Forum: Politik
Umstrittenes Wahlkampfthema: Merkel rückt vom Nein zur Ehe für alle ab
DPA

Die Union lehnt die Ehe für alle offiziell ab. Doch CDU-Chefin Angela Merkel bezeichnete sie nun als Gewissensfrage. Damit wäre der Weg frei für eine überparteiliche Mehrheit im Bundestag.

Seite 1 von 28
niemalsnicht 26.06.2017, 23:00
1. Und warum dann icht jetzt als GroKO?

Bei der SPD steht die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im Wahlkampfprogramm. Frau Merkel rückt von einem Nein ab. Warum dann nicht jetzt noch eine Abstimmung dazu und das entsprechende Gesetz verabschieden, sondern bis nach der Wahl warten?
Auch wenn mich das Thema nicht wirklich tangiert, ich fühle mich schon wieder irgendwie verarscht.
Alles was bei beiden Parteien im Programm auftauchen sollte oder sich tangiert kann man auch noch JETZT angehen! Alles andere ist Augenwicherei und warme Luft und eher ein darauf hoffen es am Ende mit einem anderen Koalitionspartner doch nicht machen zu "müssen".

Beitrag melden
aspro86 26.06.2017, 23:02
2. Opportunismus

Typisch Merkel. Sie weiß halt, wenn man mit der eigenen Meinung keine Wähler mehr holen kann. Dann dreht man sich eben mal um 180° und weiter gehts die nächsten 4 Jahre. Und das ist gar nicht abschätzig gemeint, so funktioniert nunmal unsere Demokratie.

Beitrag melden
jack.welch 26.06.2017, 23:02
3. Beliebigkeit a la Merkel

Ich habe nichts gegen die Ehe für alle. Letztlich ist aber der blitzschnelle Richtungswechsel von Frau Merkel nach dem SPD Parteitag ein weiterer Beweis für ihre Prinzipienlosigkeit. Als wollte sie sich für den Unsinn vom Angriff auf die Demokratie rächen. Ist ihr prächtig gelungen. Nur leider macht sie damit auch die Union unzählbar. Nicht wegen der Ehe für alle sondern wegen ihrer Beliebigkeit.

Beitrag melden
Knuuth 26.06.2017, 23:03
4. Die Gnädige

Wie ein Fähnchen im Wind - nur dass dies in stürmischen Zeiten nicht das Mittel der Wahl sein sollte.
P.S: Welcher Bundeskanzler hat eigentlich der BRIGITTE zuvor ein Interview gegeben?

Beitrag melden
Echt jetzt 26.06.2017, 23:07
5. Vorgeschobene Gründe

Wir nähern uns bereits dem Tag, da homosexuelle Paare nicht nur Kinder adoptieren, sondern (mit ein bisschen technischer Hilfe) sogar zeugen können, aber das ist für Merkel vermutlich genauso Neuland wie das Internet.

Beitrag melden
Denkt mal selber nach 26.06.2017, 23:07
6. Prima

Da will jemand die AFD noch einmal vor der Wahl pushen. Bravo Frau Merkel, sie wissen wirklich welche Themen sie besetzen können, um die wirklich wichtigen totzuschweigen.
Das ist ein Signal an FDP und Grüne für eine Koalition. Ein tolles Schauspiel.

Beitrag melden
haraldkeib 26.06.2017, 23:12
7. Das Fähnchen im Wind

da weht es wieder. Abducken, Gefecht abwarten, Kopf herausstecken und zum Gewinnerteam laufen. Flexibel bis zur Labilität. Da spielt das Thema keine Rolle mehr...

Beitrag melden
Newspeak 26.06.2017, 23:13
8. ...

Diese Frau ist grauenvoll. Jetzt aendert sie mal wieder eben ihre Ueberzeugung und nimmt damit SPD und Gruenen (und selbst der FDP) die spaerliche Butter vom Wahlkampfbrot. Unglaublich geschickt, zugegeben, aber nichtsdestoweniger grauenvoll, weil es ihr erkennbar nur um ihren Machterhalt geht und sonst gar nichts.

Beitrag melden
dunnhaupt 26.06.2017, 23:13
9. Die Umkehrkanzlerin

Merkel ist mal wieder bei ihren alten Tricks angelangt: Sie verzögert eine klare Antwort so lange, bis die Meinung der Mehrheit sondiert zu haben glaubt. Erst dann kippt sie um und stellt sich plötzlich positiv zu Ideen, die sie lange kritisiert hatte.

Beitrag melden
Seite 1 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!