Forum: Politik
Ungarns Ministerpräsident: Orbán bricht mit Spitzenkandidat Weber kurz vor Europawahl
Bernadett Szabo/REUTERS

Kurz vor der EU-Wahl distanziert sich Viktor Orbán vom konservativen Parteienbündnis EVP und deren Spitzenkandidaten Weber. Stattdessen umgarnt Ungarns Premier die Rechtspopulisten.

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Ruth aus der Kurpfalz 06.05.2019, 20:14
40. Leute wie Orban sind die Hoffnung vieler Millionen Menschen in der EU.

Ungarn und Italien unter Salvini betreiben genau die Politik des Grenzschutzes, den die weit überwiegende Mehrheit der Europäer ersehnt.

Gemeinsamer Abwehrkampf und Grenzschutz könnte Grundlage gemeinsamer europäischer Identität sein. Kollektive Identitäten bildeten sich in der Geschichte sehr oft durch einen gemeinsamen Kampf gegen äußere Bedrohung.

Insofern sind Leute wie Orban, Salvini, Andrzej Duda (polnischer Präsident) und viele andere überall in Europa die wahren, echten Europäer. Wenn es mehr EU-Staatschefs von deren Kaliber gäbe, könnte man die EU geradezu anfangen zu lieben.

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wahrsager26 06.05.2019, 20:14
41. Vorsicht bei dem Wunsch...

'klare Kante ' zeigen zu wollen.Man darf nicht einseitig denken! Alles hat nämlich zwei Seiten......denn würde man Orban hinauswerfen,der Zorn wäre vermutlich nicht unerheblich und könnte die Wahl massiv beeinflussen zum Nachteil der anderen. Danke

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götzvonberlichingen_2 06.05.2019, 20:15
42. Ungeeignet

Weber hätte schon vor langer Zeit mit Orban „brechen“ sollen. Aber was tut man nicht alles für Stimmen.
Das alles zeigt eigentlich nur wie ungeeignet Weber für den angestrebten Posten ist.

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schorri 06.05.2019, 20:19
43. Rechtsnationalistischer Kanddat?

Wollen die ultra-rechten, die Rechtsnationalisten (die Balkan-Connnection (incl. Strache), ergänzt um den Kurzen aus Nordwest, den Semmeblonden von der Nordsee, Marinchen und die Polit-Kommödianten aus dem Süden) jetzt einen eigenen, rechtsnationalistischen Kandidaten in's Rennen schicken?
Wird das dann ein internationaler Nationalist?
Zuzutrauen ist denen jeder Unsinn.

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mirage122 06.05.2019, 20:22
44. Da wurde schon das Fell des Bären verteilt

Und Herr Weber als unangefochtener Sieger gefeiert. Ein bisschen mehr Zurückhaltung wäre besser gewesen. Ich denke mal, die CDU/CSU wird sich noch ganz schwer wundern, was die Europa-Wahl betrifft. Da kann ich dem Beitrag von be_Winkler nur beipflichten. Der Vergleich mit dem Vorstand einer dörflichen Raiffeisenbank ist einfach köstlich. Darauf wäre ich gar nicht gekommen! Danke!

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wahrsager26 06.05.2019, 20:27
45. An haarer15. Nr38

Nun,für alle! ist das Geld in den 'Töpfen' der Kitt,der Begehrlichkeiten weckt und zugleich ( noch) den Laden zusammen hält.Ich kann nicht erkennen,warum das nur ein paar Staaten sein sollen ? Und noch etwas: So toll ist die EU Politik nicht ,als dass man anderen selbige vorschreiben müsste.Politik ist übrigens etwas anderes,als 'Verträge ' einzuhalten.Das wird gerne immer angeführt,um Oststaaten zu schurigeln.Danke

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Frietjoff 06.05.2019, 20:29
46.

