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"Ungeheuerliche Angriffe": Köhler rechtfertigt seinen Rücktritt

Vor mehr als einem Jahr trat Horst Köhler zurück, seitdem gab er kein einziges Interview zu seinen Beweggründen - jetzt hat der Ex-Bundespräsident sein Schweigen gebrochen. In der "Zeit" nennt er die Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen "ungeheuerlich" und erklärt sich zum Opfer von Parteipolitik.

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heuwender 08.06.2011, 16:12
1. tja was soll man sagen

Zitat von sysop
Vor mehr als einem Jahr trat Horst Köhler zurück, seitdem gab er kein einziges Interview zu seinen Beweggründen - jetzt hat der Ex-Bundespräsident sein Schweigen gebrochen. In der "Zeit" nennt er die Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen "ungeheuerlich" und erklärt sich zum Opfer von Parteipolitik.
Horst Köhler war mindestens ein Politiker der Rückgrat hatte,was sich heute noch Politiker nennt,haben mit solider
Politik nichts,aber auch garnichts am Hut.
schönen Abend noch vom Heuwender

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Wer ich wirklich bin 08.06.2011, 16:13
2. !

Zitat von sysop
Vor mehr als einem Jahr trat Horst Köhler zurück, seitdem gab er kein einziges Interview zu seinen Beweggründen - jetzt hat der Ex-Bundespräsident sein Schweigen gebrochen. In der "Zeit" nennt er die Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen "ungeheuerlich" und erklärt sich zum Opfer von Parteipolitik.
Fazit: Die Vorwürfe sind abstrus und selbst wenn sie stimmen, so wurden die Aussagen a) nicht absichtlich gemacht oder sind b) unter Familien- und Amtsstress entstanden.

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Shiraz 08.06.2011, 16:15
3. Parteipolitiker verdrehen Worte

Zitat von sysop
Vor mehr als einem Jahr trat Horst Köhler zurück, seitdem gab er kein einziges Interview zu seinen Beweggründen - jetzt hat der Ex-Bundespräsident sein Schweigen gebrochen. In der "Zeit" nennt er die Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen "ungeheuerlich" und erklärt sich zum Opfer von Parteipolitik.
jaja, soll vorkommen, schlimme Sache das.

So sehr ich Köhler mochte, sein Rücktritt war mimosenhaft.

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coriolanus 08.06.2011, 16:18
4. Vorschlag zur Ungüte

Zitat von sysop
Vor mehr als einem Jahr trat Horst Köhler zurück, seitdem gab er kein einziges Interview zu seinen Beweggründen - jetzt hat der Ex-Bundespräsident sein Schweigen gebrochen. In der "Zeit" nennt er die Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen "ungeheuerlich" und erklärt sich zum Opfer von Parteipolitik.
Er hätte die Intriganten vorladen und zur Brust nehmen sollen, statt grußlos zu verschwinden.
Einem Bundespräsidenten sind nicht Hände und Füsse gebunden.
Leider hat er nur die Füsse gebraucht.

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kjartan75 08.06.2011, 16:20
5.

Es stimmt, seine Aussagen wurden völlig falsch verstanden. Ich habe hinter diesem Zitat auch niemals verstanden, wie man as falsch interpretieren kann. Ein bisschen des Deutschen mächtig zu sein, das erwarte ich schon von Politikern aller Parteien (auch die Leute aus der CDU haben an seinem Sturz nämlich da kräftig mitgewirkt, nicht nur Trittin & Co.)

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hans.jo 08.06.2011, 16:21
6. Jaja

Jaja, bloß keinen eigenen Fehler eingestehen. Schuld sind nur die anderen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir so eine Figur nicht mehr als Präsidenten haben.

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montaxx 08.06.2011, 16:24
7. wen interessiert´s?

wen interessieren heute noch die rücktrittsgründe von ex-präsident köhler?
soll er sich einen schönen ruhestand gönnen - finanziell ist er ja mehr als ordentlich abgesichert ;-)

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rx1 08.06.2011, 16:25
8. Köhler sollte nach dem blamablen Rücktritt lieber schweigen

Horst Köhler hat sich persönlich beleidigt gefühlt (von Trittin usw.) und dies mit einer Beleidigung des Amtes verwechselt. Es war im letzten Jahr niemand mehr da, der ihn bremsen konnte, weil sein persönlicher Freund Staatssekretär Haller gestorben war.

Köhler neigt zu Wutausbrüchen - vor allem intern im Umgang mit Mitarbeitern (ich kenne Mitarbeiter, die dies persönlich erlebt haben). Im Gegensatz zu seinem öffentlichen Auftreten ist Köhler eben nicht ein immer netter Onkel. Eigentlich hätte so ein unausgeglichener Charakter nicht Bundespräsident werden dürfen. Auch aus einer anderen Sicht war die Wahl ein Fehler: Denn Köhler war vorher Direktor des IWF. Diesen einflußreichen internationalen Posten hatte vorher kein Deutscher und wird so bald auch kein Deutscher mehr bekleiden (scheint jetzt ein Erbhof der Franzosen zu werden).

Der sofortige Rücktritt war stillos und hat dem Amt des Bundespräsidenten sehr geschadet. Durch diese fristlose Kündigung musste Hals über Kopf ein neuer Kandidat gekürt werden. Bei längerer Vorlaufzeit hätte man intensiver über Kandidaten diskutieren und eine bessere Lösung als den Herrn Wulff finden können. Insofern hat Herr Köhler doppelten Schaden angerichtet.

Im übrigen hätte ich erwartet, dass nach dieser blamablen Amtsflucht Herr Köhler auswandert oder zumindest den Mund hält. Wie soll man den Mann jemals wieder ernst nehmen?

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vubler 08.06.2011, 16:26
9. was will der jetzt?

Unfassbar, was will der noch?

Schmeisst von einem auf den anderen Tag alles hin, hat für den rest seines Lebens ausgesorgt und kommt nach einem Jahr und pienzt herum, weil er kreine Kritik für seine inkompetenten Aussagen ertragen konnte. Beschämend und abgehoben!

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