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Ungarns Bollwerk gegen Flüchtlinge: Dieser Zaun nützt nur Orbán - und den Schleppern
DPA

Die Flüchtlingszahlen an Ungarns Grenze zu Serbien steigen wieder - trotz Grenzzaun bringen Schlepperbanden weiter Menschen ins Land. Die Reaktion der Regierung Orbán: mehr Stacheldraht, mehr Polizei.

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intermomo52 14.02.2016, 11:35
10. Und was

Zitat von dantheman77
Die national konservative Lösung für alles: Abschottung, Ausgrenzung, Ängste schüren... Hat noch nie funktioniert, wird nie funktionieren. Akzeptieren das auch Menschen andere Herkunft, Religion und Kultur eben auch nur Menschen sind. Die Ursachen der Probleme analysieren und das Geld für Zäune und sonstige Abschottung einfach mal in die Lösung dieser Probleme stecken... Das wäre dann wohl weit erfolgsversprechender...
wäre die Lösung der Probleme?
Aber bitte nicht die Kriegsbekämpfung (allein das Wort ist schon Anachronismus) oder Integration von Millionen.

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SkepsisPositiv 14.02.2016, 11:36
11. Es stimmt, Zäune als Abschottungsmittel nur bedingt geeignet

Wenn ein Druckkessel mit mehreren Löchen hat, kann man die ersten noch mit bloßen Finger noch locker stöpßen.

Bei den Letzten geht es aber nicht mehr so leicht.

Hier wurde aber die Abschottungspolitik Orbans angeprangert. Abergerade der Kesselvergleich zeigt aber, wie alternativslos die Abschottungspolitik geworden - was viele von Anfang an gewusst haben: jetzt werden bald auch die letzten Löcher zugemacht.

Es ist schon merkwürdig, dass wie es schon bei Ungarnberichten obligat ist immer wieder radikale Pro-Asyl Randorganisationen die einen Representierungswert im Promillebereich aufweisen als gleichwertiges Gegenpol zur Politik präsentiert werden.

Spiegel sollte schon mehr auf Verhähtnismäßigkeit achten.

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beautyqueen 14.02.2016, 11:37
12. Destabilisierung Deutschlands

Frau Merkel arbeitet wie wir hören mit ganzer Kraft , das stimmt sogar , allerdings an der Destabilisierung Deutschlands. Sie uns ihre Helfer gehören vor Gericht gestellt.

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Steve Holmes 14.02.2016, 11:37
13. Ungarn kommt seinen Verpflictungen nach ...

... seine Außengrenzen zu schützen. Dazu gehört auch die Grenzverletzer nach dem illegalen Übertritt der Grenze zu stellen. Ein Zaun alleine genügt sicher nicht.

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DiePureWahrheit 14.02.2016, 11:37
14. funktioniert doch!

Ungarn hat die "deutliche Reduktion der Flüchtlingszahlen" erreicht, die von Merkel dauernd angekündigt wird, aber faktisch ausbleibt.

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Snozzlebert 14.02.2016, 11:38
15. funktioniert wohl eindeutig nicht...

aber 50 bzw. 80 am Tag klingt immer noch deutlich besser als 4000 pro Tag....

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säkularist 14.02.2016, 11:38
16.

Die Migrantenzahlen in Ungarn liegen nur noch bei einem Prozent derer aus den Hochzeiten im Oktober/November.
Insofern kann ich die Aussage des Artikels, nach dem der Zaun nichts nütze weil eben trotzdem noch ein paar wenige Leute kommen (vor allem Leute ohne jede Chance auf Asyl) nicht wirklich verstehen.

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intermomo52 14.02.2016, 11:38
17. Warum

wählen die Flüchtlinge eigentlich nicht den Weg über Bulgarien und Rumänien? Sind dort die Grenzsicherungen noch besser als zu Ungarn? Kann mich jemand darüber aufklären?

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tangarra 14.02.2016, 11:38
18. Billiges Orban-Bashing

Genußvoll berichtet SPON, dass einige Migranten (wenige, nicht 1000 pro Tag oder mehr) sich durch den Zaun nach Ungarn schleichen. Orban kann sicher sein, dass sie nicht nach Ungarn wollen, sondern über die offenen Grenze nach Österreich und Deutschland.
Daraus zu folgern, dass ein Zaun nichts bringt, is ähnlich dümmlich wie die Argumentation, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr nichts bringen, weil einige sich nicht daran halten.

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3no 14.02.2016, 11:38
19. Wann ?

Zitat von dantheman77
Die national konservative Lösung für alles: Abschottung, Ausgrenzung, Ängste schüren... Hat noch nie funktioniert, wird nie funktionieren. Akzeptieren das auch Menschen andere Herkunft, Religion und Kultur eben auch nur Menschen sind. Die Ursachen der Probleme analysieren und das Geld für Zäune und sonstige Abschottung einfach mal in die Lösung dieser Probleme stecken... Das wäre dann wohl weit erfolgsversprechender...
Sicherlich ein gut(gemeint)er Ansatz !

Bliebe die Frage: wie viele Millionen wollen Sie in den EU hineinlassen (oder -bitten), bevor Maßnahmen vor Ort so greifen, dass die Menschen in ihren Heimatländern bleiben ? Da reden wir doch über nicht über die nächsten Wochen oder Monate, sondern über Jahre.

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