Forum: Politik
Umweltzerstörung: Wie Greta unser Denken prägt
Pontus Lundahl/ AFP

Als ich im Smog von Delhi auf meine Frau wartete, wurde mir klar, wie sehr Greta Thunberg inzwischen mein Denken beeinflusst. Und vermutlich nicht nur meins. Das macht Hoffnung für den Klimaschutz.

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AndreasKurtz 28.07.2019, 09:06
160.

Wenn man erst Greta brauchte um mit Denken anzufangen, dann war man ziemlich blind, naiv oder brainwashed. Greta ist ein Sprachrohr und als Kind sehr gut geeignet Politik, Polarisierung und Polemisierung draußen zu lassen, die Politik, die uns das Ganze eingebrockt hat steht so weniger schuldig da. Ach ja, das Kind hat ja sooo Recht. Aber auf den sozialökonimischen Grund der Profitmaximierung wollen wir dann doch lieber nicht eingehen. Das ginge dann wohl zu weit. Macht Greta ja zum Glück für den nicht-weiter-Denkenden auch nicht wirklich.

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oliver_st 28.07.2019, 09:06
161. Irritierender Beitrag

Die Liebäugelei mit dem chin. System irritiert mich,
denn das würde das Ende unserer Demokratie bedeuten!
Der Artikel selber steckt voller Widersprüche und Unsicherheit,
der Autor hat wohl selber erkannt daß wir gar nichts zu einer Verbesserung der Situation beitragen können, wenn woanders eine stetig wachsende Bevölkerung ihre Hinterlassenschaft schlicht ins Meer (oder Fluß) kippen. Die Wahrheit ist: wir hier im Westen sind vollkommen hilflos weil der Rest der Welt macht was er will (übrigens auch das gelobte China) und alle unsere Bemühungen mehr als zunichte gemacht werden. Sowohl der CO2 Ausstoß, als auch die Umweltverseuchung, die Abholzung der Wälder....und und und.....steigen/vergrößern sich immer weiter! Es ist zu befürchten daß 11 Mrd. Menschen eine Kloake hinterlassen die nicht aufzuhalten ist,
weder von Greta, noch von Umweltaktivisten (eine einzige! in China),
nicht durch den Umstig auf die Erneuerbaren und Akkuautos, nicht durch Deutschland, Europa, nicht durch Flugscham usw. Das sind alles nur Placebos, düstere Aussichten. Das heißt nicht, nichts zu tun.
Aber ich plädiere für technische Lösungen statt Verzicht, denn DAS kann der Mensch weit besser als zu verzichten.......

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wilbury 28.07.2019, 09:06
162. Hier irren Sie Hr. Schultz....

....der Planet muss nicht gerettet werden. Er wird auch die Menschheit überleben. Das Klima wird sich irgendwann (vielleicht erst nach unserem vollständigen Aussterben) auch wieder ändern. Die Ausbeutung des Planeten wird auch durch E-Mobilität nicht enden. Es Leben zu viele Menschen auf dem Planeten und die meisten möchten gern so leben wie wir. Man stelle sich nur vor, wieviel Ressourcen und Energie allein der Wohnungsbau verschlingt, würde jeder Mensch auf dem Planeten so wohnen wie wir in der „ersten“ Welt. Vom Konsum mal ganz abgesehen...

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wo_st 28.07.2019, 09:07
163. Gaia, die Mutter Erde wird es richten

Wenn wir Menschen doch endlich rational entscheiden würden, dann wäre alles besser. Stattdessen reagieren wir erst wenn die Katastrophe schon anfängt. Wir - insgesamt auf der Erde - machen Nachwuchs, obwohl wir schon die Grenzen der Erdbevölkerung erreicht haben. Wir bauen Rohstoffe ab in unendlichen Mengen, etc, etc

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SonosMicha 28.07.2019, 09:11
164. naiv

Alles schön und gut. Es wird sich doch aber nichts ändern. Wenn all die Schüler, die jetzt demonstrieren jetzt sofort zu Veganern werden würden wäre ja schon eine Menge gewonnen. Werden sie aber nicht . Noch nicht mal die. Veränderung ist halt unbequem. Und dann sind da noch sll die Chinesen und Inder, die noch genau wissen, wie sich Armut anfühlt, jetzt aber genau so konsumieren wollen wie wir. Nein, wir brauchen technische Lösungen.

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white-beach 28.07.2019, 09:11
165. Träumerei

Ich finde die Analyse gelungen. Wir müssen aber anders Wirtschaften und doch auf viele Dinge wie das Fliegen verzichten. Gerade beim Fliegen ist einfach keine CO2 freie Technik in Sicht. Auch das Wachstum (=Verbrauch ) muss Grenzen haben. Das ist einfach logisch, da wir nur eine Erde haben. Wer das nicht begreift, möchte auch nicht die Erde retten

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skeptikerin007 28.07.2019, 09:13
166. Die Feigheit und Verlogenheit....

...der deutschen sogenannten Klimaschützer samt heiligen greta. Sie ist dafür nicht verantwortlich, bei ihrer Krankheit kann sie nicht anders. Aber die, die sie als Popanz vor sich schieben! Wer hindert diese Jugendlichen ihre Missionsarbeit in der Ländern zu machen, wo notwendig ist?
China z.b. Kann nur bestätigen, was der Autor schreibt. In Peking habe so eine Dunstglocke erlebt, wie nie in meinem Leben. Gut, ich bin außer China nur noch in der USA gewesen , kann mich mit Weltreisenden punkto Klima nicht austauschen, aber was ich da erlebte, möchte ich niemandem zumuten.
Deswegen würde ich gerne sehen, all die Schulschwänzer und deren Unterstützer da Proteste zu organisieren, wo für uns unvorstellbare Zustände herrschen.
Protesten in der geschützten Europa ist einfach. Schreien gegen Kapitalismus? Lächerlich . Im letzten Spiegel kann jeder lesen, wieviel Geld für diese Kapitalismuskritiker zur Verfügung steht. Von wem? Von der bösen Kapitalisten in Deutschland. Verlogener gehts nicht.

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poldiradon 28.07.2019, 09:14
167.

Das bestätigt wieder meine Indien-China-Vermutung, daher kommt der große Müll.

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ex rostocker 28.07.2019, 09:15
168. Genug geschwafelt !

So günstig wie nun waren die Voraussetzungen für die Politik noch nie, um Maßnahmen für die Umwelt durchzusetzen. Aber nichts passiert. Die SPD (die zuerst!) und alle anderen Parteien (auch die Grünen) sind über allgemeines Geschwafel nicht hinaus gekommen. Zwischen den ausufernden Vorschlägen verstecken sich die PolitikerInnen, um ja keinen Wähler zu verprellen. Sie scheinen abzuwarten, bis die FFF-Bewegung frustriert versandet. Ich meine, die FFF-Demonstranten müssen sich jetzt radikalisieren, um noch irgendetwas zu bewegen. Im Guten passiert wieder gar nichts.

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odypen 28.07.2019, 09:17
169. Dilemma- klassisch

Ich denke, Sie beschreiben hier eine klassische Dilemma Situation, in der Sie sich befinden...
Vorschlag meinerseits: versuchen Sie, so oft es geht, statt zu fliegen, die Bahn zu nehmen. In anderen Ländern fährt sie durchaus regelmäßig, pünktlich...
Das dauert zwar länger & ist bestimmt häufig nicht machbar & natürlich mit einem höheren Planungsaufwand verbunden, wäre aber ein erster Schritt.

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