Forum: Politik
Ungarns Premier Orbán: Der enttäuschte Sieger
Laszlo Balogh/ Getty Images

Die Fidesz-Partei des ungarischen Premier Orbán errang bei der Europawahl mehr als die Hälfte der Stimmen - so viel wie nie zuvor. Trotzdem ist der Regierungschef ernüchtert. Warum?

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general_0815 27.05.2019, 14:44
1. Kleinlich Spon

"Fidesz bekommt nun lediglich 13 der 21 Mandate".
Da fehlt lediglich ein Sitz zu der zwei Drittel Mehrheit.

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Stereo_MCs 27.05.2019, 14:47
2.

Dem ungarischen Wähler scheint auch nicht mehr zu helfen zu sein.
Das sind ja ja schon Dimensionen wie in Sachsen.
Kein Wunder, wenn man keine freien Medien mehr hat. Trotzdem selber Schuld.

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Alter Falter 27.05.2019, 14:58
3.

Ich freue mich schon auf den erbitterten Streit mit seinem Bruder im Geiste, Salvini, wenn er keinen einzigen Flüchtling abnehmen will. Keine Angst, die braune Brut wird sich gegenseitig eliminieren.

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3vv4v3 27.05.2019, 15:25
4. ich hoffe Weber und die EVP..

treten diese Rechtspopulisten aus der Partei denn dann muss Orbán sich mit seines gleichen im Dreck raufen um die Aufteilung von Migranten... die Schlamschlacht wird wieder die Masken der Rechtspopulisten herunterreissen....

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lenslarque 27.05.2019, 15:50
5. Weber

wird alle Stimmen einsammeln, die er bekommen kann, daher wird die "Fidesz" Mitglied der "EVP" bleiben. Und Orban wird weiterhin als Ehrengast zu den "CSU"-Parteitagen kommen.

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DerDifferenzierteBlick 27.05.2019, 15:53
6. @general_0815: Bei den Stimmanteilen der Wähler sieht es anders aus

Bei den Stimmanteilen der Wähler hat Orban "nur" 52% bekommen. Das ist tatsächlich sehr viel weniger als 2/3 der Stimmen und auch deutlich weniger als in den Umfragen. Er konnte auch überhaupt nicht von dem Einbruch der Wählerzahlen der rechtsextremen Jobbik-Partei profitieren (im Gegenteil), die vor kurzem noch bei 15% lag und jetzt nur 6% der Stimmen holen konnte.

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haarer.15 27.05.2019, 16:32
7. Victor Orban - der EU-Feind

Die Fidesz-Partei braucht keiner im Europaparlament. Sie gilt doch schon als suspendiert - und steht von daher sowieso im Abseits. Da bleibt nur der Katzentisch und das Schmuddelkind-Image. Es fehlte nur leider die letzte Konsequenz. Man wird es Kandidat Manfred Weber und der EVP insgesamt als großes Manko anlasten, dass sie die strikt EU-feindliche Orban-Partei nicht sofort aus der EVP-Familie rausgeschmissen haben. Ein Kardinalfehler.

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Walther Kempinski 27.05.2019, 16:44
8. mwst 27%

Alle Rechten lieben Orban. In Ungarn leben will dennoch keiner. 27% MwSt und niedrige Löhne. Und Orban hat auch keine Berührungsängste mit Erdogan. Immerhin investieren deutsche Autokonzerne dort. Sonst wäre Orban ein Glücklichmacher der seinem Volk gar nix bieten kann.

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tulius-rex 27.05.2019, 16:54
9. eine ungarische Minderheit

Orban hat ein Demokratiedefizit. Er will mit einer Minderheitsposition die Mehrheit in der Gemeinschaft über den Tisch ziehen. Orban ist einfach unerzogen und stampft mit dem Fuß auf wie ein beleidigtes Kind. Soll er doch austreten mit seiner Donaumonarchie. Wir könnten uns viele unsinnige Diskussionen sparen.

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