Forum: Politik
Umweltplakette für Autos - was sind Ihre Erfahrungen?

Die seit Jahresbeginn geltende Plakettenpflicht für Kraftfahrzeuge in Berlin, Köln und Hannover ist nach wie vor umstritten. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ist die Plakette eine sinnvolle Idee?

Seite 8 von 38
lynx2 05.01.2008, 21:24
70. Rußfilter

Zitat von Emil Peisker
Hallo Emmi Auch 2002 konnte man schon Dieselfahrzeuge mit Rußfilter kaufen. Citroen- und Peugeotmodelle. Gruß Emil
.....................

Die Mehrheit der Diesel-Liebhaber in D wollte aber ein "deutsches Auto", also vornehmlich einen VW oder Audi haben, weil sie damit "deutsche Arbeitsplätze" sichern wollten (=überwiegende Meinung aus dem Umfeld dieser Zielgruppe). VW/Audi - protegiert durch Chef-Lobbyist Schröder - konnte deshalb getrost eine Anti-Filter-Strategie verfolgen, mit der Argumentation: Unsere Diesel-Motoren bringen wir durch eine bessere Verbrennungs-Technik auch ohne Filter genauso sauber. Seit 1999/2000 war aber schon bekannt, daß die neuen Feinstaubrichtlinien und übrigens auch der CO2-Richtwert von 132 g ab 2005 Gültigkeit haben sollen. Zu Lasten der Gesundheit der Bürger hat es aber die deutsche Auto-Industrie geschafft - unterstützt durch die deutsche Politik - die Einführung umweltfreundlicher Antriebe um ca. 5 Jahre, also bis 2010 hinauszuzögern. Noch heute gibt es im Verkaufsprogramm deutscher und ausl. Hersteller, hauptsächlich in der unteren Fahrzeugkategorien Autos ohne Partikelfilter! Wäre nicht der Druck der kalifornischen Abgasnormen, so gäbe es auch bei uns die blue-tec-Technologie in Zukunft nicht.

Die Schaffung von Umweltzonen, das Nachrüsten mit Filtern, die max. 30%-Wirkungsgrad haben und der ganze Plaketten-Zirkus sind jetzt die Auswirkungen dieser verkorksten, aber für die deutschen Autohersteller sehr erfogreichen Verzögerungspolitik.

Beitrag melden
BerndAB 06.01.2008, 15:09
71.

Zitat von lynx2
..................... Die Mehrheit der Diesel-Liebhaber in D wollte aber ein "deutsches Auto", also vornehmlich einen VW oder Audi haben, weil sie damit "deutsche Arbeitsplätze" sichern wollten (=überwiegende Meinung aus dem Umfeld dieser Zielgruppe). VW/Audi - protegiert durch Chef-Lobbyist Schröder - konnte deshalb getrost eine Anti-Filter-Strategie verfolgen, mit der Argumentation: Unsere Diesel-Motoren bringen wir durch eine bessere Verbrennungs-Technik auch ohne Filter genauso sauber. Seit 1999/2000 war aber schon bekannt, daß die neuen Feinstaubrichtlinien und übrigens auch der CO2-Richtwert von 132 g ab 2005 Gültigkeit haben sollen. Zu Lasten der Gesundheit der Bürger hat es aber die deutsche Auto-Industrie geschafft - unterstützt durch die deutsche Politik - die Einführung umweltfreundlicher Antriebe um ca. 5 Jahre, also bis 2010 hinauszuzögern.
Am Beispiel Audi mit den 140-/142-PS-Zweilter-TDI-Dieselmotoren sieht man es: die Filter verstopfen in vielen Betriebsbereichen allzuschnell. Die Freibrennzyklen, die mehr Sprit erfordern und eine merklichen Leistungseinbuße mitbringen, sind sehr oft aktiv. Audi hat mit dieser Technik mittlerweile ein RIESENProblem: wer seinen neuen Audi viel im Stadtverkehr einsetzt, wird sich über diese Freibrennerei ärgern (..und derweilen stößt der Partikelfilter einen hohen Anteil der zunächst zurückgehaltenen Partikel dann doch aus, denn wo soll das hin, außer in die Umwelt und Atemluft?)