Zitat von Revisor
Wenn Orbán ein Antisemit ist, dann ist Netanjahu auch einer
Und? Ist Bibi in gewisser Weise auch. So hat er erklärt, »Premierminister aller Juden (weltweit)« sein zu wollen. Dabei ist es ein antisemitisches Vorurteil erster Güte, Diaspora-Juden zu unterstellen, nicht in erster Linie den Ländern, in denen sie leben, sondern in erster Linie (wenn nicht ausschließlich) Israel gegenüber loyal zu sein.

Als ein dummer deutscher Lokalpolitiker Ignaz Bubis vor Jahren sagt, Israel sei dessen Heimat, brach (berechtigterweise) ein Sturm der Entrüstung los. Aber Netanjahu erklärt ganz offen, dass Israel die Heimat aller Juden sei. Dass sie bitteschön alle dorthin ziehen sollten. Und natürlich Israel auch ihren eigene Regierungen gegenüber unterstützen.

Und er diffamiert Soros genauso wie Orbán und die anderen Rechtsextremen in Europa und Amerika es tun.

Und er verdammt die Bürger seines eigenen Landes dazu, im einem Land ohne anerkannte Grenzen zu leben, Millionen anderer Menschen über Generationen unter militärischer Besatzung zu halten, etwas, das selbst für die Besatzer so stressig ist, dass es mittlerweile normal ist, dass israelische Reservisten nach dem Ende ihres Zwangswehrdienstes erst mal ein Jahr lang durch Nepal trecken müssen, um wieder runter zu kommen.

Und all das nur, weil er lieber eine Koalition mit ein paar Fanatikern eingehen möchte, die von ein paar Hügeln nicht runter wollen.

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wahrsager26 06.05.2019, 20:32
47. An Ruth aus der Kurpfalz. Nr40

Schön geschrieben ....und vor allem mal andere Gedanken! Sie mögen recht haben mit Ihrer Einschätzung -letztlich geht die EU Politik in die falsche Richtung und schädigt sich auf vielen Ebenen dadurch selbst ,wobei wir einen nicht unerheblichen Anteil haben! Danke

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Frietjoff 06.05.2019, 20:33
48. Re: Als Schweizer sollte ich mich da raushalten

Zitat von DKH
Als Schweizer sollte ich mich da raushalten [Weber] als Bayer stellt sich sein Europa vor wie Bayern. Ich kriege Krämpfe, stelle ich mir das vor. An jeder Weggabelung ein Kruzifix, Sonntags alle zur Kirche, einmal im Jahr die Lederhose an und die Sau rauslassen. Bitte liebe EU Bürger, tut das euch und uns nicht N. Danke!
Nicht, dass ich jemals Weber oder sein Partei wählen würde, aber glaubst du nicht, dass auch in Bayern zwischen Klischee und Wirklichkeit ein ziemlicher Unterschied besteht?

Die Schweiz ist doch auch ein kosmopolitisches, modernes Land und kein Mittelaltermuseumsdorf mit putzigen, Röschti bratenden Einheimischen mit extremst possierlicher Heinzelmännchensprache.

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brooklyner 06.05.2019, 20:45
49.

Zitat von DKH
Aber interessieren muss es mich trotzdem, denn wir sind ein Spielball der EU. Also Weber in dieser Rolle, schlimmer noch als Junker. Ich habe die meisten seiner Reden gelesen und gehört. Er als Bayer stellt sich sein Europa vor wie Bayern. Ich kriege Krämpfe, stelle ich mir das vor. An jeder Weggabelung ein Kruzifix, Sonntags alle zur Kirche, einmal im Jahr die Lederhose an und die Sau rauslassen. Bitte liebe EU Bürger, tut das euch und uns nicht N. Danke!
Bitte. Dann können Sie ja Mal anfangen, in der fremdenfeindlichen deutschsprachigen Schweiz das braune Gelichter anzugehen, damit man nicht immer nur nach Genf reisen mag, wo die Leute weitaus weltoffener sind und man über die hinterwäldlerischen Deutschschweizer nur den Kopf schüttelt. De rien.

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