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Unerwünschte Kanzlerin: Ostdeutsche CDU-Politiker gegen Merkel-Auftritte im Wahlkampf
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Angela Merkel ist Ostdeutsche - aber in Sachsen, Brandenburg und Thüringen soll sie keine Rolle spielen. Dortige CDU-Politiker sprechen sich im SPIEGEL gegen Wahlkampfhilfe der Kanzlerin aus.

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M.W. aus A. 16.02.2019, 09:38
60. Ich bin es langsam müde!

Daß ich immer die Politik der Angela Merkel verteidigen muß. Sicher ist da auch viel schief gelaufen und ich bin nie ein CDU-Wähler gewesen und werde es auch nicht werden. Aber die Wirtschaft wird nicht müde immer wieder zu betonen, daß es in naher Zukunft einen akuten Fachkräftemangel in Deutschland geben wird. Zur Zeit kusiert die Zahl von 260.000 Zuwandern pro Jahr(!) durch die Medien. Wie gesagt, nicht etwa von der SPD, der Linken oder den Grünen, sondern von einem CDU-nachen Institut. Diese Menschen werden die Renten von morgen verdienen. Das sich die Ostdeutschen und damit die CDU-Politiker, die gerne ihre Macht ausbauen wollen, nicht mit dieser Realität abfinden wollen, verstehe ich nicht. Auch die Anbiederung an Länder wie Polen, Ungarn oder Rußland kann ich mir nur mit der anderen "Erziehung" durch die SED erklären. Typen wie Kaczynski, Orban und Putin gehören definitiv zu den Demokraten. Ich denke mal die Historiker in einhundert Jahren werden uns das bestätigen.

Also wenn die Ost-CDU ihre Kanzlerin nicht will, sollte Merkel die Größe haben da auch keinen Wahlkampf zu machen. Was das Nach dem Mund der AfD bringt, hat ja die CSU in Bayern zu spüren bekommen.

An den Wahl-Sonntagen werden wir mit Spannung die Erfolge der AfD und die Verluste der CDU erwarten!

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kalim.karemi 16.02.2019, 09:39
61. Das ist schade

Damit vergibt man wieder die Möglichekit dass die Kanzlerschaft vorzeitig auf einem Marktplatz endét.

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bart2000 16.02.2019, 09:40
62. Für was dankbar?

Zitat von pom_berlin
Wie kann man so undankbar sein? Ja Frau Merkel hat nicht alles richtig gemacht. Das ist aber absolut kein Grund sich wie Brutus zu Cäsars Zeiten zu verhalten. Die Probleme liegen viel mehr bei den Ostdeutschen selber, denn wann man seinen Hintern nicht auf die Lernbank bekommt und seine Bildung oft unter seinen Möglichkeiten bleibt, dann bleibt nicht mehr als nur zu kritisieren und kann selber keine Lösungen und Verbesserungen bieten. Und das schreibe ich als OSSI. Ich bin Frau Merkel dankbar für Ihre Arbeit. Und nach langjähriger Misswirtschaft von RRG in Berlin bin ich erst zum CDU-Wähler geworden. Und das zum größten Teil auch wegen Frau Merkel. Wer alles schlecht sieht, was sie als Kanzlerin geleistet hat, der möge doch nach Russland, China, USA, Venezuela, oder sonst wo auswandern. Es gibt sicherlich Menschen die unser Leben in Deutschland mit allen Herausforderungen zu schätzen wissen!
Nie und nimmer sind Sie Ostdeutsche. Sonst wüßten Sie, das wir ein super Bildungssystem in der DDR hatte, und die aktuellen Leistungen der meisten Ostdeutschen Schüler super sind, statistisch auch mal die Nr.1 BRD weit in diversen Fächern! Und wer wenn nicht die Ossi haben eben den Arsch trotz Schießbefehl hochbekommen und das Regime gestürzt?! Frau Merkel verdanken wir hier genau Null, dem Osten gehört nix, er hat nix zu sagen (Dokumentation-"Wem gehört der Osten"-Mediathek-hochinterssant 30 Jahre nach der Wende). UNd AUswandern brauchen wir auch nicht mehr- die Welt hat FrauMerkel eingeladen! Vielen Dank auch !! Sie ist im OSten eine Person non grata- auch wenn die Presse es sehr gern anders darstellt.