Es kann nur darum gehen, das Entstehen lungengängiger Partikel der Klassen unter 10 Mikrometer und unter 2,5 Mikrometer GANZ zu vermeiden. D.h. Verzicht auf zu hohe Einspritzdrücke über 1600 bar (man ist bei 2000 bar und plant 2400..).

Wenn höhere Leistungen gebraucht werden, muss ein größerer Hubraum her. Aus einem Zweiliter-Dieselmotor 142 oder gar 170 PS zu kitzeln geht zwar, aber dieses mit höchsten Einspritzdrücken zu tun zeigt sich nun als sträflicher Irrweg. Schon das Pumpedüse-System des Herrn Piech war ein Irrläufer, der seit zehn Jahren die VW-Audi-Welt in einen Sonderweg teurer zu fertigender Zylinderköpfe usw. trieb. Nunmehr ist die Kehrtwende zu Common Rail erfolgt. Aber ein Umdenken zur Vermeidung von Feinpartikeln ist noch offen.

VW und Audi (und andere deutsche Hersteller) sind wieder auf einem Irrweg (Kat, 80er Jahre). Sie vernebeln die technischen Tatsachen und wollen mit Umgehungs-Techniken die Kunden glauben machen, weiter seien deutsche Fahrzeuge an der Spitze des technischen Fortschritts. Das ist schlicht nicht mehr richtig. Toyota VERMEIDET die Stauberzeugung mittels anderer Techniken. DAS ist Trumpf.

Das schreibt ein deutscher Ingenieur und jahrzehntelanger Nutzer deutscher Dieselfahrzeuge. Ich habe nie ein japanisches Auto gekauft. Aber die irregeleitete bis dreiste deutsche Automobiltechnik, in Verbindung mit einer verblödeten, macht-arroganten, lobby-vernebelten Politik und Verwaltung ZWINGT einen bald dazu.

Die aufgeklärten Kunden müssen wohl erst mit Kaufstreik usw. auf die Barrikaden gehen, bevor die Taktierer und Vernebler, die Aussitzer und Dumpfbacken in der Automobilindustrie kehrtmachen.

Und das ist ein weiteres RIESENProblem: es ist direkt und indirekt jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoindustrie abhängig. Welch ein Mist aber zum Verkauf angeboten wird, das geht bald auf keine Kuhhaut mehr. Die Autoindustrie spielt mit der gesamten Volkswirtschaft Katz und Maus.

Beitrag melden
lynx2 06.01.2008, 23:54
72.

