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Ungarische Fidesz: Konservative Parteichefs fordern EVP-Ausschluss von Orbáns Partei
REUTERS

Mit seiner Anti-EU-Kampagne manövriert sich Ungarns Ministerpräsident Orbán innerhalb der Europäischen Volkspartei immer mehr ins Abseits. Die Rufe nach einem Rauswurf seiner Fidesz-Partei mehren sich.

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derhey 28.02.2019, 21:11
1. Beeindruckend

die Stellungnahme der EU-Kommission. Da wird Herr Orban aber fix zu Kreuze kriechen. Tut mir leid, ich versteh diese Politik nicht mehr incl. dem Gehabe um eine Brexitverlängerung - ein einstmal überzeugter Europäer.

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haarer.15 28.02.2019, 21:19
2. Rauswerfen

Die Fidesz unter V. Orban wird sich nicht ändern, sondern weiterhin der Quertreiber und Provokant in der EVP bleiben. Frau AKK, schauen Sie zu den Schwesterparteien nebenan ! Ein Lehrbeispiel, wie man es besser machen sollte.

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claus7447 28.02.2019, 21:24
3. Evp

Entweder die EVP trennt sich von Orban, oder jeder nüchtern denkende muss sich von den Parteien die in der EVP vertreten sind trennen.

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Addams 28.02.2019, 21:32
4. An einen einstmals überzeugten Europäer

Zitat von derhey
Beeindruckend die Stellungnahme der EU-Kommission. Da wird Herr Orban aber fix zu Kreuze kriechen. Tut mir leid, ich versteh diese Politik nicht mehr...
Ich gehe einmal davon aus, dass Ihr erster Satz ironisch gemeint ist. Aber tun Sie uns doch bitte kund, wie Ihre Lösung denn aussähe. Die Lügen die Orban verbreitet als Wahrheit zu akzeptieren? Orban aus der EVP ausschließen und ihm damit den Gefallen zu tun, zu Hause eine ganze Partei als Märtyrer verkaufen zu können? Tut mir leid, ich versteh Ihren Beitrag nicht. Ich habe viel mehr den Eindruck, dass Ihre einstmalige Überzeugung als Europäer nicht gerade sehr profund gewesen sein wird. Aber Sie können sich ja noch erklären...

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Pless1 28.02.2019, 21:41
5.

Diejenigen, die den Widerspruch der Kommission lesen will Orban ohnehin nicht erreichen. Ihm geht es um Stimmung an der Basis. Die sehen die Plakate und sagen: Recht hat er! Ob das stimmt oder nicht spielt gar keine Rolle. So einfach funktioniert Populismus.

Vielleicht entschuldigt sich Orban sogar bald in Brüssel. Das würde ihm kaum schaden, denn in den gleichgeschalteten Medien in Ungarn würde das einfach nicht berichtet. Schlimm.

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theo# 28.02.2019, 22:05
6. @Addams

Warum soll der Forist eine Lösung anbieten?
Wo ist denn Ihre Lösung?
Und da Sie ja offenkundig keine haben, wie sieht denn Ihre Meinung aus?

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Idinger 01.03.2019, 00:46
7. Jetzt

wissen wir also, was unsere CDU-/CSU-Vertreter in der EVP für ausreichend halten: Eine "klare und abgestimmte Distanzierung von CDU und CSU von der Plakatkampagne der ungarischen Regierung" zu haben und diese - vorzugsweise - "im direkten Gespräch deutlich zu machen". Das erinnert mich etwas an die Erklärung unseres Wirtschaftsministers vor seiner Türkei-Bereisung im vergangenen Jahr, das Thema Menschenrechte nicht öffentlich, sondern nur unter vier Augen ansprechen zu wollen. Man muss sich wirklich fragen, ob solch mutigen Schritte bei der EU-Wahl Unterstützung verdienen.

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Frietjoff 01.03.2019, 03:49
8. Autokraten zu hofieren hat noch nie was gebracht

Zitat von Addams
Orban aus der EVP ausschließen und ihm damit den Gefallen zu tun, zu Hause eine ganze Partei als Märtyrer verkaufen zu können?
Ich stimme deiner Antwort an den »einstmals überzeugten Europäer« praktisch vollständig zu. Nur dieser Punkt ergibt keinen Sinn.

Orbán braucht keine Hilfe, um seine Partei (bzw. sein Land, das ist bei ihm ja identisch) als Märtyrer zu stilisieren. Das macht er schon immer. (Das spricht überhaupt die ungarische Mentalität an. Nicht zufällig heißt es in der ungarischen Nationalhymne: »Dies Volk hat schon für Vergangenheit und Zukunft genug verbüßt.«)

Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus: solange Fidesz ein ordentliches EVP-Mitlgied ist, wird den verbliebenen Oppositionellen und kritischen Medien in Ungarn, die behaupten, Orbán sei lange kein Demokrat mehr, der Boden unter den Füßen weggezogen. Autokraten zu hofieren hat noch nie was gebracht.

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thor.z1367 01.03.2019, 10:07
9. Wer diesen Herrn unterstützt ist braun und ein Europagegner

Ungarn,Polen, Tschechien und Italien sind die größten Europäischen Gegner, keiner hat Interesse mit Europa zusammenzuarbeiten, aber immer gerne das Geld nehmen. Man sollte das Geld an Bedingungen knüpfen, wer nur Geld will aber keine Pflichten ,dennen müssen wir alle Gelder entziehen. Nur so wird ein Schuh daraus. Wer kein Europa will soll auch den Mut haben zu gehen.

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