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fördeanwohner 16.02.2019, 09:41
63. -

Zitat von sleepless2019
...offline schalten. Ab nach Templin und ihre Kartoffelsuppe kochen. Nachdem sie uns genügend dicke Suppen eingebrockt hat. -- Nur: Leider agiert sie im Hintergrund. Und leider sind auch viel zu viele "CDU-Granden" zu feige, um der Dame das mal zu sagen. Allen vorweg das schleswig-holsteinische Zieh-Söhnchen (und Ja-Sager) D. Günther. Nicht zu vergessen: Bouffier in Hessen.
Herr Günther ist kein Ja-Sager, sondern Schleswig-Holsteiner. Wir sind hier insgesamt etwas nüchterner. Da können wir auch noch rational bleiben und differenzieren. Zudem scheuen wir uns auch nicht, innerhalb unseres Bundeslandes Konflikte auszutragen, falls Sie mal die letzten 35 Jahre S-H-Landespolitik betrachten wollen.

Und ganz allgemein:
Frau Merkel ist nun wirklich nicht das Problem.

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joke61 16.02.2019, 09:42
64.

Zitat von Neustädter_02
Der schlechteste Kanzler nach dem Krieg war Helmut Kohl. Er hat uns die Vereinigung mit Leuten eingebrockt, die anscheinend ein paar Grundprinzipien der repräsentativen Demokratie nicht verstanden haben, keine Distanz zu Rechtsradikalen halten und in der Öffentlichkeit hauptsächlich durch ausländerfeindliche Sprüche, Nostalgie und Jammerei auffallen - die "schweigende Mehrheit" ausdrücklich ausgenommen, obwohl sie den rechten Auswüchsen ja mal etwas entgegenstellen könnte. Ein guter Kanzler zu Kohls Zeiten hätte die Mauer stehen lassen. Dann kämen "drüben" keine Flüchtlinge rein und die Hutbürger blieben unter sich. Und aufrechten Demokraten hätte die Bundesrepublik selbstverständlich politisches Asyl bieten können.
Noch arroganter ist kaum möglich. Demokratie muss Wiederstand ertragen. Ihnen allerdings scheint eine Monarchie mit Königin Merkel lieber zu sein.

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esboern 16.02.2019, 09:42
65. Warum

nur, wollen sie sich von der mächtigsten Lachnummer der Welt, nicht helfen lassen, Geld stinkt nicht.

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scooby11568 16.02.2019, 09:43
66. Falsche Entscheidung...

Hingehen und die AfDler pfeifen lassen, denn das ist alles, was die können.

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Bowhunter 16.02.2019, 09:43
67. Wer die gewählt hat?

Zitat von Spiegelleserin57
da aber stellt sich gleich die Gegenfrage die auch schnell beantwortet ist... Wer hat denn diese Partei gewählt? Ja , da muss wohl jeder zugeben dass dies unsere Bürger selbst waren und nun hinterher über ihre eigene Entscheidung beschweren. Lach :)
Ich vermute hauptsächlich gut Verdienende und Beamte, da diese genau wissen, dass ihnen finanziell kein Härchen gekrümmt wird. ;-)

Ein schönes Wochenende och
Hoyt

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gantenbein3 16.02.2019, 09:43
68. Keineswegs

Zitat von basic11
Der Osten scheint hier weitsichtiger und weniger naiv zu sein als der Westen, wo doch genau das passiert ist, was immer bestritten wurde zb dass Migranten mit ärmeren Deutschen konkurrieren. Es gibt bessere Konzepte als Try&Error.
"Der Osten" ist politisch eher rückständig. Nur ist die Rückständigkeit gerade in Mode.

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finternational 16.02.2019, 09:45
69. und schon wieder wegen dem AfD-Millieu

Die Partei steht mit 15% bundesweit und Max. 25% im Osten kurz vor der Machtübernahme...??., und jetzt wird schon vor Wahlen vor diesen Blauen Braun Angehauchten gekuscht, sehr sehr schwach von den Ostchristdemokraten, auch völlig ohne Selbstbewusstsein diese Haltung!

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