Forum: Politik
Umsturz in Tunesien: Polizei drängen Demonstranten von der Straße

Noch immer gilt in Tunis ein Demonstrationsverbot, doch Hunderte ließen sich davon nicht abschrecken. Die Menschen verlangen einen Regierung ohne die alten Seilschaften - die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke ein. Auch aus Tunesiens Nachbarländern werden Proteste gemeldet.

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Predo 17.01.2011, 15:07
1. ausnahmsweise...

doch mal eine schöne meldung im januar...wenn menschen ihre rechte geltend machen.

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own_brain_user 17.01.2011, 15:10
2. Der Maghreb brennt.

Das sind die Auswirkungen der Raffgier der Maechtigen, in der auch genau die Parallele zwischen den islamisch gepraegten Staaten und dem Kapitalismus urspruenglich westlicher Praegung liegt.
Islam und Raubtierkapitalismus passen nicht zusammen, und die Menschen haben das verstanden.
Genausowenig passen Christentum und Raubtierkapitalismus oder Humanismus und Raubtierkapitalismus zusammen.
Das Morgenland, das ja angeblich um Jahrhunderte hinterherhinkt, war diesmal schneller.

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elbröwer 17.01.2011, 15:35
3. Westen muß Einfluß nehmen

Ich will ja nicht den Miesepetrigen spielen aber das ist noch lange nicht der Weg zur Demokratie. Alter Wein in neuen Schläuchen sagt man wenn es nicht gerade Alkoholverweigerer sind. Und alle Europäer, so auch ich, die mit Familie dort oder in Ägypten oder Marokko Urlaub gemacht haben, haben jahrzehntelang weggeguckt.

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Bedie 17.01.2011, 15:41
4. Umsturz in Tunesien

Wieder ist es die unterschwellig ausgedrückte Freude
der Medien über den Umsturz in Tunesien, welche
mich beunruhigt.
Es geht nicht nur um Tunesien, auch viele andere Staaten haben mittlerweile Probleme.
Latent ist die Unzufriedenheit von Ägypten bis Syrien
schon lange vorhanden. Die Unterstützung der Regierungen
in diesen Ländern durch die westlichen Länder, vorzugs-
weise die U.S.A. dienen dem Eigennutz des Westens. Einmal von der Leine gelassen, werden sich im Nahen Osten und in Nordafrika Bevölkerungsschichten durchsetzen, die in ihrer Mehrhheit bisher aus political corectness nicht das Sagen
hatten.
Ob dann die westlichen Medien immer noch jubeln, wage ich
zu bezweifeln.

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Henk 17.01.2011, 15:43
5. ...

Zitat von own_brain_user
Islam und Raubtierkapitalismus passen nicht zusammen, und die Menschen haben das verstanden. Genausowenig passen Christentum und Raubtierkapitalismus oder Humanismus und Raubtierkapitalismus zusammen.
Die Ereignisse spielen aber nur vordergründig auf einer politischen und/oder religiösen Ebene. Es ist keine Frage von Okzident oder Orient, Islam, Christentum oder Humanismus. Vielmehr ist es eine Frage der dem Menschen eigenen Doppelmoral, der Gier nach Anerkennung und Geld - die sich in elitären und mächtigen Kreisen natürlich viel deutlicher zeigt (und die wahrscheinlich nie auszurotten sein wird). Christen oder Muslime, Humanisten oder Sozialisten...Egal.

Dennoch schön zu sehen, dass es immer auch die Möglichkeit eines (erfolgreichen) Aufbegehrens gibt, wenn dieser kleine Zirkel dann nur noch mit Unterdrückung seine Macht sichern kann. Bis zur nächsten Runde...

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Pinin 17.01.2011, 15:50
6. und irgendwann in er Zukunft ...

... gibt es auch bei uns eine Revolte gegen die nicht-demokratisch-legitimierte Diktatur der EU-Bonzen in Brüssel.

Auch dort stopfen sich viele dieser "Eliten" die Taschen voll.

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Hans1970 17.01.2011, 15:51
7. .

Wirklich wunderbare Nachrichten. Schön, wenn Menschen sich gegen Unrechtsregime und Unterdrückung auflehnen. Hoffentlich haben sie Erfolg, vor allen Dingen dauerhaften. Man sieht ja leider in Russland und Osteuropa wohin dies auch führen kann (mafiaverseuchte Staaten ohne wirkliche Demokratie).

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Berta 17.01.2011, 15:54
8. Die Polizei

ist doch überall auf der Welt der Puffer zwischen Arm und Reich.Dafür gibts ein paar Vergünstigungen.

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1gegenstimme 17.01.2011, 15:55
9. Jordanien

Leider sind fast alle Berichte über die Proteste in Jordanien am Sonntag in einer Hinsicht falsch: Neben den Muslimbrüdern und linken Gruppen riefen nicht die Gewerkschaften (sie sind staatstragend und handzahm), sondern die Berufsverbände zu der Demonstration vor dem Parlament auf.

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