Forum: Politik
Ungelenke Diplomatie: Joe Biden nennt Deutschland "ausländerfeindlich"
AFP

US-Vizepräsident Joe Biden hat die USA als die einzige "nicht-ausländerfeindliche" Wirtschaftsmacht bezeichnet. Deutschland und andere reiche Nationen empfingen Einwanderer unfreundlich.

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sb411 11.06.2014, 14:52
350. In der Betrachtung Deutschlands

hat er doch völlig recht, wenn man allerdings nur die außereuropäische Zuwanderung betrachtet. Das Asyl- und Zuwanderungsrecht ist eine Katastrophe und drängt die Leute geradezu in die Illegalität. Und geradezu ein Musterbeispiel an Einwanderungsfreundlichkeit ist ein großer Teil der Deutschen auch nicht. In der Eigenbetrachtung seines Landes allerdings dürfte er wohl nicht so ganz richtig liegen und er vergleicht Äpfel mit Birnen. Erstens haben die USA ganz andere Zuwanderer, nämlich hauptsächlich Europäer, Ostasiaten und Südamerikaner, während wir es vor allem mit Afrikanern und Vorderasiaten zu tun haben. Könnten die mit dem Boot ohne weiteres auch die USA erreichen, würde sich dort die Stimmung auch bald gegen diese Zuwanderung richten. Zweitens muss man bei der Zuwanderung in Deutschland tatsächlich Unterschiede machen. Kaum jemand klagt über die Zuwanderung aus europäischen Staaten.

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meier_7 11.06.2014, 14:53
351. optional

Ist der Mann noch ganzsauber im Oberstübchen?! Deutschland nimmt gemessen an der Bevölkerung ein Vielfaches an Flüchtlingen auf, die USA lassen nur Leute rein, die ihnen auch nützen. Mit Lügen und Verdrehungen generiert man sich ganz sicher nicht zum Vorbild.

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Der Supervisor 11.06.2014, 14:53
352. Land of the free

Iss, klar. Ausländerfeindlich sind die USA nicht - dafür aber Rassisten vom Feinsten...

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Genover 11.06.2014, 14:53
353. Und warum müssen Deutsche

Zitat von Frau_Enschleger
Ob Mexikaner in den USA freundlicher empfangen werden, als Türken in Deutschland sei mal dahingestellt. Aber ja, der Empfang in Deutschland ist schlecht und nicht ziehlführend. Warum fängt man Einwanderer nicht in einer Einrichtung auf, in denen ihnen erstmal grundlegendes Deutsch verpflichtend beigebracht wird? Findet heraus welche Qualifikationen sie haben und bereitet sie auf ein Berufsleben in Deutschland vor? Vermittelt ihnen angemessene Jobs? Hab ich noch nie verstanden.
Ausländer, die es sich hier gut gehen lassen wollen, überhaupt mit viel Geld und Mühe betüteln?

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gast2011 11.06.2014, 14:54
354. immer wieder genial

Zitat von sysop
US-Vizepräsident Joe Biden hat die USA als die einzige "nicht-ausländerfeindliche" Wirtschaftsmacht bezeichnet. Deutschland und andere reiche Nationen empfingen Einwanderer unfreundlich.
wie die usa auf andere zeigen um von ihrem problemen und verbrechen an der menschheit abzulenken. aber mutti wird dieser aussage von biden sicher zustimmen und noch ein paar datensätze an die amis liefern.

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Hightower_2002 11.06.2014, 14:54
355. Wahrnehmungsstörungen

Aha! Und wer hat denn einen Zaun gebaut und die USA wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesichert, um Flüchtlinge aus den südlichen Nachbarstaaten (Mexico, etc.) an der Einreise zu hindern??? Die tun den Amis doch irgendwas ins Wasser, sonst ist das nicht mehr zu erklären!

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sushiboi 11.06.2014, 14:54
356.

Joe Biden Honecker hat gesprochen.

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david_2010 11.06.2014, 14:54
357. Joe der Schwätzer

Ich mag die USA zwar ganz gern, aber dieses Statement ist doch reiner Quatsch. Lieber Joe, in den USA werden Latino-Einwanderer wie Sklaven gehalten. Das soll freundich sein ??

