Forum: Politik
Umstrittene Antiziganismus-Studie: Kritische Fragen unerwünscht

Warum ist man bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bloß so wahnsinnig empfindlich? Ein paar Fragen zu einer Studie an die Pressestelle und schon treten die Anwälte einer Medienkanzlei auf den Plan.

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Zappa_forever 07.10.2014, 17:50
40. Tja...

Zitat von Bernd.Brincken
Die Kommentare von Fleischauer sehe ich meist kritisch, aber wenn der Sachverhalt wie geschildet zutrifft, ist das schon ein trauriger Versuch, die Medien einzuschüchtern. Gerade eine "Antidiskriminierungsstelle" sollte sensibel dabei sein, das Fundament ihrer Existenz - das Problem echter Diskriminierung - nicht durch inflationäres Echauffieren zu diskreditieren.
...die Inquisition musste für Ihr Fortbestehen auch immer wieder Ketzer hervorbringen bzw. aus der Luft greifen.

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binz 07.10.2014, 17:50
41. Bravo

Es ist langsam so weit, dass auch ich mich als stinknormaler Durchschnittsbürger diskriminiert fühle!

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derausdemregenkam 07.10.2014, 17:52
42. Überflüssig wie ne Tarantel

auf der Sahnetorte ist diese Stelle. Aber Hauptsache ein paar Leute können sich wichtig nehmen und einen schlauen Lenz machen. Abenteuerlich, wie sinnlos die Kohle der Steuerzahler verbraten wird. Erinnert mich an die Zeit, als es schick war, dass fast jedes Kuhkaff eine Frauenbürgermeisterin haben musste.

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ddrbewohner 07.10.2014, 17:56
43. Treffer, versenkt

In BW gibt es auch so ein Ministerium, nenn sich Integrationsministerium.

Die Ministerin nutzt ihr Ministerium vorwiegend, um auf Staatskosten Verwandte und Freunde in der Türkei zu besuchen (nein, es gibt keine anderen Ausländer in BW, nur Türken, zumindest laut Integrationsministerium).

Stellt sich jetzt die Frage, wohin reist die Diskriminierungsbeauftragte denn so auf Staatskosten? Oder fährt die einfach nur fette Autos mit (natürlich) männlichem Chauffeur?

Egal, alleine der Gedanke, dass die beiden Damen NICHT in der Politk sondern ein Teil der richtigen Gesellschaft wären, lässt mich erschaudern. So sind sie gut aufgehoben.

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anders_denker 07.10.2014, 18:02
44. Nun bin ich wahrlich kein Fleischhauer Fan

aber hier gebührt ihm mal wieder Applaus.

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doc.nemo 07.10.2014, 18:02
45. Zensur ist verboten!

Frau Lüders hat nicht als Privatperson gehandelt, sondern in ihrer Eigenschaft als Behördenleiterin als Repräsentantin des Staates, insofern sind ihre "Persönlichkeitsrechte" im Zusammenhang mit ihrer hoheitlichen Tätigkeit zweitrangig. Hier wird wohl im Namen oder Auftrag einer Behörde versucht, Einfluss auf die Medienberichterstattung zu nehmen. Das ist Zensur im verfassungsrechtlichen Sinn und daher verboten.

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pojarkow 07.10.2014, 18:03
46. Gute Erfahrungen

Also ich habe ganz gute Erfahrungen mit dieser Stelle. Als die Post sich ganz hochoffiziell weigerte, Unterschriften meiner Frau im Postident-Verfahren zu beglaubigen, weil man ihren russischen Pass angeblich nicht lesen kann, hat sie ganz schön gewirbelt und die Post zum Einlenken gebracht. Betroffen waren nicht nur viele hier lebenden Russen sondern z.B. auch Griechen etc. Die schreiben in ihren international anerkannten und genormten Pässen ja auch nicht Deutsch, sondern Latein. Da stand statt Deutsch "Name" dann englisch "Name". Klar kann die Post das nicht lesen. Die Antidiskriminierungsstelle hat eingegriffen und das nachhaltig abgestellt bis in die letzte Postfiliale. Wenn wir in diesen Dingen so weltläufig sind wie die von Fleischhauer so geschätzten USA, dann brauchen wir so eine Stelle vielleicht nicht. Aber die Piefkes brauchen eine, das ist fakt. Im Provinznest Berlin (armselig und unsexy) allemal.

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tabernakelmenetekel 07.10.2014, 18:03
47. wer nimmt denn auch bitte eine studie

Oder die antidiskriminierungsstelle auch noch ernst? Die graben sich doch wie die öffentlich rechtlichen selbst den sand unter den Füßen weg. Interessant wäre doch aber, ob denn die anfragen noch seriös beantwortet wurden? Und da heißt es immer, dass kein geld da sei. Liebe antibehörde: in mannheim wollte man werbung für gottkennen.de per plakate in der stadt schalten lassen durch campus für christus. Wurde abgelehnt mit dem argument, keine religiöse werbung. Vor einem jahr waren aber plakate von der ditib mit koranversen noch in ordnung

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KlausHofer 07.10.2014, 18:18
48. Einsparpotential ....

Der Artikel von Herrn Fleischauer trifft den Kern. Die Antidiskriminierungsstelle schöpft ihre Existenzberechtigung aus der Vermutung, daß in Deutschland alle möglichen Minderheiten diskriminiert werden. Und zum Beweis werden dann Studien in Auftrag gegeben, die dies untermauern sollen. Pech nur,
wenn die hinzugezogenen Wissenschaftler das offenbar von der Chefin dieser Behörde in ihrem Sinne "beeinflusste" Ergebnis relativieren und uns Deutschen nicht eine so negative Haltung gegenüber Sinti und Roma attestieren, wie es Frau Lüders gerne hätte. Wird das dann publik gemacht, so wird ein Anwalt beauftragt.
Wenn man bedenkt, welche unsinnigen Vorschläge Frau Lüders schon in der Vergangenheit gemacht hat ( z.B.
nur noch anonymisierte Bewerbungen zuzulassen ) so muß jedem klar werden, daß dort Leute arbeiten, welche von der Lebenswirklichkeit weit entfernt sind.
Der Etat der Antidiskriminierungsstelle von 3 Mio € p.a.
zuzüglich der sicherlich nicht unerheblichen Personalkosten für 27 Mitarbeiter bieten ein hervorragendes Einsparpotential. Das Geld sollte besser für unsere Schulen ausgegeben werden.

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Criticz 07.10.2014, 18:23
49. Diskriminierungsschutz für alle - bis auf Männer

"Henryk M. Broder... es nicht länger hinnehmen wollte, dass man ihn bei den Grünen als "alten, weißen Mann" bezeichnete. Die Antwort war, dass man ihm leider nicht helfen könne."

Das ist typisch für die ADD. Jegliche Anfrage, ob Männer z.B. durch Quoten/Förderprogramme nur für Frauen usw. benachteiligt werden könnten, werden entnervt abgewiesen.

Es wird dort mit zweierlei Maß gemessen. Ein Mann als Opfer kommt - darf nicht vorkommen.

Das zeugt natürlich von einem gänzlich fehlenden Gerechtigkeitsverständnis, denn alle Menschen sollten dort, wenn sie wegen des Geschlechts diskriminiert werden, Gehör finden. Es ist zudem auch gesetzteswidrig, denn das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) gilt selbstredend für alle. Dass ausgerechnet die Antidiskriminierungsstelle das ignoriert spricht Bände - auch über die Führung.

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