Zitat von BerndAB
Am Beispiel Audi mit den 140-/142-PS-Zweilter-TDI-Dieselmotoren sieht man es: die Filter verstopfen in vielen Betriebsbereichen allzuschnell. Die Freibrennzyklen, die mehr Sprit erfordern und eine merklichen Leistungseinbuße mitbringen, sind sehr oft aktiv. Audi hat mit dieser Technik mittlerweile ein RIESENProblem: wer seinen neuen Audi viel im Stadtverkehr einsetzt, wird sich über diese Freibrennerei ärgern (..und derweilen stößt der Partikelfilter einen hohen Anteil der zunächst zurückgehaltenen Partikel dann doch aus, denn wo soll das hin, außer in die Umwelt und Atemluft?) Es kann nur darum gehen, das Entstehen lungengängiger Partikel der Klassen unter 10 Mikrometer und unter 2,5 Mikrometer GANZ zu vermeiden. D.h. Verzicht auf zu hohe Einspritzdrücke über 1600 bar (man ist bei 2000 bar und plant 2400..). Wenn höhere Leistungen gebraucht werden, muss ein größerer Hubraum her. Aus einem Zweiliter-Dieselmotor 142 oder gar 170 PS zu kitzeln geht zwar, aber dieses mit höchsten Einspritzdrücken zu tun zeigt sich nun als sträflicher Irrweg. Schon das Pumpedüse-System des Herrn Piech war ein Irrläufer, der seit zehn Jahren die VW-Audi-Welt in einen Sonderweg teurer zu fertigender Zylinderköpfe usw. trieb. Nunmehr ist die Kehrtwende zu Common Rail erfolgt. Aber ein Umdenken zur Vermeidung von Feinpartikeln ist noch offen. VW und Audi (und andere deutsche Hersteller) sind wieder auf einem Irrweg (Kat, 80er Jahre). Sie vernebeln die technischen Tatsachen und wollen mit Umgehungs-Techniken die Kunden glauben machen, weiter seien deutsche Fahrzeuge an der Spitze des technischen Fortschritts. Das ist schlicht nicht mehr richtig. Toyota VERMEIDET die Stauberzeugung mittels anderer Techniken. DAS ist Trumpf. Das schreibt ein deutscher Ingenieur und jahrzehntelanger Nutzer deutscher Dieselfahrzeuge. Ich habe nie ein japanisches Auto gekauft. Aber die irregeleitete bis dreiste deutsche Automobiltechnik, in Verbindung mit einer verblödeten, macht-arroganten, lobby-vernebelten Politik und Verwaltung ZWINGT einen bald dazu. Die aufgeklärten Kunden müssen wohl erst mit Kaufstreik usw. auf die Barrikaden gehen, bevor die Taktierer und Vernebler, die Aussitzer und Dumpfbacken in der Automobilindustrie kehrtmachen. Und das ist ein weiteres RIESENProblem: es ist direkt und indirekt jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoindustrie abhängig. Welch ein Mist aber zum Verkauf angeboten wird, das geht bald auf keine Kuhhaut mehr. Die Autoindustrie spielt mit der gesamten Volkswirtschaft Katz und Maus.

Beitrag melden
lynx2 07.01.2008, 00:08
73. Das war Spitze!

Zitat von BerndAB
Am Beispiel Audi mit den 140-/142-PS-Zweilter-TDI-Dieselmotoren sieht man es: die Filter verstopfen in vielen Betriebsbereichen allzuschnell. Die Freibrennzyklen, die mehr Sprit erfordern und eine merklichen Leistungseinbuße mitbringen, sind sehr oft aktiv. Audi hat mit dieser Technik mittlerweile ein RIESENProblem: wer seinen neuen Audi viel im Stadtverkehr einsetzt, wird sich über diese Freibrennerei ärgern (..und derweilen stößt der Partikelfilter einen hohen Anteil der zunächst zurückgehaltenen Partikel dann doch aus, denn wo soll das hin, außer in die Umwelt und Atemluft?) Es kann nur darum gehen, das Entstehen lungengängiger Partikel der Klassen unter 10 Mikrometer und unter 2,5 Mikrometer GANZ zu vermeiden. D.h. Verzicht auf zu hohe Einspritzdrücke über 1600 bar (man ist bei 2000 bar und plant 2400..). Wenn höhere Leistungen gebraucht werden, muss ein größerer Hubraum her. Aus einem Zweiliter-Dieselmotor 142 oder gar 170 PS zu kitzeln geht zwar, aber dieses mit höchsten Einspritzdrücken zu tun zeigt sich nun als sträflicher Irrweg. Schon das Pumpedüse-System des Herrn Piech war ein Irrläufer, der seit zehn Jahren die VW-Audi-Welt in einen Sonderweg teurer zu fertigender Zylinderköpfe usw. trieb. Nunmehr ist die Kehrtwende zu Common Rail erfolgt. Aber ein Umdenken zur Vermeidung von Feinpartikeln ist noch offen. VW und Audi (und andere deutsche Hersteller) sind wieder auf einem Irrweg (Kat, 80er Jahre). Sie vernebeln die technischen Tatsachen und wollen mit Umgehungs-Techniken die Kunden glauben machen, weiter seien deutsche Fahrzeuge an der Spitze des technischen Fortschritts. Das ist schlicht nicht mehr richtig. Toyota VERMEIDET die Stauberzeugung mittels anderer Techniken. DAS ist Trumpf. Das schreibt ein deutscher Ingenieur und jahrzehntelanger Nutzer deutscher Dieselfahrzeuge. Ich habe nie ein japanisches Auto gekauft. Aber die irregeleitete bis dreiste deutsche Automobiltechnik, in Verbindung mit einer verblödeten, macht-arroganten, lobby-vernebelten Politik und Verwaltung ZWINGT einen bald dazu. Die aufgeklärten Kunden müssen wohl erst mit Kaufstreik usw. auf die Barrikaden gehen, bevor die Taktierer und Vernebler, die Aussitzer und Dumpfbacken in der Automobilindustrie kehrtmachen. Und das ist ein weiteres RIESENProblem: es ist direkt und indirekt jeder siebte Arbeitsplatz von der Autoindustrie abhängig. Welch ein Mist aber zum Verkauf angeboten wird, das geht bald auf keine Kuhhaut mehr. Die Autoindustrie spielt mit der gesamten Volkswirtschaft Katz und Maus.
--------------
Ich glaube, das sind die Fakten! So was wird uns natürlich in den Medien absichtlich verschwiegen. In den Print-Medien protzt Audi dagegen z.Zt. mit gigantischen Anzeigen und Winterkorn orakelt jetzt schon, daß der VW-Konzern in 2018 Toyota überholen wird. Das wird aber nichts, denn da muß er Ford, GM, Hyundai usw. alle zusammen vom Markt schießen. Den fußkranken Seat muß er sowieso bald abschreiben.

