahre und nix passiert. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, oder es geht ins Laecherliche und da sind wir mittlerweile angekommen.

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waldgeist 19.08.2019, 07:48
4. AKK ist durch

Da helfen auch keine Bahnfreifahrkarten für Soldaten mehr. Spätestens mit ihren Aussagen zu Rezo und ihrem kruden Verständnis von Meinungsfreiheit ist sie bei vielen untendurch. Ihre Beförderung zur Verteidigungsministerin diente meines Erachtens ohnehin nur dazu, sie über einen Schleudersitz loszuwerden.

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Kapustka 19.08.2019, 07:57
5. AKK kann es nicht

Auch wenn der Spiegel sie mit der Anti-Merz Kampagne (Millionär, Privatflugzeug, Blackrock,...) nach Kräften unterstützt hat: Merz wäre die bessere Wahl gewesen. AKK hat die Union auf 26 Prozent geschrumpft. Und produziert im Wochentakt handwerkliche Fehler.

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claus7447 19.08.2019, 08:00
6. Die CDU hat kein Führungspersonal

Es zeigt sich, die falsche Person am falschen Platz. Und dann noch zwei Jobs parallel zu machen. AKK war ja schon als Vorsitzende komplett überfordert. Mir tut die Bundeswehr leid, die sicherlich massive Probleme hat und eine klare Steuerung benötigt.

Aber die CDU hatte und hat die Wahl. Jetzt nochmal die Pferde wechseln. Es würde nicht besser. FM würde aus der Partei einen FDP Clon machen, und der unsägliche Maassen würde vermutlich sofort mit der AfD ins Bett. Aber wie wäre es dann, wer mit Hunden ins Bett geht, wacht mit Flöhen auf. Das erlebt gerade ein Herr Kurz.

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claus7447 19.08.2019, 08:30
7. nikaja heute, 07:12 Uhr

Zugegeben, ein Parteiausschlussverfahren ist mühselig, anstrengend und mit Personen wie Sarrazin wie Maassen ein langwieriger Prozess. Aber das Thema Sarrazin ist erledigt, der Ausschluss ist bestätigt, ein weiterer Einspruch des Herrn Theaterdonner. Es geht aber in erster Linie um das herumeiern, nach dem Motto, ich habe eine Idee oder vielleicht doch nicht. Und das sollte man der AfD überlassen, deren Taktik ist darauf basierend.

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karlo1952 19.08.2019, 08:34
8. @ 2. dasfred - Ich büßte nicht

wo die SPD bei Sarrazin sofort reagiert hätte. Die sind soweit wie die CDU mit Maaßen. Und die CDU ist aufgrund der Koalition mit der SPD in den Augen der Wähler zu weit nach links gerutscht. Wäre sie noch da, wo sie ursprünglich war, wäre die AfD niemals so stark geworden, wie sie heute ist.

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bernie86 19.08.2019, 08:37
9. Unglücklich

Also möchte AKK den Parteiausschluss nicht ins Spiel gebracht haben, sondern hat sich nur unglücklich in einem redigierbaren Interview ausgedrückt.
In dem Fall muss sie dringend an ihrer Medienkompetenz arbeiten, eine so einfache Frage sollte sie nicht derart in Bedrängnis bringen. Dass die alte Tante SPD das entsprechend zum Anlass nimmt, ihre unrühmliche Vergangenheit gescheiterter Verfahren gegen Sarazzin unter den Teppich zu kehren, war klar. Sie hätten es auch beim guten Ratschlag "klappt nicht, kostet nur Wählerstimmen und sorgt für Unruhe" belassen können.

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