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ephlang 11.06.2014, 14:55
358. ein Ami spricht....

..und das ganze Forum spuckt auf ganz Amerika(USA).Diese US Bashing ist ja so was von oberflaechlich und dumm.Warum ist es so wichtig zu behaupten das eine oder andere Volk ist Auslaenderfeindlich, es mag ja sein, aber wieviele Auslaender leben und arbeiten nun wirklich in D oder in USA, der Rechtsruck fand aber nicht in D statt sondern auf der terre d'accueil(Frankreich) statt. Auslaender sind wir alle,fast überall. Wenn ich sage ich mag keine Auslaender dann nur deswegen dass eben diese wenig fuer ihre Integration tuen:Sprache erlernen, sich an dem GASTLAND interessieren ohne es auszunehmen, wie kann es,dass nach 40 oder 50 jahren in D verweilende Auslaender immer noch kein oder erschreckend wenig Deutsch sprechen.Es ist nicht die Aufgabe des Gastlandes den Auslaendern das Deutsche nahezubringen,denn die Entscheidung dorthin zu gehen ist doch die des Einwanderers.Ich lebe und habe grosse teile meines lebens im Ausland verbracht und zu allererst deren Sprache gelernt, auch wenn mein akzent fuerchterlich sein kann, oder mir manchmal Vokabeln fehlen,letztendlich kann ich frei sprechen,in allen von mir erlernten Sprachen.
Meine Kultur kann ich nicht aendern aber anpassen,und last but not least bleibe ich Weltbuerger,meine Nationalitaet mal ausser acht gelassen

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MDen 11.06.2014, 14:56
359. Danke, ich denke genau dasselbe

Zitat von cvdheyden
1.) Grenzsicherung hat nichts mit "Einwanderungsfreundlichkeit" zu tun. (Würden sie bitte mal auf die Spanischen Enklaven in Afrika schauen, wenn sie schon auf dieser Welle diskutieren? Der Zaun hat es in sich, wie war das noch mit dem Glashaus??) 2.) Rassendiskriminierung ist auch hier nicht das Thema, sondern die Möglichkeit ins Land zu kommen und zu arbeiten. 3.) Auch in Deutschland kann nicht einfach "jeder rein und arbeiten", wie einige wohl vermuten 4.) Und schon haben wir wieder die Deutschen Wohnzimmerpolitiker, die ja keine Grenze mehr zu beaufsichtigen haben. Bin mal gespannt wie sie mit Ihrer Bierdose in der Hand die Grenzen zu den Ländern, die aus der EU rausführen, verwalten. Ich finde es schade, das dieses Forume immer mehr zum B**dzeitungsniveau verkommt, und kaum noch differenziert geschriebene Artikel zu lesen sind. Ich denke ich werde mich hier mal abmelden, das führt zu nix.
Ich finde es beschämend, wie hieraus den meisten Forenbeiträgen ein oberflächlichlicher Antiamerikanismus herauszulesen ist. Das ist mindestens genauso niveaulos wie Bidens Bemerkung über D. Zur Ergänzung:
Ich bin regelmäßig in den USA. Fast alle Taxifahrer am Flughafen stammen aus dem Nahen Osten. Es gibt also auch dort eine Einwanderung von weniger Qualifizierten aus islamischen Ländern.
In den Straßen sieht man Bekleidungsstile aus der ganzen Welt, inklusive aller Verhüllungsformen für islamische Frauen. - Die Haltung gegenüber den Latinos entspricht genau der der Deutschen gegenüber muslimischen Einwanderern. Wenn sie gesetzmäßig und integrationswillig sind, gibt es keine Probleme. Da das US-amerikanische System auf Eigenverantwortung ausgelegt ist, werden die Unterqualifizierten zu (geduldeten) Illegalen, in D. leicht zu Sozialleistungsempfängern mit Aufenthaltproblemen. Beides lehnen große Teile beider Bevölkerungen ab.
Im Grunde sind die Verhältnisse nicht extrem unterschiedlich zwischen den USA und D. Daher wäre es wünschenswert, dass im Forum eher erklärt und differenziert, als polemisiert wird.

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