Beitrag melden
Alzheimer 07.01.2008, 09:45
74.

Zitat von filou11
Und wenn die Sau "Feinstaub" durch Dorf getrieben ist, was wird dann als nächstes für eine Sau durchs Dorf getrieben? Könnte die dann "FEINSTSTAUB" genannt werden? Noch vor ein paar Jahren wurde das heizen mit Holz probagiert. Und jetzt? Nun haben sehr viel auf Holz umgestellt, da kommen flugs unsere 3 X 9 gescheiten Umweltpolitiker und fordern Filter. An Hand dessen sieht man wieder, wie interessiert Unternehmen und Politik zusammen spielen. Ist das eigentlich noch niemenden aufgefallen wie wir hier vera...scht werden? Aber solange alle oder fast alle sich vera..schen lassen, kann man nichts ändern.
Wenn Heizölhändlern, Gasversorgern und EVUs mengenmäßige Umsatzverluste drohen, weil mehr mit Holz geheizt, mit Solartechnik Brauchwasser erwärmt, und vor allem Energie gespart wird, dann ist den Betroffenen jedes Mittel recht. Wenn sich dann noch "Umweltpolitiker" als nützliche Idioten vor deren Karren spannen lassen, dann können alle Schikanen mit dem Kaminkehrer als Büttel der Staatsgewalt durchgesetzt werden.

Auch wenn die Autoindustrie nach außen so tut, als ob sie gegen verschärfte "Feinstaub"-Grenzwerte auftritt, so läßt sich der Verdacht nicht ausräumen, dass hinter den Kulissen etwas ganz anderes gespielt wird. Es wurde sicher damit gerechnet, dass, statt für eine Nachrüstung, sich viele gleich für einen Neuwagen entscheiden würden. Aber diese Rechnung ging nicht auf:-(.

Beitrag melden
Radler2 07.01.2008, 10:10
75.

Zitat von Netti
Gab es denn einen Aufschrei als die Londoner City Maut eingeführt wurde? Hat auch keinen interessiert.
In Deutschland nicht...
Obwohl die Diskussion darüber auch hier geführt wurde, im wesentlichen aber wegen der Kennzeichenerfassung der Fahrzeuge.
Wissen Sie eigentlich, wie groß (klein) die City-Maut Zone in London ist?

Zitat von Netti
Wenn ich nach Österreich fahre, muss ich auch ne Vignette kaufen. Die 5€ hat man im Urlaub auch noch.
Machen Sie nur Kurz-/Wochenendurlaube?
Für den Standard 2-Wochenurlaub brauchen Sie 2 10-Tages-Vignetten, die übrigens 7,70 Euro und nicht 5 kosten.
Und meckern tut jeder, der eine kaufen muß.
Wobei ich persönlich die 7,70 Euro noch erträglicher finde als die Tatsache, daß man sich erst mal drum kümmern muß, überhaupt eine Plakette zu kaufen und sich dann die Frontscheibe damit versaut - haben Sie mal versucht, so eine verdammte Plakette wieder abzubekommen?

