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Umstrittene Syrien-Politik: Republikaner gegen Trump
JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX

"Kurzsichtig und unverantwortlich": Der US-Präsident gerät wegen des geplanten Truppenabzugs aus Nordsyrien vor allem in den eigenen Reihen unter Druck. Was steckt dahinter?

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Marinus_Ladegast 08.10.2019, 06:56
1. Taktisches Eigentor?

Da wollen wir doch mal sehen, ob sich Trump mit diesem Schritt nicht selbst in den Fuß geschossen hat. Vielleicht setzt jetzt auch einmal beim vernageltsten republikanischen Senator der Denkprozess ein, dass dieser Präsident nur auf seinen eigenen, kurzfristigen Vorteil bedacht ist und für dieses Ziel verbrannte Erde hinterlässt. Nichts anderes kritisieren die Demokraten schon seit Jahren.

Schon jetzt tun sich die Republikaner merklich schwer, Trumps Verhalten in den News-Sendungen des Landes zu verteidigen. Egotrips wie dieser Abzug dürften die diesbezügliche Bereitschaft nicht gerade erhöhen.

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cemalaslan01 08.10.2019, 06:56
2. Türkei wird..

Das Problem was hier aufgeworfen wird war vorauszusehen.
Die Türkei will Gebiete erobern und zieht im den Krieg, was leider von einigen Medien in unserem Land toleriert wurde und auch Zustimmung fand.

Mir persönlich kam es so vor als würden einige Journalisten den Umfang des Geberden der Türkei nicht verstehen.

Die Regierung der Türkei wird von einer ultra rechten und Fanatiker unterstützenden Regierung gestellt. Jeder Meter der hier ihr überlassen wird ist eine Niederlage.

Auf der anderen Seite wurde der Westen vorgeführt und seine moralischen Vorstellungen bloßgestellt. Deutschland unterstützt im Gegensatz zu den USA die Türkei bedingungslos. Diese Türkei ist nicht die Türkei der letzten Jahrzehnte

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michamuc 08.10.2019, 06:57
3. Die Luft wird dünner...

Für den POTUS! Und es scheint das bei einigen Reps der Verstand einsetzt. Gut für Amerika ! Gut für die Welt!

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wolle21 08.10.2019, 07:07
4. Trump

gehört nach seinem Twiiter:
"....in my unmached wisdom... Iwill destroy the Turkish economy....I've done that before....)
doch nicht ins Weiße Haus, sondern in eine Anstalt.

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juba39 08.10.2019, 07:08
5. Wo sind sie eigentlich?

Was uns Herr Neues hier bietet, ist doch ein Zerrbild der Realität in den USA. Und wohl mehr seinem eigenen Weltbild geschuldet. Dann sollte der Artikel auch als Kommentar, nicht als Meldung, gekennzeichnet werden. Es soll sie also nicht geben? Die Stimmen, die vor einem zu vs tanken Engagement in diesen Krisengebieten waren? Der mündige Bürger findet bereits ganz andere Informationen. Oder stimmt es nicht, daß 3 von 4 Generalstabschef der USA-Armee (Heer, Marine und Marineinfantrie) bereits Bush jun. mit Rücktritt gedroht haben, sollte dieser einen Befehl zum Angriff auf den Iran geben? Stimmt es nicht, daß der Chef aller Spezialeinheiten auf einem Aspen-Forum feststellte, wir (die US-Armee) sollten eigentlich gar nicht dort (in Syrien) sein? Und uns die Russen eines Tages zu recht fragen werden, auf welcher Rechtsgrundlage seit ihr eigentlich hier!
Und Herr Nelles, als US-Korrespondent, soll diese Stimmen nicht kennen? Eigentlich unwahrscheinlich, oder?

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marcnu, 08.10.2019, 07:09
6. Moderne Kriege werden halt nicht mehr mit Soldaten und Bomben geführt.

Wirtschaftssaktionen sind viel günstiger und effektiver. Trump will das Geld leiber sinnvoller im eigenen Land ausgeben. Wo ist also das Problem?

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Peletua 08.10.2019, 07:10
7. Ablenkungsmanöver

Der Artikel deutet das Naheliegende an: Trumps neuester Aufreger dürfte nichts als eine von dessen PR-Stab geplante Ablenkung von der Ukraine-Affäre sein. Wenn es sich tatsächlich nur um 50 Soldaten handelt, ist der Hype, an dem sich auch SpOn eifrig beteiligt, kaum nachzuvollziehen.

Die leicht übertrieben anmutende Empörung der Republikaner dürfte in diesem Sinne als Hilfestellung für ihren Leithammel verstanden werden.

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lanzarot 08.10.2019, 07:16
8.

Selbst die treuesten Republikaner müssen doch so langsam erkennen, dass Trump eine Gefahr auch für das eigene Land darstellt.

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clift 08.10.2019, 07:19
9. Wie kann man sich so widersprechen?

„Man habe der Türkei deutlich gemacht, dass ein Angriff auf die syrischen Kurden nicht hinnehmbar sei (...). (...) US-Soldaten sollten abgezogen werden, damit sie nicht in Kämpfe zwischen Türken und Kurden verwickelt würden.“
Wie kann man sich in einem Absatz selbst so widersprechen, was die Folgen sein werden?

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