Forum: Politik
Umsturz in Libyen: Geheimpapiere zeigen Gaddafis Angst vor der Nato

Nach außen gab Diktator Gaddafi sich siegesgewiss, doch tatsächlich fürchtete das Regime eine Nato-Bodeninvasion. Das zeigen Dokumente, die der "Guardian" in Tripolis einsehen konnte. Bis zuletzt dirigierte*Libyen eine ebenso geheime wie bizarre Lobby-Aktion im Ausland.

Seite 2 von 7
cbe 26.08.2011, 13:11
10. pfui

Da können die Nato und ihre medialen Handlanger ja höhnisch über die Angst Gaddafis herziehen, in ihrem Erfolg eine friedliches kleines Land propagandistisch und physisch zerbombt zu haben. Großartige Leistung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sukowsky 26.08.2011, 13:17
11. Hat der Westen hier einen Gegner aufgebaut wie die Taliban in Afghanistan?

Der Westen muss zur Kenntnis nehmen, dass Gaddafi trotz seines skurrilen Auftretens er auch Realist ist und außerdem hat viele Getreue um sich die für sein Regime sterben wollen.
Die Angelegenheiten in Libyen sind noch lange nicht zu Ende.

Herr Sarkozy und westliche Kollegen werden noch viele schlaflose Nächte haben.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
Hat der Westen hier einen Gegner aufgebaut wie die Taliban in Afghanistan?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
caecilia_metella 26.08.2011, 13:19
12. Zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit

derartiger Dokumente bzw. Veröffentlichungen bedarf es etwa der Fähigkeit, einen Bettler von einem Kaiser unterscheiden zu können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
plastikjute 26.08.2011, 13:20
13. Presseorganellen

Lobby-Arbeit. Pfui, wie abscheulich. Das Pentagon mit seinen 29.000 "PR-Beratern" würde sowas nie machen. Das merkt man auch, wenn man den Spiegel liest ... hüstel

Ist doch immer schön, wenn man aus erster Hand erfährt, was das Pentagon möchte, dass die Menschen denken sollen. Danke, Spiegel. Vielleicht solltet Ihr einen Untertitel wählen: POP (Presseorganelle des Pentagon)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muzepuckel 26.08.2011, 13:23
14. Segnungen der "Freiheit"

Zitat von cbe
Da können die Nato und ihre medialen Handlanger ja höhnisch über die Angst Gaddafis herziehen, in ihrem Erfolg eine friedliches kleines Land propagandistisch und physisch zerbombt zu haben. Großartige Leistung.
Der Lebensstandart in Libyen soll unter Gaddafi für die Region doch eher hoch gewesen. Wird sich ja herausstellen, ob das so bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Reiner_Habitus 26.08.2011, 13:26
15. -

Zitat von cbe
Da können die Nato und ihre medialen Handlanger ja höhnisch über die Angst Gaddafis herziehen, in ihrem Erfolg eine friedliches kleines Land propagandistisch und physisch zerbombt zu haben. Großartige Leistung.
Wieso NATO-Handlanger! In dem Artikel steht doch klipp und klar, das der Aufstand von Al-Quaida angezelttelt wurde.

Oder hat es die NATO etwa geschafft den Führer dieses friedlichen kleinen Volkes davon zu überzeugen, dass es nur die Al-Qauida sei.

Ich glaube das muss es sein! NATO Spezialkommandos, getarnt als Al-Quaida Terroristen inszenieren einen Aufstand in Libyen. Der normale Libyer hingegen findet Gaddafi ganz toll weil er Libyen mit Wasser, Strom und billigem Sprit versorgt hat. Er hat also ungemein viel für die Daseinsvorsorge getan. Deswegen ist er auch doppelplusgut.
Denn das hat bisher kein Despot, ähm Volksvorsitzender in Afrika sonst gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Reiner_Habitus 26.08.2011, 13:27
16. -

Zitat von muzepuckel
Der Lebensstandart in Libyen soll unter Gaddafi für die Region doch eher hoch gewesen. Wird sich ja herausstellen, ob das so bleibt.
Ich glaube sie können so Wohlhabend sein wie sie wollen. Unrecht bleibt für sie immer Unrecht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaifas 26.08.2011, 13:30
17. Großartige

Zitat von cbe
Da können die Nato und ihre medialen Handlanger ja höhnisch über die Angst Gaddafis herziehen, in ihrem Erfolg eine friedliches kleines Land propagandistisch und physisch zerbombt zu haben. Großartige Leistung.
Mir wäre es auch sehr viel lieber, wenn dieses menschverachtende Regime weiter sein Unwesen treiben würde - wir Deutschen sind ja so weise ... lieber nie eingreifen, denn man könnte ja was falsch machen ...

:|

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Teile1977 26.08.2011, 13:33
18. Soso

Zitat von plastikjute
Lobby-Arbeit. Pfui, wie abscheulich. Das Pentagon mit seinen 29.000 "PR-Beratern" würde sowas nie machen. Das merkt man auch, wenn man den Spiegel liest ... hüstel Ist doch immer schön, wenn man aus erster Hand erfährt, was das Pentagon möchte, dass die Menschen denken sollen. Danke, Spiegel. Vielleicht solltet Ihr einen Untertitel wählen: POP (Presseorganelle des Pentagon)
Nachrichten die die Rebellen im guten Licht darstellen sind also immer Natopropaganda?
Jetzt mal als Nachfrage: wie will das Pentagon einfluß auf eine unabhängige Zeitung, in einem unabhängigen Land nehmen, in einem Krieg der von diesem Land nicht unterstützt wird? Der Spigel mag zwar manchmal nicht unvoreingenommen berichten, aber wie die SPIEGEL-Affäre beweist scheut er sich auch nicht mal gegen die Regierenden zu schreiben. Wie also soll die beeinflussung durch das Pentagon vonstatten gehen? Hat das Pentagon 10 000 Spiegel Aboniert um mit der Kündigung der Abos zu drohen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Teile1977 26.08.2011, 13:35
19. Lebensstandard

Zitat von muzepuckel
Der Lebensstandart in Libyen soll unter Gaddafi für die Region doch eher hoch gewesen. Wird sich ja herausstellen, ob das so bleibt.
Das mag in Tripolis oder Sirte (wo er herkommt und vermutlich viele Freunde hat) der fall sein, im Osten aber, wo die Rebellion ausbrach ist es vermutlich anders. Vermutlich dreht sich das ganze jetzt um.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7