Beitrag melden
Netti 07.01.2008, 12:03
76.

Zitat von Radler2
Wissen Sie eigentlich, wie groß (klein) die City-Maut Zone in London ist?
Als ich deswegen auf die Internetseite von Transport London gegangen bin, habe ich interessanterweise erfahren, dass auch London eine "Low Emission Zone" ab 4. Februar einrichtet. Diese gilt allerdings nur für Busse, Vans etc. mit bestimmten Abgasstandards. Also nicht für Pkw. Die betroffenen Fahrzeuge müssen 100 bzw. 200 Pfund pro Tag (!) zahlen, wenn sie in die Zone wollen. Tun sie das nicht, drohen Strafen um die 1000 Pfund.
Erfasst werden die Fahrzeuge übrigens per Kameras. Die prüfen anhand der Kennzeichen die Abgasstandards der Fahrzeuge.
Anwohner bekommen bis zu 90% Rabatt.

Auch kein schlechtes Modell. Vor allem weil die großen Fahrzeuge betroffen sind, die ja hier noch oftmals Ausnahmeregelungen bekommen.

P.S. City Maut Zone umfasste laut VCD ursprünglich 21 km². Laut Viki wurde sie ab Februar 2007 verdoppelt.

Beitrag melden
rockon 07.01.2008, 13:06
77. Administrativer Unsinn

Wie schon shep in der 1. oder 2. Antwort erwähnte:
Als Maßnahme zur Verbesserung der Umweltbelastung in Städten völlig uneffektiv: Es steht für den Gruoßraum Köln jetzt bereits fest, daß rund 90 % der KFZ die Plakette haben. Das heißt: Nur 10 % des Bestandes dürfen nicht in die Umweltzone einfahren. Die würden sich aber mit und ohne Plakette nie alle gleichzeitig in der Zone befinden. Fazit: Wahrscheinlich ein nicht oder kaum meßbarer Effekt. Dafür haben aber fast alle sich die Plakette beschaffen/bezahlen müssen. Es trifft wieder mal nur die wirtschaftlich nicht Leistungsfähigen: Nämlich die, die sehr alte KFZ fahren und sich keine neueren leisten können. Das Problem hätte sich ohnehin von selbst gelöst, da die 10 % KFZ, die die Plakette jetzt nicht bekommen auch nur eine natürliche Lebensdauer haben.

Beitrag melden
Netti 07.01.2008, 15:39
78.

Zitat von rockon
Wie schon shep in der 1. oder 2. Antwort erwähnte: Nur 10 % des Bestandes dürfen nicht in die Umweltzone einfahren. Die würden sich aber mit und ohne Plakette nie alle gleichzeitig in der Zone befinden. Fazit: Wahrscheinlich ein nicht oder kaum meßbarer Effekt. Dafür haben aber fast alle sich die Plakette beschaffen/bezahlen müssen. Es trifft wieder mal nur die wirtschaftlich nicht Leistungsfähigen: Nämlich die, die sehr alte KFZ fahren und sich keine neueren leisten können. Das Problem hätte sich ohnehin von selbst gelöst, da die 10 % KFZ, die die Plakette jetzt nicht bekommen auch nur eine natürliche Lebensdauer haben.
Ja, aber in zwei Jahren dürfen auch die Fzg. mit roten und gelben Plaketten nicht mehr in die Umweltzone (zumindest in Berlin). Und das sind dann schon mehr und neuere Modelle. Wird wahrscheinlich noch mehr Unmut erzeugen...

Beitrag melden
BerndAB 07.01.2008, 16:14
79.

Zitat von lynx2
-------------- Winterkorn orakelt jetzt schon, daß der VW-Konzern in 2018 Toyota überholen wird..
Winterkorn ist der junge Ziehsohn Piechs. Die Schneise von Gewalt und Macht-Arroganz, die dieser schwarze österreichische Fürst des finsteren Geldes in die deutsche Autolandschaft schlägt, vollkommen unkontrolliert, abgehoben und als persönlicher Milliardär vermeintlich von niemandem zur Rechenschaft zu zwingen, ist ein solches Desaster der Volkswirtschaft..

