Forum: Politik
Umweltzerstörung: Wie Greta unser Denken prägt
Pontus Lundahl/ AFP

Als ich im Smog von Delhi auf meine Frau wartete, wurde mir klar, wie sehr Greta Thunberg inzwischen mein Denken beeinflusst. Und vermutlich nicht nur meins. Das macht Hoffnung für den Klimaschutz.

Seite 1 von 30
tobias.marx 28.07.2019, 00:11
1. Gottseidank beeinflusst diese Digital-Seherin...

... mein Denken in keinster Weise. Wie schon selbst von ihr propagiert, gibt es für sie nur schwarz oder weiß, aber nichts dazwischen. Menschgemachter Klimawandel ist sowieso umstritten, daher reihe ich mich wohl in die Riege der "Greta-Gegner" ein. Klimaschutz muss sein, aber die Menschheit muss lernen, sich anzupassen - religions- und ethnienübergreifend. Unsere größte Stärke sollte sein, dass wir als Menschen diese Herausforderung stemmen!

Beitrag melden
Arnego2 28.07.2019, 00:16
2. Netter Artikel

Leider hat er Recht mit der Aussage das in der sich entwickelnden Welt kein Schwein daran denkt das die Erden in ca 30 Jahren nicht mehr für Menschen bewohnbar ist, Menschen und anderen Säugetieren, Insekten Pflanzen etc.

Recht lange schon bekannt, ich wußte davon seit ca 1985 und jetzt wo es wahrscheinlich zu spät ist wachen einige auf.

Beitrag melden
Fragende_Leere 28.07.2019, 00:16
3. Ganz einfach / höllisch schwer

Unsere Gesellschaft ist auf Individualität, Konsum und Wettbewerb ausgelegt. Diese Faktoren zerstören nachhaltig unseren Lebensraum. Wer daran etwas ändern will, dem wird sofort Kommunismus oä unterstellt. Aber das Modell des Gefangenendilemmas zeigt, dass zB Wettbewerb die schlechteste aller stabilen Lösungen ist. Ihre Beispiele wie man es besser machen könnte, gehen in diese Richtung. Machen Sie sich weiter diese Gedanken, evtl. finden wir dann alle eine Lösung.

PS: arbeitet Ihre Frau auch weltweit?

Beitrag melden
verbal_akrobat 28.07.2019, 00:21
4. Alles gesagt

restlos...

Beitrag melden
Benzinger 28.07.2019, 00:21
5. Der Greta-Moment

Schön erzählt, aber die Geschichte hat zwei Pferdefüße:
-Die Umweltbelastung in Delhi und anderen asiatischen Grossstädten ist wirklich grotesk. Problem, es stört die Einheimischen wenig.
- Den Greta- Moment gibts nur in Deutschland. Schon in ihrem Heimatland Schweden wird sie nicht als Heilsbringerin gesehen. Die Schweden kennen eben die kommerzielle Seite hinter Greta.

Beitrag melden
meine_foren 28.07.2019, 00:26
6.

Meines glücklicherweise nicht. Sie tut mir mit ihrer Negativität und Verbissenheit sogar etwas leid. Ich bin froh, dass meine Kindheit anders verlief.

Als Erwachsener versuche ich, mein Leben bestmöglich zu genießen/positiv zu gestalten und werde bestimmt nicht auf so brillante menschliche Errungenschaften wie das Flugzeug verzichten.

Ich wünsche mir das genaue Gegenteil Gretas, nämlich dass immer mehr Menschen auf der Welt in den Genuss unserer westlichen zivilisatorischen Errungenschaften kommen werden. :-)

Beitrag melden
rivka 28.07.2019, 00:27
7.

habe erst vor kurzem eine Doku gesehen, in der gezeigt wurde, dass E-mobilität fast vollständig von China ausgeht.
Wir ruinieren mit unserem Verhalten nicht nur Klima, sondern auch noch unsere Wirtschaft.
Schade, dass das nicht die deutsche Wirtschaft kapiert, das wäre doch immerhin ein Argument auch für sie.

Beitrag melden
quark2@mailinator.com 28.07.2019, 00:36
8.

Hmmm, Heldenverehrung und Anführern stehe ich generel skeptisch gegenüber und dieser Greta-Hype erscheint mir irgendwie irrational. Als gäbe es nicht seit den 70ern sehr ernsthafte Bemühungen um die Umwelt, als hätten wir nicht vor Greta die Atomkraft stillgelegt, den Autos und Kraftwerken Katalysatoren verschafft, das ganze Land mit Naturschutzgebieten und Naturschutzbehörden eingedeckt und überall Solarpanel und Windmühlen aufgestellt und all die Häuser wärmegedämmt, usw. Was soll also angesichts dieses ganz offensichtlichen Naturschutzbewußtseins der Verweis auf Greta ? Sie sagt nur das, was schon lange gesagt wird. Nur weil sie jung und weiblich ist, ist sie nicht klüger oder mutiger. tml.

Beitrag melden
Rocco Siffredi 28.07.2019, 00:37
9. Leider lernen wir Menschen nur durch Katastrophen...

Es muss alles erst viel schlimmer werden, bis die Mehrheit aufwacht und umdenkt. Aber wer nun glaubt, dann ist es soweit und alle haben verstanden, weit gefehlt. Denn dann heißt es, es ist sowieso zu spät, egal jetzt.

Sprechen wir es ruhig aus, die Menscheit bildet sich ein, wahnsinnig intelligent zu ein. Die Wahrheit ist, wir sind so dumm, dass es weh tut.

Es dreht sich eben alles nur ums Ego. Und das ist der Tod. Gute Nacht ;-)

Beitrag melden
Seite 1 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!