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Umstrittenes Wahlkampfthema: Merkel rückt vom Nein zur Ehe für alle ab
DPA

Die Union lehnt die Ehe für alle offiziell ab. Doch CDU-Chefin Angela Merkel bezeichnete sie nun als Gewissensfrage. Damit wäre der Weg frei für eine überparteiliche Mehrheit im Bundestag.

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olli08 27.06.2017, 07:18
70. Man kann ..

... Frau Merkel ihre Überzeugung wirklich nicht zum Vorwurf machen:
Sie hat keine!
Außer der, dass ALLES dem Machterhalt unterzuordnen ist. Aber wenn ihre Partei der gleichen Meinung ist, kann es ja so weiter gehen ...

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Mittelalter 27.06.2017, 07:19
71. Das ist sehr Merkel.

Was interessieren sie schon Beschlüsse der Partei, der Sie vorsteht. Die CDU wird nur noch gebraucht, um Merkel zur Kanzlerin zu wählen. Inhaltlich macht sie was sie will.
Anstatt das Thema in ihrer Partei auszudiskutieren, Stellung zu beziehen, Standpunkte auch mal aufeinander prallen zu lassen, laviert sie sich, dem Zeitgeist folgend, ist irgendwie dorthin, wo sie Mehrheiten vermutet. Siehe Atom-Einstieg-Austieg, Energiewende, "Multi-Kulti-ist-tot", "Wer die USA nicht im Irakkrieg unterstützt, ist ein Antiamerikaner", "2015 haben wir eine große humanistische Tat vollbracht, die sich nie wiederholen darf."

Merkel besitzt keine Agenda, kein inhaltliches Programm. Sie ist der verkörperte Opportunismus. Und damit hat sie die CDU inhaltlich ch entkernt und ins programmatische Irgendwo manövriert. Man denke nur an #FeDidmguglk (oder so ähnlich)

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beegee 27.06.2017, 07:19
72. So geht Merkel-Wahlkampf

Grüne, SPD und nun auch die FDP sind für die Ehe für alle. Merkel plötzlich auch. Die SPD will den Soli teilweise abschaffen. Am Tag danach die CDU auch, vielleicht sogar ganz. Und so geht munter weiter. Eigene Ideen? Fehlanzeige. Und nach dem Wahlkampf blockiert der bayrische Platzhirsch dann dieEhe für alle. Christliches Weltbild und so...

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Plasmabruzzler 27.06.2017, 07:19
73.

Darüber braucht man nicht zu diskutieren oder das zu einer Gewissensfrage machen. Aus dem Grundgesetz ergibt sich eindeutig, dass Menschen gleich zu behandeln sind. Ob nun Frau-Frau, Frau-Mann, Mann-Mann, eine Ehe muss möglich sein. Wenn es auch um Adoptionsfragen geht, ist eine individuelle Entscheidung zu treffen. Lieber würde ich ein Kind in eine gute Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern geben als in eine Ehe zwischen Frau-Mann, die überhaupt nicht in der Lage sind, für ein Kind oder geschweige sich selbst zu sorgen.

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tata-susi 27.06.2017, 07:21
74. Demokratieverständnis von Merkel

Unsere Bundeskanzlerin sollte sich mal mit dem GG beschäftigen. Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet und sonst niemandem. Der Fraktionszwang ist ein rein informeller und nicht mehr. Es ist schon bedenklich das es einer Bundeskanzlerin schwerfällt das Abgeordnete auf Grundlage des GG abstimmen - nach Ihrem Gewissen.
Und mal ehrlich: gibt es in diesem Land keine wichtigeren Themen als die "Ehe für alle". Millionen von Paaren -egal ob heterosexuell oder homosexuell - leben in Deutschland ohne Trauschein, ohne Ehegattensplitting und Adoptionsrecht und scheinen ganz zufrieden damit zu sein.

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trubitz 27.06.2017, 07:24
75. Bravo Merkel

wieder etwas mehr in der Wirklichkeit angekommen. Langsam wird sie immer sympathischerl.

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pelayo1 27.06.2017, 07:25
76.

Haben wir eigentlich keine wichtigeren politischen Probleme? Warum wird das so aufgebauscht, offenbar will man ablenken.

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erst nachdenken 27.06.2017, 07:26
77.

Diese Frau ist so geradlinig wie ein Kreis.

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Anna156464641156 27.06.2017, 07:27
78. Inhaltsleere

Auweia da zeigt die Kanzlerin wieder ihr wahres Gesicht. Sie dreht sich wie der Wind weht und hat eine völlige Inhaltsleere. So nicht! Dann doch lieber die Genossen.

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Schweineschnitzel0815 27.06.2017, 07:29
79. Fraktionszwang!

Wenn ich dieses Wort " Fraktionszwang" schön höre, könnte ich kotzen. Die Abgeordneten im Bundestag sind einzig dem deutschen Volke verpflichtet. Aber die "Schoßhündchen" reagieren nur auf Ihre Rudelführerin. Warum brauchen wir 630 von Ihnen, wenn eh nur eine das Sagen hat? Und außerdem, jetzt nur in dieser Position nachgeben, nur um ein paar Wähler nicht an die Linken zu verlieren? Den Spagat der CDU, zwischen den Linken und der AFD (Übernahme Positionen in bestimmten Bereichen) ist ein Meisterleistung. Die Tage stand ein Artikel in der Zeitung, dass der "Beitragsservice" der ARD/ZDF 4,6 Millionen Mahnverfahren am Laufen hat. Übernehmt doch auch die Umwandlung in ein Bezahlfernsehn, wie es die AFD fordert. So kann jeder Bürger 200€ im Jahr sparen wenn er will. Hier sind Millionen potenzielle Wähler zu ab zu fischen.

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