Schon der Name „Volkswagen“ ist seit langem nur noch Täuschung der Menschen. Das „Basisauto“ Golf soll mittlerweile 26.000 Euro kosten. Für mich sind das immer noch 51.000 DM.. (nachdenklich, alte Zeiten kennend, mein erstes Auto, Sparkäfer, hatte meinen Vater 3485 DM gekostet..)
Ja spinnen die denn?
Wer hat denn etwas von den Kapriolen im Luxus-Segment mit Rolls-Royce, Bentley, diesen Pleite-Geschichten, dass sie wegen der Flugzeug-Triebwerke Rolls-Royce an BWM hatten abtreten müssen, diese Lamborghini (äußerst sympathische Firmengeschichte, aber unnnütz für VW/Audi..), dann diese vollgefressene Planerei an dem Mercedes-Konkurrenten Phaeton, den man mit „Stütze“ (Wiedekings Worte) mit dem Dresdner Glaspalast in die fünf neuen Länder stellte? ..diese SUFF-Karren, VW Touareg, V10-TDI mit 310 PS-Zehnzylinder, mit dem die Mamies betuchter Leasingzahlenlasser-Steuerkostennichtzahler die Kinderlein „mit Übersicht“ (und Tonnen Dreck) zur Schule karriolen?

Schwerwiegende Fehlentwicklungen.

Angefangen hat er vernünftig, die TDI bei Audi zu entwickeln. Die Karosseriequalitäten zu heben: Vollverzinkung, kleine, genaue Spaltmaße.

Dann aber wurde es schlecht: Pumpedüse. Die Dreiliter-Autos Lupo und Audi A2 waren luxus-bepreist.. Ein Freund musste das hochspezielle Lupo-Getriebe erneuern.. 4500 Euro.. Nicht für einen neuen Motor, nein: NUR für ein defektes Getriebe..

Ja HABEN die noch alle TASSEN im Schrank??

Dann die Dreiliter-Autos eingestellt: die Kunden waren es leid, sich verarschen zu lassen. Der Nachfolger? Ein Sechsliter-Auto, Fox aus Brasilien.

Ja SIND DIE DENN NOCH GANZ DICHT !?!?!!

Das ist ein verrückter, abgehobener Laden geworden. Und dann noch diese miesen Manager-Geschichten.. Den Dieb Lopez eingestellt zu haben. Mit seiner „Kämpfer-Armee“ der „Krieger um den tiefgelegten Preise“, mit der Uhr am rechten Handgelenk.. Eine Sekte.. Übrigens ein auch Gerhard Schröder anzulastender Mist, diesem neurussischen Gasmafioso.

Piech wurde neuer Vorstandsvorsitzender bei VW.. beginnt seine erste Ansprache an die Vorstandskollegen sinngemäß mit folgenden Worten: „Wenn ich mich hier in der Runde so umsehe, ist kaum einer meinen Ansprüchen gewachsen..“ Verbreitet Angst und Schrecken. Eine kalte Schlange guckt Vorstände an, bringt sie ins Zittern und Stottern. Geilt sich am Zittern anderer auf.. Was für eine üble Type. Hat von mindestens drei Frauen mindestens zwölf Kinder.

Manische Irre regieren hierzuauto-lande. Solch ein Mann gehörte in eine psychiatrische Anstalt, nicht in Vorstände oder Aufsichtsräte.

Um wieviel besser ein Winterkorn sei, ist noch nicht heraus. Jedenfalls ist der kein Milliardär - noch nicht. Wie es gehen könnte, hat uns Jürgen Schrempp gezeigt: die geschenkt bekommenen Aktien-Optionen ausüben, wenn die Ankündigung seines Abservierens und seines Nachfolgers den Aktienkurs pusht.. Rache des Gedemütigten. Mal eben 100 Mio. Euro einstecken.

Beitrag melden
Seite 8 von 38
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!